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	<title>originalverkorkt &#187; Cabernet Sauvignon</title>
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	<description>flüssige und überflüssige Eskapaden</description>
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		<title>Ridge Monte Bello 2005, Kalifornien</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 17:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich komme direkt noch mal zurück zu Ridge, als Nachtrag zum vorherigen Artikel, gewissermaßen. Habe ich doch kürzlich den 2005er Monte Bello probieren können. Diese Cabernet Sauvignon Cuvée, der im Jahr 2005 Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc dazu gepackt wurden, stammt aus dem Weinberg, der der ursprünglichen Winery den Namen gab. Monte Bello Ridge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich komme direkt noch mal zurück zu <em>Ridge</em>, als Nachtrag zum <a href="http://www.originalverkorkt.de/2010/06/ridge-geyserville-2006-kalifornien/" target="_blank">vorherigen Artikel</a>, gewissermaßen. Habe ich doch kürzlich den 2005er <em>Monte Bello</em> probieren können. Diese Cabernet Sauvignon Cuvée, der im Jahr 2005 Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc dazu gepackt wurden, stammt aus dem Weinberg, der der ursprünglichen Winery den Namen gab. <em>Monte Bello Ridge</em> liegt in den kühlen Gegenden der Santa Cruz Mountains, es ist ein reiner Kalksteinuntergrund, auf dem die Rebstöcke wachsen.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/06/ridge_montebello_20051.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1389" title="ridge_montebello_2005" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/06/ridge_montebello_20051.jpg" alt="" width="570" height="474" /></a></p>
<p>Zugegeben, der <em>Monte Bello</em> ist noch jung, jugendlich, aber es hat enormen Spaß gemacht, diesen Wein zu trinken. Zwar ist das Holz sehr präsent, die Tannine noch ein wenig zu vordergründig, aber das tut der Lust, diesen <em>Monte Bello </em>zu trinken keinen Abbruch. Dieser Wein mit seinen moderaten 13,4 % Alkohol ist jetzt schon stimmig und erstaunlich offen. Zeder und Leder, Schokolade und Mokka verbinden sich mit Noten von Paprika und dichten Kirsch- und Beerenfrüchten. Dabei ist der Wein herrlich kühl und frisch. Zum Schluss bildet sich ein Samtteppich hin zu einem großen, langen Finale. Ein ausgezeichneter Wein.</p>
<h5>Ridge Monte Bello 2005, Kalifornien</h5>
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		<title>Dido 2007, Venus la Universal, D.O. Monsant</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 18:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
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		<category><![CDATA[Weine im eigenen Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Weinfrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich würde sagen, es gibt schlechtere Voraussetzungen, um guten Wein machen zu können als die, die Sara Pérez vorgefunden hat. War ihr Vater, Professor José Luis Perez, doch einer der Vorreiter, ja Wiederentdecker des Priorat. Zusammen mit René Barbier und anderen hat er damals jene Kooperative gegründet, aus der dann die Weine hervorgegangen sind, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde sagen, es gibt schlechtere Voraussetzungen, um guten Wein machen zu können als die, die <em>Sara Pérez</em> vorgefunden hat. War ihr Vater, Professor <em>José Luis Perez,</em> doch einer der Vorreiter, ja Wiederentdecker des Priorat. Zusammen mit <em>René Barbier</em> und anderen hat er damals jene Kooperative gegründet, aus der dann die Weine hervorgegangen sind, die man längst als Kultweine bezeichnet und seit zwei Jahrzehnten zu den Besten Spaniens zählen. Perez&#039; Wein hört auf den Namen <em>Clos Martinet</em>, der Wein von <em>René Barbier</em> auf den Namen <em>Clos Mogador</em>.</p>
