originalverkorkt - flüssige und überflüssige Eskapaden



Ein Gavi mit Größe – Der Filagnotti von Stefano Bellotti

14/Apr/14 18:00 kategorisiert in: Alles Bio, Cortese, Dolcetto, Rot, Italien, Weiß, Italien

Ich weiß es noch wie heute, als ich das Etikett des Filagnotti das erste Mal im Bio(wein)laden meines Onkels sah. Es muss so Anfang der Neunziger gewesen sein. Gavi sagte mir noch nichts, welche Traube dahinter steckt auch nicht. Aber der Hund auf dem Etikett fiel natürlich auf. De facto war es für mich die erste Berührung mit einem Piemonteser Wein. Seitdem habe ich immer wieder Gavi probiert, der Wein, der rund um die Ortschaft Gavi entsteht und aus der Cortese-Trauben gewonnen wird. Normalerweise ist das ein ziemlich beschränkter Wein, eher zurückhaltend, im besten Falle als fein zu bezeichnen, ein guter Essensbegleiter, aber nie praktisch nie etwas, was einem wirklich in Erinnerung bleibt. Den Filagnotti habe ich im Laufe der Jahre immer wieder probiert und immer wiederneu entdeckt. Er ist so grundlegend anders als all das neutrale Zeuchs, was es sonst so auf dem Markt gibt.

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Stefano Bellotti, der Mann hinter diesem Wein, sorgt seit Mitte der Achtziger für einen konsequent gesunden Weinberg, er erntet die Trauben, die von den dortigen roten Tonerde stammen mit geringem Ertrag und vergärt sind dann spontan. Sie reifen daraufhin ein knappes Jahr auf der Feinhefe, und zwar in großen Fässern aus Akazienholz. Danach werden sie ohne Schwefelzusatz abgefüllt und verschwinden im Keller. Dort bleiben sie noch eine Zeit, so dass aktuell erst der 2011er Jahrgang auf dem Markt ist. Den hat Bellotti aber gar nicht mit auf die Vinitaly gebracht. Dort stand der 2007er. Das ist der, den er jetzt trinkt. Sieben Jahre ist dieser Cortese gereift, und das ist gut. Der wein wirkt tatsächlich auf den Punkt gereift, strukturiert, harmonisch, dabei mit perfekter Säure ausgestattet und entsprechend frisch. Der Wein trägt die für den Cortese typischen Mandelaromen mit sich. Danach übernehmen Birne und Quitte (der leicht oxydative Ausbau im großen Holzfass lässt grüßen). Dann treten Kräuter in den Vordergrund, Salbei meine ich gerochen zu haben. Dazu finden sich feine Grapefruitaromen und Stein. Die Länge ist phantastisch und bekam direkt Lust auf Gnocchi in Salbeibutter.

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Besonders auch sein gereifter Dolcetto. Das ist normalerweise ein bisschen so wie beim Gavi. Der Dolcetto wird als junger Wein getrunken, er ist ein guter Essensbegleiter und Punkt. Wenn es spannend werden soll, entscheidet man sich doch besser für Barbera oder noch besser, Nebbiolo. Nicht so beim Nibiô. Der 2006er Nibiô krempelt diese Denke genau so um wie der Filagnotti es beim Gavi tut. Auch hier bleibt der Wein erst einmal im Keller liegen. 2006 ist der aktuelle Jahrgang. Der Dolcetto der Unterart Graspo Rosso, eine sehr alte, lokale Variante, steht auf weißem Kalkstein mit Tonerde. Er wird, genau so wie der Gavi mit geringen Erträgen geerntet und spontan über 40 Tage vergoren, um dann für zwölf Monate im großen Eichenholzfass zu landen. Danach reift er auf der Flasche. Der Dolcetto duftet außerordentlich charmant nach den typischen Kirschen. Ich wollte schon Piemont-Kirschen schreiben, aber ich verkneife es mir. Dazu kommt Tabak, etwas mürbes Holz, Stein und Kräuter. Auch hier meine ich wieder etwas Salbei zu riechen. Der Geschmack steht im Spannungsfeld zwischen Reife und immer noch präsenter Jugend. Die Reife gibt etwas Süße und mürbe Noten, die Jugend eine immer noch vorhandene frische Kirschsaftigkeit und Säure. Dazu kommen präsente, aber gut eingebundene Tannine. Das ist ein herrlich eigenständiger Wein, zusammen mit dem Filagnotti eine Empfehlung für Ostern. Wild oder auch Lamm kann ich mir hier besonders in geschmorter Form vorstellen.

