originalverkorkt - flüssige und überflüssige Eskapaden



Die zwölf meistgelesenen Beiträge der letzten zwölf Monate

19/Dez/14 12:00 kategorisiert in: Abschweifungen

Das Jahr geht dem Ende zu und im Rahmen einer persönlichen, kurzen Rückschau, die sich vor allem auf die probierten Weine für die Weinempfehlungen II bezog, habe ich mal geschaut, was denn so gelesen wurde. Am meisten geklickt wurde natürlich neben der Homepage vor allem die Seite Podcast und Autor. Desweiteren folgen:

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1. Die Vorpremière der Großen Gewächse des VDP, Jahrgang 2013 – Rheinhessen und Pfalz,

Dass die Serie oft gelesen werden würde, wundert mich nicht, zumal sie auch beim VDP verlinkt ist. Zudem sind dies innerhalb des VDP zwei ausgesprochen populäre Anbaugebiete.

2. Champagne – Vol. 01 – Auf der Suche nach einem Mythos

Freut mich, dass diese mit dem Wine Online Award ausgezeichnete Serie viel Anklang gefunden hat. Zumal auch der zweite Teil und die weiteren fröhlich geklickt wurden.

3. Das Dilemma des kalifornischen Weinbaus – Quo Vadis California?

Das Interesse zu diesem Artikel hat mich doch überrascht. Ich dachte, das Thema Kalifornien würde keine große Rolle spielen, aber da habe ich mich wohl getäuscht.

4. Meine Weinempfehlungen (nicht nur) zur Weihnachtszeit

Das Interesse an dieser Liste hat mich dazu bewogen, dieses Jahr wieder eine zu formulieren.

5. Drei Weine von Benedikt Baltes – Weingut Stadt Klingenberg

Benedikt Baltes' Weine samt WRINT-Verkostung an Platz fünf. Das freut mich. Und in Kürze setze ich da noch einen drauf, dann gibt es mit Benedikt auch noch nen eigenen Podcast.

6. Monkey 47 Schwarzwald Sloe Gin oder Hilfe, mein Schlehenfeuer flockt

Diesen Artikel mit dem seltsamen Titel hätte ich nicht in der vorderen Reihe vermutet.

7. Die Vorpremière der Großen Gewächse des VDP, – Mosel, Mittelrhein, Baden, Württemberg & Franken

Die Tatsache, dass ich zum ersten Mal bei der Vorpremière dabei war, hat zu einer durchaus umfangreichen Artikelserie geführt, die bei der Menge an Weinen allerdings auch Sinn macht.

8. Ein ungleiches Paar ausgewachsener Bullen. Tempranillo Pfalz vs. Tempranillo Ribera del Duero

Geschrieben 201,2 wurde diese Artikel schon so oft geklickt, und ich weiß gar nicht genau, weshalb.

9. WRINT Flaschen live im August und September mit Weinen von Stephan Steinmetz

Das scheint eine besonders erfolgreiche WRINT-Doppelfolge gewesen zu sein.

10. Bordeaux zwischen Vinocamp und VinExpo, 6 – Château la Tour Figeac und St. Emilion

Es freut mich ja immer wieder, dass Artikel, die schon Jahre alt sind, in hohem Maße Beachtung finden und gewissermaßen zeitlos bleiben.

11. An der Mosel – Zu Gast im Weingut Heymann-Löwenstein. Der Originalverkorkt-Podcast 006

Der erste Podcast der Moselreihe ist auch bis heute der Meistgehörte. Es freut mich ja vor allem, dass es neben den ganzen Downloads mehr als 500 Abonnenten der Reihe gibt.

12. Meine Weinempfehlungen (nicht nur) zur Weihnachtszeit II

Ja, und da sind auch schon meine diesjährigen Weinempfehlungen. Das ist zwar immer eine ganze Menge Arbeit, die Weine noch mal nachzuschlagen, zu schauen, ob sie noch erhältlich sind, aber das scheint sich doch zu lohnen.

Aufruf in eigener Sache: Jetzt den Originalverkorkt-Podcast unterstützen!

10/Dez/14 12:00 kategorisiert in: Abschweifungen

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Seit acht Jahren schreibe ich über Wein. Ich tue dies für mich und all jene, die einen Zugang finden und Hintergründe zum Thema Wein erhalten wollen, ohne das Gefühl bekommen zu wollen, dass von oben herab doziert wird. Es geht mir darum, handgemachte und ehrliche Produkte mit Charakter vorzustellen.