<p><em>Sara Pérez</em> nun hat schon sehr früh auf dem Weingut mitgeholfen, und wenn sie auch zunächst Biologie und Philosophie studiert hat, den Abschluss hat sie als Önologin gemacht. <em>Clos Martinet</em> betreut sie schon länger, nebenbei ist sie ebenso Beraterin und Weinmacherin der Kooperative <em>Cims de Porrera</em>. Dabei kann man einen klaren Stil erkennen, der sich in diesem Wein genauso zeigt. Es sind vom Schieferboden geprägte Weine, die ebenso elegant wie frisch sind, wo der Einsatz von frischem Holz zurücksteht hinter dem Ausdruck der optimal gereiften Reben. Das ist nichts Heißes, nichts Marmeladiges.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1272" title="dido_2007" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/02/dido_2007.jpg" alt="dido_2007" width="570" height="380" /></p>
<p>Ihr Weingut <em>Venus la Universal</em> führt sie übrigens mit ihrem Mann, <em>René Barbier Junior</em>. Und mit diesem zusammen sowie mit einigen Freunden hat sie darüber hinaus auch noch das Projekt <em>La Vinya des Vuit</em> gegründet, auf dessen 4 Hektar biologisch-dynamisch gearbeitet wird. Ziemlich umtriebig also, die Frau.</p>
<p><em>Dido</em>, der zunächst <em>Aeneas</em> hieß, was aber wenig weiblich klang und dann umbenannt wurde, ist der Zweitwein von<em> Venus La Universal</em>. Bestimmt wird er durch alte Grenachereben, etwas Cabernet, etwas Merlot und Syrah. Das ist ein ganz schön kräftiger Brummer, den S<em>ara Pérez</em> da vinifiziert hat. Kräftige Kirschen und Waldbeeren bestimmen diesen dunklen Wein, dazu etwas Holz, aber nicht viel, etwas Duft von rohem Rindfleisch und Leder. Saftig ist er, der Wein, und mineralisch würzig. Zu den Fruchtaromen und der Würze gesellt sich etwas Lakritze und etwas Rauchig-Tabakwürziges. Der Wein hat eine schöne, stimmige Balance aus Kraft und Eleganz mit ordentlich langem Abgang. Das ist ein sehr charaktervoller, individueller Stoff.</p>
<h5>Dido 2007, Venus la Universal, Monsant, 14,50 Euro</h5>
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		<title>T41, 2007, Celler Vall Llach, Per A Clos l&#039;Asentiu, Priorat</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 14:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich heißt der Wein Tina 41. Das kann nicht darauf zurückgeführt werden, dass die Halbschwester des Chefönologen Tina heißt und schon 41 Lenze erlebt hat, nein, es ist lediglich die Fassnummer, besser gesagt die Tanknummer, in der der Grundstoff dieses Weines zusammengeschmolzen wurde. Eine Namensgebung wie bei Penfolds, wo die Weine dann BIN (Barrel Identification [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich heißt der Wein <em>Tina 41</em>. Das kann nicht darauf zurückgeführt werden, dass die Halbschwester des Chefönologen Tina heißt und schon 41 Lenze erlebt hat, nein, es ist lediglich die Fassnummer, besser gesagt die Tanknummer, in der der Grundstoff dieses Weines zusammengeschmolzen wurde. Eine Namensgebung wie bei <em>Penfolds,</em> wo die Weine dann BIN (Barrel Identification Number) heißen, BIN 389 zum Beispiel.</p>
<p>Der Wein, ich nenne ihn mal weiter <em>Tina</em>, wurde von den jungen Reben des Weingutes gemacht, von Grenache, von Carignan, von Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah – ein moderner Blend also, die Verbindung alter Rebsorten wie Grenache und Carignan mit den internationalen Standardrebsorten. Das geht zurück auf die Idee des Önologen <em>Albert Costa</em>, der nicht zuletzt bei großen australischen Gütern in die Lehre gegangen ist.</p>
