Ich war ja skeptisch im Vorfeld. Henrik Thoma mit einer Weinsendung à la Winelibrary, dann auch noch in Verbindung mit Europas größtem Weinhaus Hawesko (Hanseatisches Wein- und Sektkontor, Jacques' Weindepot, Wein Wolf etc.). Dann auch noch E-Mails von einer auf die Weinbranche spezialisierte PR-Firma. Ob das irgendwas bringen würde?
Erster Eindruck: Es bringt kurzweiligen Spaß. Thoma versucht nicht, Gary Vaynerchuk nachzumachen, sondern er wirkt schon ziemlich authentisch. Dabei merkt man ihm an, dass er Freude daran hat, Wein, Emotionen und ein wenig Hintergrundwissen zu vermitteln. Braucht es mehr? Nein, denn genau darum geht es. Und wenn er mit Hawesko zusammenarbeitet? Ja und? Er kommuniziert es ja, macht es öffentlich, und wenn Hawesko daran verdient, dann soll es das mal tun, dann ist das clever.
TVINO jedenfalls gefällt mir spontan. Und ich kann nur dazu animieren, sich das mal anzuschauen. Nur bitte, die Deko mit der Pappe im Hintergrund, die so etwas wie eine abgeblätterte Mauerfarbe darstellen soll und eher wie eine Kuhfelldecke wirkt, ist eher störend.
Postskriptum: Ach so, und der Vollständigkeit halber noch ein Hinweis auf ein Gespräch, das Blogger-Kollege Dirk Würtz mit Hedrik Thoma geführt hat. Da äußert er sich auch zu der Verflechtung mit Hawesko.
Postpostskriptum: Ich hätte auch gerne so eine Tim & Struppi-Rakete!
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