Seit Oktober 2013 ist ein monatlicher Podcast hinzugekommen, der einen Überblick über die aktuelle Weinszene in Deutschland gibt. Er beleuchtet das Thema Wein noch einmal ganz anders, denn die Menschen, mit denen ich spreche, bekommen Zeit über das zu reden, wofür sie brennen – den Wein den sie machen; den Wein, den sie verkaufen; den Wein, über den sie schreiben. Ich halte das für wichtig. Deshalb möchte ich gerne bei der Frequenz von einem Podcast pro Monat bleiben. Um das realisieren zu können, brauche ich jedoch Unterstützung, denn das Podcasten erfordert monetäre Ressourcen, an denen es mir mangelt. Dafür brauche ich Euch. Es geht nicht um große Summen aber um die Unterstützung, Reisen in die Weinbaugebiete zu finanzieren, Bearbeitungszeit bei Auphonic zu erwerben und das Equipment ein wenig zu optimieren. Mit Eurer Spenden erhaltet Ihr, kurz gesagt, den Originalverkorkt-Podcast am Leben.

Was Ihr dabei wissen solltet: ich befinde mich in einer Regel-Insolvenz. Auch deswegen sind die finanziellen Voraussetzungen beim Podcasten begrenzt. Es hat aber auch die Auswirkung, dass ich einen Teil der Finanzierung an den Insolvenzverwalter abgebe. Ich schreibe das nicht gerne, das gehört ja sosnst auch nicht hierhin, ich halte es aber für richtig, das genau an dieser Stelle zu sagen. Auch gerade deshalb ist mir jedenfalls jede Unterstützung willkommen.

Es gibt drei verschiedene Formen der Unterstützung: Per Paypal-Spende (der link ist rechts im Menü) könnt Ihr mir mit einmaligen, frei wählbaren Beträgen helfen. Über eine Kontoverbindung, die Ihr im Impressum findet, geht das genauso, nur das dann paypal nichts vom Kuchen abbekommt. Außerdem könnt Ihr mich über das Crowdfunding-Tool Patreon (der link ist rechts im Menü) unterstützen, indem Ihr mir monatlich einen Betrag spendet, bei dem Ihr auf der Seite von $1,- bis zu vermessenen $70,- frei wählen könnt. Für das kostenfreie und werbefreie Projekt originalverkorkt ist jede Hilfe sehr willkommen.

Meine Weinempfehlungen (nicht nur) zur Weihnachtszeit II

09/Dez/14 12:00 kategorisiert in: Abschweifungen

Laut Statistik gehörten meine letztjährigen Weinempfehlungen zur Weihnachtszeit zu den fünf meistgelesenen Beiträgen im letzten Jahr. Das ist mindestens ein Grund genug, auch in diesem Jahr mal wieder die Weine revue passieren zu lassen, die ich mir als besonders empfehlenswert notiert habe. Die Weine sind samt und sonders noch verfügbar (ich habe nachgeschaut), und ich würde sie alle selber auf den Tisch stellen. Die Kategorie günstig liegt meist unter 10 Euro, bei Schaumwein und Süßwein ist es etwas mehr. Die Kategorie mittelpreisig liegt um die 15 Euro und teuer ist halt teuer. Here we go:

 

Schaumweine – Günstig

Von Buhl, Riesling Brut 2013: der Elsässer Matthieu Kauffmann war Chef de Cave beim berühmten Champagne-Haus Bollinger und hat vor zwei Jahren überraschend beim Pfälzer Weingut von Buhl angeheuert. Dies ist der erste, noch kurz gereifte aber schon sehr bemerkenswerte Beweis, dass das eine gute Entscheidung war. Bezahlbarer Riesling-Sekt auf sehr gutem Niveau. Für momentan € 14,- bei K&M-Gutsweine.