<p>Für dieses Projekt wurde sogar ein eigenes Weingut gegründet, welches sich <em>Clos l&#039;Asentiu</em> nennt und in Kooperation mit <a href="http://www.vallllach.com/" target="_blank"><em>Vall Llach</em></a> auf dem Etikett auftaucht. Ach ja, das Etikett. Das Etikett ist so modern gehalten wie der Wein und fällt direkt auf. Schöner wäre es gewesen, die weiße Buchstaben-Zahlen-Kombination direkt auf die Flasche zu bringen, wie es früher auf Portweinflaschen üblich war, hier ist es allerdings nur ein schwarzes, bedrucktes Papieretikett.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1255" title="t41" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/02/t41.jpg" alt="t41" width="570" height="268" /></p>
<p>Aber nun zu <em>Tina</em>. <em>Tina</em> wirkt ein wenig wie eine fette Ente. Hochreife dunkle Kirschen, Pflaumen und Rosinen mischen sich mit Röstnoten, Kaffee, dunkler Schokolade und etwas Lakritze. Das alles schwimmt in Alkohol. Das merkt man erst etwas später, nicht direkt im Mund, aber in der Kehle, da wirkt der Wein brandig und kann dann auch seine 15 % Vol. nicht mehr verheimlichen. Angenehm finde ich lediglich, dass <em>Tina 41</em> nicht auch noch Röstholz von frischem Barrique mit sich herumschleppen muss. Aber es reicht auch so schon. Von fast allem etwas zu viel.</p>
<h5>T41, 2007, Celler Vall Llach, Per A Clos l&#039;Asentiu, Priorat, 14,90 Euro</h5>
<p style="margin-right: 15px;" align="justify"><span> </span></p>
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		<title>Château Liversan, Haut-Médoc 2005, Bordeaux</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 13:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cabernet Franc]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun, das, was da in der Flasche war, gehört für mich mit zum Ödesten, was ich aus dem 2005er Jahrgang der Cru Bourgeois bisher probiert habe, sorry.

Dieser Wein bietet überhaupt keinen Reiz und schmeckt zunächst einmal nach Bleistift, dann nach Bleistift und im Abgang noch ein wenig nach Bleistift. Ok, die Deko auf dem Bleistift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, das, was da in der Flasche war, gehört für mich mit zum Ödesten, was ich aus dem 2005er Jahrgang der Cru Bourgeois bisher probiert habe, sorry.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1149" title="liversan_2005" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/12/liversan_2005.jpg" alt="liversan_2005" width="560" height="372" /></p>
<p>Dieser Wein bietet überhaupt keinen Reiz und schmeckt zunächst einmal nach Bleistift, dann nach Bleistift und im Abgang noch ein wenig nach Bleistift. Ok, die Deko auf dem Bleistift besteht aus ein paar roten Früchten. Aber mehr dann auch nicht. Dabei roch er gar nicht so verkehrt.</p>
<h5>Château Liversan, Haut-Médoc 2005, Bordeaux, annehmbar, ca. 14,50 Euro</h5>
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		<title>Gereifte Bordeaux und andere Annehmlichkeiten</title>
		<link>http://www.originalverkorkt.de/2009/12/gereifte-bordeaux-und-andere-annehmlichkeiten/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 16:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cabernet Franc]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist ja ganz herrlich, wenn man weinbegeisterte Freunde oder Bekannte hat, die einen dazu einladen, mitzuhelfen, die Kellerbestände auf die bestmögliche Art und Weise zu dezimieren – indem man sie mit Menschen trinkt, die sich ebenso daran erfreuen können wie man selbst. Jörg hat einen solch beeindruckenden Kelle, in dem vor allem der deutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja ganz herrlich, wenn man weinbegeisterte Freunde oder Bekannte hat, die einen dazu einladen, mitzuhelfen, die Kellerbestände auf die bestmögliche Art und Weise zu dezimieren – indem man sie mit Menschen trinkt, die sich ebenso daran erfreuen können wie man selbst. <em>Jörg</em> hat einen solch beeindruckenden Kelle, in dem vor allem der deutsche Riesling und der französische Burgunder zu Hause sind, daneben aber auch noch einige andere Spezialitäten, unter anderem gereifte Gewächse aus dem Bordeaux.</p>