Zum Schluss gab es dann noch ein Schmakerl. C'era una volta il passato, ein Passito aus sonnengetrocknten Muskat-Trauben. Zum Niederknien. Die Trauben wurden wochenlang auf Strohmatten in der Sonne getrocknet, dann entrappt und vergoren. Die Trauben blieben eine Woche auf dem Saft, dann leicht gepresst  und in Holzbottich gefüllt, wo sie zehn Monate lang weiter gegoren haben. Der Wein ist dicht und überaus komplex. Dabei gar nicht so süß, wie ich es erwartet hatte. Kräuter, Honig, Blüten und Dörrobst bestimmen den Ton, getrocknete Feigen, Rosinen und Honig den Geschmack.

Die Weine gibt es (bis auf den Passito) seit einigen Wochen bei vinaturel. Lohnen tun sich auch die einfachen Weine aus den Flaschen mit Kronkorken. Aber Filagnotti und Nibiô sind schon wirklich besonders.

Die Weine habe ich auf der vinitaly 2014 probiert.

 

Es gibt Fleisch! …und Syrah von Mas Coutelou

01/Apr/14 12:30 kategorisiert in: Alles Bio, Rot, Frankreich, Syrah / Shiraz

Am Wochenende gab es bei mir Daube de Boeuf. Zu diesem südfranzösischen Essen habe ich einen südfranzösischen Wein geöffnet. Auf dem Etikett steht Vin de France. Der Wein gehört also in die Kategorie der Landweine, dem Gesetzt nach steht dieser Wein also sehr weit unten in der Pyramide. Aber was heißt das tatsächlich? In diesem Fall heißt es, dass sich der Winzer – sein Name ist Jeff Coutelou – den Gesetzen entzogen hat, die gelten würden, wenn er einen Qualitätswein erzeugt hätte. Denn in der Gegend von Bézier zwischen den Appellationen Faugères und Saint-Chinian werden Qualitätsweine immer nur aus Rotwein-Cuvées erzeugt. In Faugères müssen in einem Rotwein mindestens 40% Carignan sein, dazu Cinsault, Mourvèdre, Syrah, Grenache Noir und Lladoner Pelut, eine kleinbeerige und dickschalige Version der Grenache. Das, was Jeff Coutelou jedoch am liebsten erzeugt, sind reinsortige Syrah. Und genau das darf er dort nur als Landwein oder Tafelwein abfüllen.

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Der la vigne haute 2012 gehört mit einem Preis um die 14 Euro zu den teuersten Weinen, die Coutelou im Programm hat. Obwohl er mit kleinen Erträgen sehr aufwändig biologisch im Weinberg arbeitet, sind seine Weine ziemlich preisgünstig. Der 7, Rue de La Pompe beispielsweise, ein junger frischer Syrah, ist schon für um die sieben Euro zu haben. Der la vigne haute wird komplett ohne Einsatz von Zusatzstoffen verarbeitet. Das heißt, er wird mit Weinbergs- und Kellerhefen vergoren, reift nach längerer Maischestandzeit im großen Fass und wird ohne weiteren Zusatz von Schwefel ungeschönt und unfiltriert abgefüllt. Es handelt sich also um das, was man heute Vin Naturel nennt. Jeff allerdings arbeitet schon seit 25 Jahren so. Dass man ganz saubere und stabile Vin Naturels erzeugen kann, und das auch in größeren Mengen, zeigt er deutlich. Ich betonte das deshalb, weil es immer wieder angezweifelt wird und vielen Winzern auch wirklich die Erfahrung fehlt, bzw. sie es nicht schaffen, den Wein stabil zu kriegen. Denn gerade der Verzicht auf Schwefel, dem klassischen Stabilisierungs- und Konservierungsstoff, führt zu deutlichen Problemen. Wie Jeffs Weine reifen, weiß ich nicht. Die jungen Weine jedoch sind sehr gut, und das über Tage hinweg. Sie schmecken einfach. Sie sind pure Frucht – ohne Schnörkel.

Der  la vigne haute ist Syrah, der mit seiner Fleischigkeit deutlich an die Nordrhône erinnert, wo die Mütter aller Syrah entstehen. la vigne haute ist dunkel und fleischig, die Frucht von Kirschen, Blaubeeren und Pflaumen ist präsent, der für Syrah so typische Pfeffer ist da, dazukommt so etwas die das klassische chinesische Five Spices, etwas Süßholz, etwas Unterholz und das leicht Ledrige, was bei Syrah gerne mal auftaucht. Am Gaumen setzt sich das fort, die pure Frucht, die Gewürzpalette, leichte Noten von Röstfleisch, aber kein Bret. Das Tannin ist schön fein, der Wein lang und die Säure macht‘s mal wieder. Die ist präsent und frisch. Dieser Syrah macht großen Spaß!

Vor allem zu einem Topf voll geschmortem Rind, Orangen, großen, fleischigen Tomaten, Knobi und Zwiebeln, Möhren und Fenchel, jeder Menge Kräuter und Gewürze sowie einer zusätzlichen Flasche Syrah.