Gysler, Pinot Brut 2009, Rheinhessen: Es gibt ihn wieder, diesen herrlich stoffigen, cremigen Pinot brut, diesmal Jahrgang 2009, handgerüttelt mit Grundwein von Alexander Gysler und der Versektungskompetenz von Volker Raumland. Für € 13.90 im Weingut Gysler

Strauch, Sektmanufaktur Blanc de Blancs (Silvaner & Chardonnay): Das fällt ganz klar unter die Kategorie Newcomer-Empfehlung, was Isabel Strauch-Weißbach und Tim Weißbach da zaubern. Es ist nicht nur gut, es ist auch noch exotisch dazu. Silvaner und Chardonnay, Gewürztraminer oder Siegerrebe versektet, wer hat das bisher probiert? Außerdem gibt es ein Entdeckerpaket. Ab Hof für € 14,90,-

 

Schaumweine – Mittelpreisig

Strohmeier, Rosé Sekt aus Blauer Wildbacher. Große Eigenständigkeit, sehr fein, duftig, saftig. Ein Traum und einer der schönsten Weine, die ich auf der Österreich-Weinmesse Vievinum in diesem Jahr probiert habe. Bei Axel Zülch/Vins Vivants  für € 19.50

Champagne Suenen, Blanc de Blancs Grand Cru, Als Texter im Hawesko-Konzern betreue ich auch tvino.de, für die ich in diesem Jahr auch erstmals Kontakte zu diversen Winzern hergestellt habe. Einer davon ist Aurélien Suenen, den ich für eines der größten Talente des Gebiets halte. Bei tvino.de für  €32.90

Méthode Jurtschitsch brut nature 2008, Noch so ein gnadenlos guter Sekt aus Österreich. Bei solchen Geschichten kommt man gar nicht mehr auf die Idee, das mit Champagne oder so vergleichen zu wollen. Das ist so eigenständig, das will man das haben oder nichts. Von einem der Newcomer aus Österreich. Bei Wagners Weinshop für  €22,50

Methode Jurtschitsch

Schaumweine – Teuer

Marie Courtin, Concordance 2010, Es sind direkt zwei Empfehlung in einem. Das ist der ungeschwefelte, kraftvolle Blanc de Noirs der beeindruckenden Winzerin Dominique Moreau und das ist der neue, absolut unterstützenswerte Winzer-Champagne-Shop von Nicola Neumann und Alexander Steinmüller. Den Champagner gibt es bei Champagne Characters für €57,90

Anselme Selosse, Cuvée Substance, Sein Jahrgangschampagner und die Cuvée Substance (ehemaliger Name: Origine) zählen zu den absoluten Spitzen der Champagne. Anselme Selosses Passion gilt dem Substance. Er baut diesen Champagner nach dem „Solera-Verfahren” aus, d. h. die Fässer der älteren Jahrgänge werden sukzessiv immer wieder mit jüngeren Weinen aufgefüllt, so daß die Aromen der älteren mit den der jüngeren Jahrgängen verschmelzen. Dieser Champagner verfügt über eine überragende Finesse und einem betörenden Charme. Klar, das ist wahnsinnig teuer aber eben auch wahnsinnig gut. Bei Wein Wuttke für €230,-

Benoît Lahaye, Le Jardin de la Grosse Pierre Grand Cru 2009, Es dürfte einer der ungewöhnlichsten Champagner überhaupt sein, denn Benoît Lahaye pflegt einen uralten kleinen Weinberg mit einem gemischten Satz mit mehr als einem dutzend Rebsorten. Das heißt, dass hier viel mehr Rebsorten drin sind, als in der Champagne erlaubt sind. ;-) Der Champagner ist so eigenständig, wie er sich anhört. Er ist einfach wunderbar. Bei Vinaturel für € 89,-

 

Schaumweine – Ungewöhnlich

Salvo Foti, Vinudilice Spumante, Ein uralter Weinberg hoch am Hang des Etna mit einem mehr als 150 Jahre alten gemischten Satz,  umgeben von Steineichen und gepflegt mit einem alten Muli. Das ist, kurz gesagt, die Basis für diesen so ungewöhnlichen wie großartigen Spumante aus Sizlien, erzeugt vom Großmeister des alternativen Siziliens, Salvo Foti, bei  Gallo Nero in Hamburg nachfragen.