<p>Und <em>Bordeaux</em> war auch das Thema des Abends. 13 Weine standen an, blind verkostet mit drei Piraten zur Auflockerung.</p>
<h4>Château Tour de Mirambeau Cuvée Passion, Entre-deux-Mers, 2004</h4>
<p>Leicht eingestiegen sind wir mit einem <a href="http://www.tour-de-mirambeau.com/" target="_blank"><em>Château Tour de Mirambeau</em></a>, <em>Cuvée Passion</em> aus dem Jahr 2004. Ein Vertreter des <em>Entre-deux-Mers</em>, einem Bordeaux-Gebiet, welches selten Beachtung findet. Dass es hier allerdings neben lauter Mittelklasse auch etwas gibt, was an der Oberklasse kratzt, zeigt diese <em>Cuvée Passion</em>. 70 % Sauvignon Blanc und 30 % Semillion finden sich zu einem klassischen trockenen weißen Bordeaux mit feiner Säure und guter Länge. Es finden sich etwas Melone und Quitte und vor allem Pfirsich.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1139" title="R1013129" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/12/R1013129.jpg" alt="R1013129" width="560" height="373" /></p>
<h4>Château Smith Haut-Lafitte Blanc, Graves, 1996</h4>
<p>Dem <em>Mirambeau</em> folgte der weiße Wein des <a href="http://www.smith-haut-lafitte.com/" target="_blank"><em>Château Smith Haut Lafitte</em></a>, Grand Cru Classé de Graves. Eines der wenigen Châteaux, deren weiße Weine berühmter sind als die roten.</p>
<p>Wir haben an diesem Abend den 1996er probiert, der seinen Höhepunkt leider überschritten hat. Neben einer beeindruckenden Bernsteinfarbe strömte aus dem Glas das, was man in die Nase bekommt, wenn man einen Geigenbogen über bernsteinfarbenes Kollofonium reibt, dazu Honig, Malz und reife Quitte. Am Gaumen kommt etwas Nussiges hinzu – und das Alter.</p>
<p><em>Jörg</em> hat die Rotweine in zwei Fünfer-Flights geteilt und bei verdeckter Verkostung die drei bordeauxfernen Gewächse untergemischt.</p>
<p>Begonnen hat es mit zwei klassischen bürgerlichen Châteaux – <em><a href="http://www.chateau-bernadotte.com/" target="_blank">Château Bernadotte</a>, Haut Médoc 2003</em> und <a href="http://www.chateaupaloumey.com/" target="_blank"><em>Château Paloumey</em></a>, ebenfalls Haut Médoc aus dem Jahr 2000.</p>
<h4>Château Bernadotte, Haut-Médoc, 2003</h4>
<p><em>Bernadotte</em> gehört mittlereile zum Champagnerhaus <em>Roederer</em> und ist schon seit langem eine feste Bank unter den <em>Cru Bourgeois</em>, eine, die auch locker unter den klassifizierten Cru mithalten kann.</p>
<p>Der Wein wirkt in der Nase sehr frisch und relativ leicht, Tannine sind beim Schnuppern nur schwer zu erkennen, eher medizinisch eukalyptische Noten mit etwas Pfeffer und Himbeer.</p>
<p>Am Gaumen wirkt der Wein dann relativ alkoholstark mit sehr deutlichen Tanninen, cabernetgeprägt mit klarer Säure und Geschmack nach Paprika und Pfeffer mit ganz leichtem Salz. Ganz frisch ist dieser Wein, mit einer leichten Süße, nicht zu komplex, aber fein gemacht – ein Wein, den ich, ehrlich gesagt, als 2006er eingeschätzt habe und nicht als drei Jahre älter. Diese drei Jahre allerdings darf er mindestens noch liegen, um noch ein wenig runder zu werden.</p>
<h4>Château Paloumey, Haut-Médoc, 2000</h4>
<p>Eine ähnlich falsche Jahrgangseinschätzung hatte ich beim 2000er <em>Château Paloumey</em>, den ich ebenfalls drei bis vier Jahre jünger eingeschätzt hatte.</p>
