originalverkorkt - flüssige und überflüssige Eskapaden



Originalverkorkt im FAZ-Blog »Stützen der Gesellschaft« – Wacholder für den Affen

25/Jan/12 12:16 kategorisiert in: Abschweifungen, Im Netz

Da habe ich doch bei den Turbulenzen der letzten zwei Wochen ganz vergessen, das ich ja wieder eingeladen war, mich bei Don Alphonso zu äußern. Ich habe mich mit deutschem Gin beschäftigt, nebst kleiner Kulturgeschichte des Wacholderbrandes.

Zum Artikel…

Originalverkorkt im FAZ-Blog »Stützen der Gesellschaft« – Zum Fest drei schäumende Witwen

25/Nov/11 11:58 kategorisiert in: Abschweifungen, Im Netz, Schaumwein

 

Der verehrte Don Alphonso hat mich eingeladen, in einem Genuss-Dreiteiler pünktlich zur Auftakt der Jahresendadventsweihnachtsundsylvesterrallye einen weiteren Artikel für sein FAZ-Blog Stützen der Gesellschaft zu verfassen.

Ich habe dies zum Anlass genommen, mich ein wenig pointiert über Veuve Monsigny, Veuve Clicquot und Veuve Fourny auszulassen.

Zum Beitrag geht es hier.

Anschauen!

27/Okt/11 18:17 kategorisiert in: Abschweifungen, Im Netz

Mehr Informationen zum Film gibt es hier.

Originalverkorkt zu Gast im FAZ-Blog »Stützen der Gesellschaft«

23/Okt/11 16:01 kategorisiert in: Abschweifungen, Im Netz

Don Alphonso, deutsches Blogger-Urgestein, betreibt neben seinen eigenen Blogs auch jenes, welches unter dem Titel Stützen der Gesellschaft in der FAZ erscheint. Kürzlich bat er mich, für das Blog einen Wein- und Genussbeitrag zu schreiben. Das hat mich ausgesprochen gefreut und geehrt und so habe ich versucht, einen schönen Artikel abzuliefern. Er ist heute unter dem Titel Essenz der Ernte erschienen.

 

Dieter Meier und Los Dos Malbec 2009

15/Jun/11 09:39 kategorisiert in: Abschweifungen, Bioweine, Im Netz, Malbec, Rot, Argentinien

Seit langer Zeit schön möchte ich mal die Weine von Dieter Meier probieren. Dieter Meier hat für mich durchaus eine besondere Bedeutung. Weniger, was Wein, eher was Musik angeht. Hat er doch zusammen mit Boris Blank und zu Beginn mit Carlos Peron Ende der Siebziger Yello gegründet. Was später in der Mitte des Meinstreams gelandet ist war zu Beginn durchaus ungewohnt experimentell, neu, gut. Stücke wie Bostich oder Lost again sind längst Klassiker. Ebenso die dazu gehörigen Videos, die irgendwann Eingang gefunden haben in die Sammlung des MoMA. Diese Videos stammen ebenfalls von Dieter Meier, genau so wie eine Reihe von Glossen im NZZ Folio der Neuen Zürcher Zeitung, ein Langfilm, ein Buch und was weiss ich nicht. Ich habe sein Schaffen längere Zeit verfolgt, nicht zuletzt, weil mir gerade die frühen Platten von Yello viel gegeben haben und ich die Musik mit vielen guten Momenten in meinem Erwachsenwerden verbinde.

Dieter Meier entstammt einer Zürcher Bankiersfamilie und musste sich, so schätze ich mal, um Geld nie Sorgen machen. So hat er dann eine Zeit lang das Leben eines klassischen Bohemiens geführt, war in den Siebzigern als Künstler auf der Documenta in Kassel vertreten, verdingte sich als professioneller Pokerspieler und gehörte zwischenzeitlich der Schweizerischen Golf-Nationalmannschaft an. Mit Yello ist er vor allem in der Achtzigern richtig erfolgreich geworden, Stücke wie Oh Yeah oder The Race tauchten immer wieder in Hollywood-Produktionen auf. Die Arbeiten des Regisseurs und Künstlers Dieter Meier sind dadurch nicht allzu stark hervorgetreten. Kürzlich war er mit einer Solo-Performance in Bonn, ich hatte Karten und konnte trotzdem leider nicht hingehen. Vielleicht schaffe ich es aber in die Hamburger Deichtorhallen, die ihm bis September eine Ausstellung widmen. Was er künstlerisch und dadaistisch so alles gemacht hat findet sich dort in einer Retrospective, kurz zusammengefasst mittlerweile auch hier, auf seiner Homepage.

Neben seinem performativen Schaffen ist Meier nicht zuletzt Geschäftsmann. Neben der Beteiligung an diversen Unternehmen hat er vor Jahren 2.200 (!) Hektar Land in Argentinien gekauft, eine Bio-Farm aufgebaut, begonnen, Rinder und, wenn ich richtig informiert bin, Polo-Pferde zu züchten und nicht zuletzt Wein anzubauen. Wein und Beef von Ojo de Agua werden in seinem eigenen Laden in Zürich verkauft, wie auch in seinem eigenen Restaurant Bärengasse, ebenfalls in Zürich.

Was ich nun auf auf der Prowein und am Sonntag zu Hause probiert habe ist ein Wein, der aus einer Gemeinschaftsproduktion mit Laurenz Moser stammt. Angebaut wird auf Meiers Farm im Agrelo Alto. Der Los Dos Malbec 2009 ist ziemlich sortentypisch, besitzt eine schöne Würze und Frucht, ist nach argentinischer und EU-Norm biozertifiziert und passte ausgezeichnet zu den Stücken, die wir auf den Grill gelegt hatten. Mit knapp 10 Euro ist der Wein durchaus selbstbewusst bepreist, da zahlt man ein paar Cents für die Story dahinter mit, schätze ich, trotzdem ist der Preis ok. Es ist ein guter Einstieg in die Malbec-Welt, in die ich mich gerade gerne ein bisschen vertiefen würde.

Gibt es Anregungen? Empfehlungen? Kennt jemand in Deutschland einen Händler für Meiers Ojo de Agua-Weine?

Der Captain ist von Board

10/Jun/11 15:40 kategorisiert in: Abschweifungen, Im Netz

Herr Klimek ist ein streitbarer Mensch, zumindest in Weinforen und Kommentar-Diskussionen in Weinblogs. Persönlich habe ich ihn bisher nicht kennengelernt. Er hat mit Captain Cork ein umfangreiches, grafisch unruhig schrilles, stilistisch bisher einmaliges Webjournal für Weinthemen geschaffen, mit viel Aufwand und nicht unerheblichen finanziellem Einsatz. Es ist innerhalb von zwei Jahren zum, sagen wir Leitmedium geworden und hat die Printjournale das Fürchten gelehrt. Nun ist er von Board gegangen, bzw. innerhalb der hinter der Plattform stehenden GmbH von Board gegangen worden und es ist noch völlig unklar, warum.

Auch wenn ich mich hier nicht oft mit tagespolitischen Weinthemen befasse, das finde ich doch bemerkenswert, zumal ich gerade angefangen hatte, mit meinem kleinen Webshop auf der Captain Cork Plattform zu werben. Mal sehen wie es weitergeht. Die richtige Spürnase zum Thema hatte jedenfalls Dirk Würtz, und dorthin verweise ich auch, denn dort steht all das, was es an spärlichen Informationen bisher gibt.


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