Vesna & Giorgio Clai, Spumante Pjenusavo 2011, Georgio Clai ist vielleicht gerade der Meister des Orange Wines, des maischevergorenen Weißweins. Hier zeigt er, dass dies auch versektet geht. Schon die Farbe ist betörend. Und dann erst die Mineralität… In der Weinhalle für €25,-

Cantina della Volta, Lambrusco di Sorbara Rimosso, Noch so ein ungewöhnlicher Rosé, diesmal ist es Lambrusco, der auf der Hefe belassen wurde. Das ist säurebetont, fruchtig und ein idealer Begleiter für Parmaschinken und Würste der Region. Kult? Ich würde sagen, ja. Ebenfalls in der Weinhalle für € 13,50

 

Weißweine – Günstig

Sebastian Schneider, Steillagen Riesling 2013 trocken, Ich hatte ihn schon ausführlich im Blog erwähnt und greife den Wein hier noch mal auf. das ist extrem süffiger, guter, trockener Riesling vom Mittelrhein für überschaubares Geld. Direkt ab Hof für € 5,70

Ökologischer Weinbau Krämer, Johanniter Muschelkalk 2013, Stephan Krämer aus dem Taubertal ist für mich vielleicht die Entdeckung des ausgehenden Jahres. Der Typ ist nicht nur äußerst sympathisch, der Mann macht enorm guten Wein für um die zehn Euro. Ein Beispiel ist dieser Johanniter, der erster Wein aus einer pilzresistenten Rebsorte, der mir wirklich gefallen hat. Beide geöffneten Flaschen waren jeweils nach ner halben Stunde leer. Noch Fragen? Ab Hof oder wiederum in der Weinhalle für € 9,90.

Balthasar Ress, Riesling von Unserm trocken 2013, Dirk Würtz macht hier einen puristischen, gnadenlos charakterstarken Riesling aus dem Rheingau für unter €10,- Davon brauchtes viel mehr, aber das es das hier schon mal gibt, ist auch gut. Bei K&M-Gutsweine für € 9,50

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Weißweine – Mittelpreisig

Von Oetinger, Riesling trocken K+M-Edition 2013, Noch mal Riesling, noch mal Rheingau, noch mal bei K&M, langweilig? Keine Spur, das füllt das Paket auf, das man sich dort bestellen sollte. Auch da hat mich dieses Jahr begeistert, wie auch die großen Wein von (von) Oetinger. Wieder bei K&M für € 11,90.

Agnès & René Mosse, Rouchefer 2 2010, Mitbringsel der Loire-Tour, Geiler Typ mit tollem Wein. Das ist wie Weihnachten, wie Apfelkuchen mit Rosinen in Chenin Blanc eingelegt. Wunderbar. Bei den Wein-Rebellen für € 15,95

Suavia, Massifitti und Monte Carbonare 2012, Die beiden Weine habe ich auf der Vinitaly aufgetan. Ein Traumpaar aus dem Soave. Das sieht nicht nur gut aus, das ist auch toller Stoff von zwei verschiedenen Böden und von zwei unterschiedlichen Traubensorten: Garganega und Trebbiano, welcher Euch besser gefällt, müsst Ihr entscheiden. Bei tvino.de für € 10,90 und € 11,90

 

Weißweine –Teuer

Stefano Bellotti, Gavi Filagnotti 2007 , Wer der Meinung ist, das Gavi nur ganz zurückhaltend und filigran oder eher einfach geht, sollte diesen Natur-Gavi probieren. Das ist Traumwein aus dem Piemont, und erstaunlich lange haltbar. Für € 20,50 bei Holger Schwarz in Berlin/Viniculture

Francois Carillon, Puligny-Montrachet 2010, Wer mal wirklich guten, archetypischen, noch bezahlbaren Montrachet probieren will, ist bei dieser Domaine gut aufgehoben. Wunderbar frischer und strukturierter Chardonnay. Bei Wein Wuttke für € 39,50.

Gunderloch, Niersteiner Pettenthal Riesling Großes Gewächs 2013, Es ist beeindruckend, was der junge Johannes Hasselbach hier leistet. Durch die Bank werden das immer größere Weine. Beifür grotesk günstige € 19,99 erhältlich. Bei K&M Gutsweine für €25,-

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Weißweine – Ungewöhnlich

Domaine des Enfants, Tabula Rasa 2012, Ein Schweizer, der in Geisenheim studiert hat und im Roussilon wilde Weine erzeugt. Das ist Marcel Bühler, der hier eine Handvoll alter Weiweinrebsorten im gemischten Satz aus dem Weinberg holt und einen der schönsten lebendigen, cremigen, komplexen Weißweine erzeugt, die ich kenne. Das ist für mich Rousillon pur. Bei Alex Zülch/Vins Vivants, der Marcel damals geholfen hat, das Weingut aufzubauen für € 22,50.