<p>In der Nase deutlich erdiger als der <em>Bernadotte</em>, hatte ich zunächst das Gefühl, einen Burgunder im Glas zu haben. Erst allmählich entwickeln sich merlot- und cabernettypische Fruchtaromen, dazu kommt ein leichtes Salzgebäck. Der Wein hat enorm viel Kraft und Saft, wirkt überhaupt kein bisschen alt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1140" title="R1013117" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/12/R1013117.jpg" alt="R1013117" width="560" height="373" /></p>
<p>In der zweite Runde befanden sich zwei 1998er im Glas.</p>
<p>Da hatten wir zum einen den 1998er <a href="http://www.almavivawinery.com/" target="_blank"><em>Almaviva</em></a> aus dem Gemeinschaftsprojekt von<em> Philippe Rothschild</em> und <em>Concha y Toro</em> in Chile. Dagegen gab es <em>Château Patris 1998</em>, St. Emilion.</p>
<h4>Almaviva, Puente Alto, Chile, 1998</h4>
<p><em>Almaviva</em> gehört regelmäßig zu den besten Weinen, die in Chile produziert werden. Das kann man bei diesem 1998er schon nachvollziehen, auch wenn es der erste Jahrgang der 1997 gegründeten Bodega ist. Cabernet wird hier vornehmlich im <em>Maipo-Valley</em> angebaut und dazu werden 85 ha erster Lagen verwendet. 26 % Carmènere kommen im 1998er hinzu sowie 2 % Cabernet Franc. Ausgebaut wird 16 Monate in französischer Eiche.</p>
<p>Der Wein besticht in der Nase durch eine leichte Süße mit milden orientalischen Gewürzen und Pfeffer. Er wirkt kühl und mineralisch mit einem deutlichen Duft nach Zigarrenkiste. Dieses Zedernholz schmeckt man selbst am Gaumen, wo sich auch die Mineralität wiederfindet. Sehr geschliffen ist dieser Wein, ausgesprochen gut gemacht. Immer noch sehr frisch mit leichten Süßholz- und Korianderaromen neben der satten Backpflaumenfrucht.</p>
<p>Was unterscheidet ihn von den Bordeaux? Die Süße, würde ich sagen. Es ist eine warmweiche Süße, die man in der Form nicht findet im Bordeaux, und das Fehlen des leicht Salzigen verrät die Abstinenz des Meeres.</p>
<h4>Château Patris, St. Emilion, 1998</h4>
<p>Der <em>Château Patris</em> dagegen fällt etwas ab. Dieser Wein trägt 80 % Merlot und 20 % Cabernet Franc in sich, doch waren wir uns eigentlich sicher, dass dies ein Cabernetwein sein würde. Wie man sich doch täuschen kann.<br />
Das Schloss liegt am selben sandigen, mit Kies durchsetzten Hang wie <em>Angelus</em>, <em>Ausone</em> oder <em>Pavie</em>. 40 Jahre alt sind die Rebstöcke im Durchschnitt und bekannt geworden ist, dass Château als <em>Hardy Rodenstock</em> den Wein als nicht qualifiziertes Gewächs einer Probe von Spitzengewächsen des 2000er Jahrgangs untergeschoben hat und ziemlich klar in die Spitzengruppe gewählt wurde.</p>
<p>In die Spitzengruppe des Abends ist der Wein bei mir nicht gelangt. Ehrlich gesagt, habe ich den Wein schlicht vergessen und mir Dinge aufgeschrieben wie &#034;etwas schokoladig, relativ erdig, rote Früchte&#034;.</p>
<h4>Château Sociando-Mallet, Haut-Médoc, 1989</h4>
<p>Deutlich präsenter ist mir dagegen der 1989er<a href="http://www.chateauloisel.com/visite/sociando-mallet.htm" target="_blank"><em> Sociando-Mallet</em></a>, wiederum Haut-Médoc. Das war der beste Wein der ersten Runde. Unglaublich klar und präsent wirkt der Wein, den ich in die Mitte der Neunziger eingestuft hätte. Schon in der Nase ist dieser tiefdunkle Cru Bourgeois – von dem behauptet wird, dass er immer wieder der Beste aller bürgerlichen Châteaus ist und ihm durchaus eine 3ème Qualifizierung gut anstehen würde – sehr fein balanciert zwischen dunkler Erde, dunklen Früchten, Veilchen und Eukalyptus. Enorm viel Tannin hat er, der Mund zieht sich zusammen, wohlgemerkt, er hat schon zwanzig Jahre auf dem Buckel, Pfeffer hat er und er wirkt geradezu angriffslustig. Zum Schluss verbindet sich ein leichte Süße mit einem langen, trockenen Abgang. Großartig.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1141" title="R1013118" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/12/R1013118.jpg" alt="R1013118" width="560" height="373" /></p>