Es gibt ihn bei Vin Pur und Vin Vivants

Grillo und Zibibbo von Marco de Bartoli – drei Weißweine aus Sizilien

26/Mrz/14 13:00 kategorisiert in: Alles Bio, Grillo

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Kürzlich habe ich endlich mal wieder ein paar neue Weine aus Sizilien probiert, die Insel, mit der ich mich im letzten Jahr länger beschäftigt habe, und die auch übernächste Woche auf der Vinitaly wieder bei mir im Fokus sein wird. Auf dem Tisch standen drei Weine von Marco de Bartoli, einem Vollblutwinzer mit einer unglaublichen Präsenz – man kann es auf dem Foto erahnen. Der Mann ist Sizilien. Aber nicht das Sizilien, das unter der Mafia kapituliert hat sondern das, das anpackt und Dinge ändern will. De Bartoli produziert Wein im Marsala-Gebiet und auf Pantelleria. Marsala ist ja der Wein, der lange praktisch als Einziger auf Sizilien produziert wurde und, wie so viele andere aufgespritete Weine, vor allem nach England verschifft wurde, die diesen Weine mit auf Schiffsreisen und in die Kolonien gebracht haben. Marsala hat bei uns heute fast nur noch Bedeutung als Kochwein, meist ein billiger Fusel aus dem Supermarktregal. Wie großartig Marsala schmecken kann, beweist Marco de Bartoli, doch dazu später. Heute geht es um drei trockene Weißweine aus den für Sizilien typischen Sorten Grillo und Inzolia. Die drei Weine sind völlig überraschend mit Glaskorken verschlossen.

Sole e Vento 2012
Der erste Wein vereint die beiden Sorten zum Sommerspaßwein Sole e Vento. Der Wein besteht aus 70% Zibibbo von der Insel Pantelleria und 30% Grillo aus Contrada Samperi im Bereich Marsala. Auf der Insel, die schon auf halben Wege nach Afrika liegt und vor allem bekannt ist für ihre exzellenten Süßweine, herrscht vulkanischer Boden vor, im Bereich Marsala sind die Böden lehmig und sandig.

Den Zibibbo findet mit sonst häufiger unter dem Namen Muscat d’Alexandrie. Der Muscat ist eine sehr alte Sorte, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt und sich längst über die ganze Welt verteilt hat. Auf Sizilien wird die Sorte bereits seit dem 16. Jahrhundert Zibibbo genannt. Der würzig-duftige Muscat-Ton ist dann auch genau der, der das Aromenspektrum vorgibt. Er wird unterstützt vom Grillo, der eine sizilianische Sorte ist und wahrscheinlich im 19. Jahrhundert aus einer natürlichen Kreuzung von Zibibbo und Cataratto Biano Lucido ist.

Der Sole e Vento ist genau der richtige Sommerwein für Menschen, die nicht gut mit Säure klarkommen. Der Wein ist duftig und frisch, riecht nach Sommerblüten und Orangen, etwas Ananas, Holunderblüten und dieser typisch muskatigen Note. Die Frische kommt vor allem durch das schöne Zusammenspiel von leichter Säure und zitronigen Noten.

© Maurizio Gjiovovich/Marco de Bartoli

© Maurizio Gjiovovich/Marco de Bartoli

Pietranera 2012
Der zweite Wein ist zu 100% Zibbibo und stammt von der Insel Pantelleria. Die Weinstöcke sind mehr als 60 Jahre alt und im traditionellen Alberello-Buschstil erzogen. Die Stöcke stehen auf Pietranera, also auf dem schwarzen, vulkanischen Boden und sie ziehen dort Mineralien ohne Ende, zumindest schmeckt das so.

Dieser mineralisch-steinige Geschmack verbindet sich perfekt mit dem leichten Muskatton des Weins. Der wird übrigens zu zwei Drittel in Stahl und zu einem Drittel in Barriques ausgebaut, die dem Wein einen leichten Ton geben, jedoch nicht zu viel. Zumindest aber könnte die leicht cremige Note am Gaumen daher rühren. Wie üblich bei Muskat-Weinen ist der Duft und Geschmack intensiv. Neben der Muskat- und Rosenblütennote finden sich hier traubige Noten, wiederum Holunderblüten und Ananas und ein paar orientalische Noten. auch hier ist die Säure zurückhaltend aber vorhanden. Der Wein passt perfekt zu Sushi und Sashimi, würde ich mal behaupten.

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Grappoli del Grillo 2011
Der Grappoli aus der Sorte Grillo, die im Bereich Marsala angebaut wird, ist ein ganz anderer Typ Wein. Er wurde in großen Holzfässern ausgebaut und lange auf der Feinhefe belassen. So hat der Wein eine cremige Struktur und typische leicht oxydative Noten. Sprich, er duftet durchaus nach mürben Apfel und Birne. Dazu kommen getrocknete Provence-Kräuter, Orangenschale und Melone.