Christmann, Gimmeldingen Halbstück Riesling trocken 2013 K&U-Edition, Steffen Christmanns ganz eigene Interpretation des Jahrgangs 2013. Ein trockener Ortsriesling aus dem Hambstück-Fass mit gerade einmal 10% Alkohol. Das geht? Ja, das geht und ist hinreißend filigran, leicht und trotzdem mit viel Substanz. In der Weinhalle für € 14,50.

 Werlitsch, Ex Vero III 2006, Maischeverogrene Cuvée aus Sauvignon Blanc und Chardonnay, im großen Holzfass vergoren und lange gelagert. Das ist ein Wein der einerseits total eigen und ungewöhnlich ist und zum anderen in sich unglaublich stimmig und harmonisch. Es ist Freak-Stoff par excellence. Bei Lobenberg für € 36,00.

 

Rotweine – Günstig

Causses Marines, Les Peyrouzelles 2011, Der Südwesten Frankreichs sollte intensiver durchforscht werden. Beispielsweise nach Weinen wie dieserCuvée aus Braucol, Syrah und Duras, Würze und dunkle Frucht pur von einem der schrägsten Winzer der Gegend. Bei Gaillac et Voisin für € 11,10.

Domaine Majas, rouge 2013, Tom Lubbe, Besitzer von Matassa ist noch an einem zweiten Weingut beteilgt und macht dort auch die Weine. Bei Majas sind sie etwas günstiger als beim legendären Matassa. Was die Cuvées auszeichnet, ist die Frische, die Lubbe vor allem auch in die Roten hineinbringt. Dies hier ist der Einfachste, und er macht schon viel Spaß. Bei vinaturel für € 10,50.

Weingut der Stadt Klingenberg, Portugieser Buntsandstein 2012, So lange es diesen Wein noch gibt (Weinmacher Benedikt Baltes wird in Zukunft nur noch Pinot im Programm haben) sollte man sich diesen wunderbaren Portugieser kaufen. Es gibt nicht viele gute Portugieser, aber dies ist einer davon. Bei K&M-Gutsweine für € 10,00

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Rotweine – Mittelpreisig

Clot de l'Oum, Saint-Bart Vieille Vignes 2010, Viel ist nicht mehr da von Clot de l'Oum. Alles verkauft beim Kölner Weinkeller. Kein Wunder, ich habe lange warten mpüssen, bis ich die Weine diesen tollen Gutes endlich in Deutschland kaufen konnte. Exemplarischer steht diese verführerische Cuvée aus alten Syrah-, Greanche- und Carignan-Reben für diese Melange aus Saft und Kraft und Frucht und Würze. Beim Kölner Weinkeller für € 19,50.

Domaine des Roches, Neuves Saumur -Champigny 2012, Schon der Gutswein von Thierry Germain lässt die Augen tränen. Saft, Saft, Saft, feinfruchtig, raffiniert, elegant und mit viel Potential. Bei Bernd Kreis für € 14,-

Meyer-Näkel, Spätburgunder trocken G 2013, Die Mischung aus Frische und Eleganz, die es in den Weinen von Meyer-Näkel in der letzten Zeit wieder gibt, ist phänomenal. Ahr-Wein auf hohem Niveau. Im Weinrefugium für € 18,50.

 

Rotweine – Teuer

Cicero Weinbau, Pinot Noir M 2008, Pinot aus Graubünden vom 2011 verstorbenen Thomas Mattmann. Frische, delikate Frucht und beeindruckender Spannungsbogen und eine noch beeindruckendere Länge. Für € 41,50 bei viniculture

Sottimano, Pajoré Barbaresco 2007, Ein Gaumentanz sondergleichen. Mineralität, dunkle Frucht, süße Gewürze, Nüsse, Erde und eine Balance und ein Nuancenreichtum am Gaumen, der den Wein groß macht. Bei vinaturel für € 59,00

Knipser, Syrah Resèrve 2009, gerade erst veröffentlicht wurde der neue Jahrgang dieses deutschen Ausnahme-Syrah. das ist große Kunst, so etwas hätte ich an Syrah in deutschland nicht für möglich gehalten. wer mehr wissen will, lese im Blog. Bei Wein-Wuttke für € 65,-