<h4>Marchese di Villamarina, Sella e Mosca, Sardinien, 1990</h4>
<p>Den zweiten Teil nach der Quiche hat dann der nächste <em>Pirat</em> eingeleitet. Ein 1990er <em>Marchese di Villamarina, <a href="http://www.sellaemosca.com/" target="_blank">Sella e Mosca</a></em>, Sardinien. Er sagte mir, ehrlich gesagt, nicht viel. Ich musste erst nachschauen und habe herausbekommen, dass <em>Sella e Mosca</em> auf Sardinien 650 Hektar (!) unter Reben stehen hat und immer wieder die drei Gläser im <em>Gambero Rosso</em> erreicht.</p>
<p>Ich gehe mal davon aus, dass dieser Wein sowohl von <em>Cannonau</em> als auch von <em>Cabernet</em> geprägt wird. Zartsüß wirkt er in der Nase mit Gewürzen, Kräutern und Süßkirschen, am Gaumen sehr weich, fast ein wenig zu fruchtig mit einer immer noch schönen Frische. Da liegen noch einige reife Pflaumen im Hintergrund, bevor es ins lange Finale geht. Ein sehr guter Wein.</p>
<h4>Château Gazin, Pomérol, 1986</h4>
<p>Begleitet wurde er von einem 1986er <a href="http://www.chateau-gazin.com/" target="_blank"><em>Chateau Gazin</em></a> aus dem Pomerol,  dem man nun endlich auch mal das Alter anmerkte. Bei den anderen habe ich mich  ja regelmäßig verschätzt. Man musste sich durch einen Schwall warmen Gummis kämpfen, bevor man diesen Wein genießen konnte. Weich und rund war er mit einer schönen Tiefe. Dunkle Beeren am Gaumen, dabei immer noch eine feine Säure.</p>
<h4>Château Beychevelle, St. Julien, 1986</h4>
<p>Ebenfalls aus dem Jahr 1986 stammt der Wein vom wunderschönen 250 ha-Gut <a href="http://www.beychevelle.com/" target="_blank"><em>Beychevelle</em></a> aus dem St. Julien. In den letzten Jahren hat der Wein mir selten gefallen, aber der 1986er war sehr spannend. Ein Geruch von alter Wäsche strömte aus dem Glas, etwas Erdig-Pilziges, Animalisches. Irgend jemand sagte, das würde ja nach salzigem Popcorn mit ranzigem Öl riechen. Im Mund dann reiner Bordeaux: Früchte, Zedernholz, rohes Rindfleisch, Menthol, Jodsalz – relativ schlank, weich und schön.</p>
<h4>Dominus, Napa Valley, 1989</h4>
<p>Gepaart hat Jörg diesen Wein mit einem 1989er <a href="http://www.dominusestate.com/" target="_blank"><em>Dominus</em></a> von <em>Christian Moueix</em> aus dem Napa Valley. Und auch hier merkt man – wie auch beim <em>Almaviva</em> –, das ist französisch geprägt, kommt aber aus einer wärmeren Gegend, was den Wein nicht schlechter macht, aber anders. Weich ist er zunächst, eine sahnige Nase hat er, buttrig, vanillig, mit warmen, weichen Früchten, nicht zu tief, nicht zu lang. Geerdet ist er, sagte jemand, und ich kann nur zustimmen. Geerdet, balanciert, reif und gut.</p>
<h4>Château Ducru-Beaucaillou, St. Julien, 1978</h4>
<p>Der letzte in der Reihe war dann auch der Älteste. Einen 1978er <a href="http://www.chateau-ducru-beaucaillou.com/site2006-va/index.html" target="_blank"><em>Ducru-Beaucaillou</em></a> aus dem St. Julien hatte Jörg uns eingeschenkt. Dass der Wein ein gewisses Alter erreicht hatte, sah man an den bräunlichen Reflexen am Glasrand. In der Nase und am Gaumen konnte man das viel weniger spüren. Ein zurückhaltender Duft nach Holz und Kartoffel mit etwas Cassis und kühler Mineralität. Zedernholz kommt dazu und Leder und Tabak. Ein sehr guter Wein, der noch einige Frische in sich trägt sich, sich aber leider ein wenig schnell verabschiedet.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1142" title="R1013130" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/12/R1013130.jpg" alt="R1013130" width="560" height="373" /></p>