Am Gaumen gibt es wieder ordentlich Mineralität mit salzigen Noten, dazu cremige Noten und mürben Frucht. Der Wein hat viel Schmelz und eine dichte Frucht und eine gute Länge. So habe ich Grillo bisher noch nicht kenngelernt. Der Wein hat mir viel Spaß gemacht. Nur zu den oxydativen Noten habe ich mittlerweile ein gespaltenes Verhältnis. Sie sorgen halt für diese mürben Apfel- und Birnennoten. Das finde ich durchaus attraktiv, machen allerdings die Weine zu gleich, denn dort, wo man das häufiger findet, also bei Chardonnay, Chenin Blanc oder wie jetzt beim Grillo oder auch bei Sauvignon Blanc, unterschiedet sich die Aromenstruktur nicht mehr so großartig. Trotzdem, das tut dem Ganzen keinen Abbruch. Bei der Erkundung des alternativen Siziliens waren die drei Weine jedenfalls wieder eine schöne Entdeckung.

Sie wurden mir von vinaturel zur Verfügung gestellt, wo es die Weine auch zu kaufen gibt. Die Weine kosten € 12.50, € 18.50 und € 19.50

Zum Frühlingsausbruch zwei Schaumweinempfehlungen aus Italien und dem Elsass

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Auch wenn sich hier gerade alles um Champagne dreht (die Zeit geht auch wieder vorbei) habe ich letzte Woche zwei Schaumweine probiert, die abseits der Champagne liegen und die ich dringend weiterempfehlen möchte.

1. DUBL, Vino Spumante di Qualita Metodo Classico Brut, Feudi di San Gregorio
Diesen Spumante wollte ich schon lange mal probieren. Warum? Ich mag einfach Feudi di San Gregorio. Die Jungs in Kampanien machen im Allgemeinen richtig guten Stoff. Nichts für Freaks sondern für jene, die blitzsauber gemachten, sehr typischen Wein aus Süditalien mögen, die neue Rebsorten entdecken wollen, von der Machart aber den modernen Weg bevorzugen. Das Weingut ist groß, jedoch extrem qualitätsorientiert und hat einen großen Anteil daran, dass Weine aus dieser Gegend wieder geschätzt werden. Die Rebsorten von da unten – allen voran Aglianico aber auch Greco, Fiano und andere – sind nicht zuletzt dank Feudi wieder international populär geworden, spätestens, als Parker den Feudi Serpico mal mit 98 Punkten bewertet hat.

Feudi macht aus der für diese Gegend typischen Weißweinsorte Falanghina, die wohl einst, wie so viele andere Sorten der Gegend auch, aus Griechenland mitgebracht wurde, einen charaktervollen, sehr individuellen Spumante. Eigentlich stimmt hier alles. Der Wein hat eine feine Perlage, Druck, Länge, Saft und Tiefe. Er duftet vor allem nach Steinobst, weiße Blüten und Brioche, ist schön cremig und hat eine ziemlich perfekte Säure. Stoffig ist er am Gaumen, wieder mit diesen Steinobstaromen und einem Hauch von Tropenfrüchten. Dafür, dass Süditalien nun nicht unbedingt eine Schaumweingegend gibt, ist das richtig gut und ich würde es so ziemlich allem, was ich sonst so für dieses Geld aus Italien zum Thema Schaumwein kenne, vorziehen. Zudem sieht die Flasche auch einfach gut aus.

2. Cremant d'Alsace Extra Brut, Domaine Rietsch
Auxerrois, Chardonnay und Pinot Gris aus den Jahren 2011 und 2012 werden bei der elsässischen Domaine Rietsch zu einem Extra Brut verarbeitet. Die Rietschs bewirtschaften 12 Hektar rund um Mittelbergheim, sind seit den 80ern biologisch unterwegs und machen immer mehr das, was man heute gemeinhin als vin naturel bezeichnet. So wurde auch der Crémant mit einem Minimum an Kellerarbeit erzeugt: Spontanvergärung, keine Versanddosage, kein Schwefel. Der Wein duftet leicht nach Brothefe und oxydativen Noten wie reifem Apfel und Birnen. Dazu kommt ein leichter Nussduft. Am Gaumen ist der Wein klar und pur, hier finden sich viel weniger oxydative Noten, dafür herrscht hier markante Säure und Mineralität. Das Ganz hat eine angenehme Länge und Dichte. Auch hier sei noch was zur Ausstattung gesagt, denn einen Buddha findet man im doch meist sehr konservativ gestalteten Elsass auch nicht alle Tage auf einer Flasche.

Den Crémant gibt es bei Alex Zülch, Vins Vivants für €13.50


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