Vincent Paris, Cornas Granit 60 2008, Es gibt sie noch, die großen Weine für relativ kleines Geld. Einer dieser Weine ist dieser hier, der von der Jugend an mit floralen Aromen und Frucht begeistert und mit dem Alter immer komplexer und schöner wird. Das ist ein fantastischer Weinwert aus einer völlig unterbelichteten Region. In der Weinhalle für € 34,-

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Rotweine – Ungewöhnlich

Tenuta L'Armonia, Brio Pop 2013, Cabernet Franc und Barbera aus venetien, sontan, unfiltriert, ungeschönt ab dem ersten Tag nach Abfüllung zu trinken. Dunkler, würziger und fruchtiger Spaßwein der auch leicht gekühlt gut kunitioniert. Habe ich auf der Vinitaly entdeckt und bei tvino.de untergebracht. Bei tvino.de für € 14,90

Mas del Périé, Malbec Les Escures 2013, Fabien Jouves habe ich in Belgien und dann auf der RAW entdeckt. Er macht Naturweine im Cahors und ist ein Meister des frischen Malbec. Bei ihm macht die Sorte enorm viel Spaß, fruchtbetont, frisch und mineralisch-steinig-würzig zu gleich. Schön, dass es sie jetzt bei Sébastien Visentin gibt. Dort anfragen, der Les Escures dürfte € 11,50 kosten.

 

Dessertweine

Domaine Plageoles, Muscadelle 2007, Die Alternative zu Sauternes, reinsortig aus Muscadelle vinifiziert. Von einem der besten Winzer des Südwestens. Wunderbare tiefe Frucht und gleichzeitig spielerische Leichtigkeit. Bei Gaillac & Voisins für € 15,80

Marco De Bartoli, Bukkuram Padre della Vigna Passito di Pantelleria, Flüssiges God vom vielleicht besten Süßweinerzeuger Italiens, oder lehne ich mich damit zu weit aus dem Fenster? Egal, das ist so groß, so dicht, so komplex, so süß und doch so frisch und salzig und geradezu vibrierend, ich wüsste nicht, wie das noch viel besser geht. Bei vinaturel für € 49,-

J.J.Prüm, Wehlener Sonnenuhr Riesling Auslese 2004, aus der Schatzkammer des Kölner Weinkellers. Für diesen Wein ist der Preis eigentlich ein Witz. Es ist Mosel, es ist Prüm und es ist eine Auslese, wie man sie haben will. Im Kölner Weinkeller für €33,90

 

 

Let's wichtel

03/Dez/14 10:30 kategorisiert in: Abschweifungen

Zugegeben, ich bin due to the circumstances sehr spät dran aber nevertheless möchte ich hier zwei wunderbar hipstereske Wichtelinitiativen vorstellen. Wichteln scheint unter allen, die craftmenship in Sachen Kaffee (third wave), Brände (spirits) und Wein (wine) toll finden, dieses Jahr so richtig hip zu sein. Klar, es hat alles, was wir so gerne mögen: es ist total social und nachhaltig, die Produkte, die gewichtelt werden sollen, sollen handwerklich und nachvollziehbar entstanden sein. Alles hat Herkunft und Klasse. Die Einleitung ist auch nur deshalb ein wenig ironisch, weil das, was als Einzelprojekt toll ist, gerade schon fast in einer Schwemme durch meine verschiedenen timelines spült. Trotzdem, ganz ernst gemeint möchte ich hier zwei sprachlich und adressatlich international ausgerichtete  Initiativen vorstellen:

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Die erste findet Ihr hier auf dem Craft Spirit Swap Blog von Heimo Tscherne, der Euch dazu aufruft, handwerklich hergestellte Spirituosen zu wichteln, wobei Ihr Euch aussuchen könnt, ob Ihr national oder international mitwichteln wollt. Die Anmeldung läuft bis zum 10. Dezember.

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Die zweite Initiative heißt WineWichteln und kommt von den ebenfalls in der Szene nicht ganz unbekannten Damen und Herren Annette Sandner (culinarypixel) Paul Truszkowski (drunkenmondaywinesvibes) und Dirk Würtz (Würtz-Wein). Auch hier geht um das handgemachte, natürlich entstandene Produkt, allerdings in der Kategorie Wein. Die Anmeldung ist bis zum 6.12. 8.12. offen.

Die Idee basiert letztlich auf Third Wave Wichteln, wo es um Kaffee geht. Da ist die Anmeldung allerdings schon geschlossen.

Also, Spirit- and Winelovers: Unite!


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