<p>Nach dieser Tour de Force hat sich Jörg für einen Wein zum Ausklang entschieden, der aus einer ganz anderen Ecke stammte, aber wunderbar gepasst hat – viel besser, als ein <em>Sauternes</em> es geschafft hätte, einen Gegenpol zu bilden.</p>
<h4>Bürgstadter Centgrafenberg Rieslaner Auslese, Wgt. R. Fürst, Franken 1993</h4>
<p>Vom <a href="http://www.weingut-rudolf-fuerst.de/index2.htm" target="_blank"><em>Weingut</em> <em>Rudolf Fürst</em></a> gab es eine <em>1993er Rieslaner Auslese</em> aus dem <em>Bürgstadter Centgrafenberg</em>. Wenn Rieslaner gut sind, dann vereinen sie tatsächlich das Beste aus den Sorten <em>Riesling</em> und <em>Silvaner</em>. In diesem hier fand sich ein Korb voller Blüten, bei denen die Kamille etwas herausstach. Satter, reifer, in Honig geschwenkter Pfirsich mit einer leichten Schärfe und einer sehr angenehmen, markanten frischen Säure. Das war herrlich entspannend.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1143" title="R1013139" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/12/R1013139.jpg" alt="R1013139" width="560" height="420" /></p>
<p>Was dann noch kam, nachdem wir eine Stippvisite im Keller gemacht haben, ist definitiv noch eine Beschreibung wert.</p>
<h4>Petit Grain de Marsanne, Marie Thérèse Chappaz, La Liaudisaz, Vallais, Schweiz, 2001</h4>
<p><a href="http://www.chappaz.ch/" target="_blank">Marie Thérèse Chappaz</a> ist Winzerin in <em>Fully</em> in der Region Vallais in der Schweiz. Bis vor kurzem hat sie 1,5 Hektar bewirtschaftet, die ihr Onkel 1880 angelegt hatte. Mittlerweile ist der Betrieb auf 6,5 Hektar angewachsen. Neben <em>Dôle</em> und <em>Fendant</em> finden sich reinsortige <em>Petite Arvine</em>, <em>Malvoisie</em>, <em>Humagne</em>, <em>Pinot</em>, <em>Syrah</em> und auch <em>Marsanne</em>. Von dieser Rhône-Rebsorte haben wir den <em>Grain Noble</em> aus dem Jahr 2001 probiert.</p>
<p>Eine Melange aus Klebstoffnoten, etwas Ammoniak, Honig und satten Feigen stehen im Glas. Im Mund dann eher Dörrobst, Virginiatabak und Karamellkekse. Sehr dicht mit erstaunlich viel Säure. Sehr spannend.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1144" title="R1013146" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/12/R1013146.jpg" alt="R1013146" width="560" height="373" /></p>
<h4>Monzinger Halenberg Beerenauslese, Emrich-Schönleber, Nahe, 2003</h4>
<p>Als endgültigen Abschluss gab es dann noch eine vorzügliche 2003er <em>Beerenauslese</em> von <em>Emrich-Schönleber</em> aus dem <em>Monzinger Halenberg</em>. Eine leicht gummierte Spontinote, vermischt sich mit Mineralen und dem Duft von reifem Steinobst. Eine feine, glatte Säure verbindet sich mit karamelisiertem, zitronigem Schiefer. Dazu finden sich gewürzte Pfirsiche und Aprikosen, hach. Hab&#039; Dank Jörg. Ich hör&#039; jetzt auf.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1145" title="R1013150" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/12/R1013150.jpg" alt="R1013150" width="560" height="373" /></p>
<h5>Château Tour de Mirambeau Cuvée Passion, Entre-deux-Mers, 2004<br />
Château Smith Haut-Lafitte blanc, Graves, 1996<br />
Château Bernadotte, Haut-Médoc, 2003<br />
Château Paloumey, Haut-Médoc, 2000<br />
Almaviva, Puente Alto, Chile, 1998<br />
Château Patris, St. Emilion, 1998<br />
Château Sociando-Mallet, Haut-Médoc, 1989<br />
Marchese di Villamarina, Sella e Mosca, Sardinien, 1990<br />
Château Gazin, Pomérol, 1986<br />
Château Beychevelle, St. Julien, 1986<br />
Dominus, Napa Valley, 1989<br />
Château Ducru-Beaucaillou, St. Julien, 1978<br />
Bürgstadter Centgrafenberg Rieslaner Auslese, Wgt. R. Fürst, Franken 1993<br />
Petit Grain de Marsanne, Marie Thérèse Chappaz, La Liaudisaz, Vallais, Schweiz, 2001<br />
Monzinger Halenberg Beerenauslese, Emrich-Schönleber, Nahe, 2003</h5>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1146" title="R1013153_3" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/12/R1013153_3.jpg" alt="R1013153_3" width="560" height="373" /></p>
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		<title>Clos du Marquis 2004, Domaines Delon, Saint Julien</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 11:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cabernet Franc]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Merlot]]></category>
		<category><![CDATA[Petit Verdot]]></category>
		<category><![CDATA[Rot, Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[nach Rebsorten]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Wein einen Zweitwein zu nennen, würde dem Clos du Marquis nicht unbedingt gerecht werden. Zwar ist der Gran Cru Leoville-Las-Cases das bekannte Flagschiff des Gutes und gehört seit Jahren zu der kleinen Handvoll Meisterwerke des Bordeaux doch gehört auch der kleine Bruder regelmässig zu den Spitzen in St. Julien. 96 Hektar besitzen die Delons. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Wein einen Zweitwein zu nennen, würde dem <em>Clos du Marquis</em> nicht unbedingt gerecht werden. Zwar ist der Gran Cru <em>Leoville-Las-Cases</em> das bekannte Flagschiff des Gutes und gehört seit Jahren zu der kleinen Handvoll Meisterwerke des Bordeaux doch gehört auch der kleine Bruder regelmässig zu den Spitzen in St. Julien. 96 Hektar besitzen die <em>Delons</em>. 96 Hektar Spitzenlage zwischen Gironde östlich und dem Clos von <em>Latour</em> westlich, nördlich abgegrenzt von <em>Leoville-Barton</em>. Besonders ist hier, dass nicht etwa die jüngeren Rebstöcke für den Zweitwein verwendet werden und die alten dem Gran Vin vorbehalten sind, nein, der Besitz wurde aufgeteilt in zwei Bereiche, wobei aus der wasserabgewandten Seite hin zu <em>Leoville-Barton</em> die Rebstöcke für den<em> Clos du Marquis</em> wurzeln.</p>
<p>Beim Öffnen der Flasche strömt einem schon die ganze Wucht eines noch relativen jungen guten Bordeaux entgegen. Nachdem sich das vanillige, realtiv stark getoastete frische Eichenholz etwas verflüchtigt hat setzen sich Brombeeren durch, Kirschen und Johannis. Dazu etwas Tabak und ein wenig Erde. Das macht sehr viel Lust auf den ersten Schluck.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1124" title="clos_du_marquis_2004" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/11/clos_du_marquis_2004.jpg" alt="clos_du_marquis_2004" width="550" height="366" /></p>
<p>Ich will nicht sagen, dass dieser Schluck enttäuschend war. Der Wein zählt sicherlich zu den überdurchschnittlich guten Weinen des St. Julien, aber wirklich beeindrucken konnte er nicht. Dazu fehlt im schlicht ein wenig Dichte und Fleisch. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass das mit den Jahren noch kommt. Das ist schade denn erst einmal beisst man bei diesem von <em>Cabernet</em> geprägten Wein geradezu in eine Handvoll roter Früchte, vor allem in reife Sauerkirschen, unterlegt mit etwas Zeder und etwas, was an Stallgeruch erinnert &#8211; nur dass ich es im Mund habe. Das würde ich nicht überbewerten. Bewerten aber möchte ich, dass dem Wein einfach Struktur fehlt. Er verschwimmt ein wenig und wirkt am Schluss etwas parfümiert. Ausserdem erwartet man in der Nase deutlich mehr Fleisch als er dann bieten kann. Das gefällt nicht bei einem Wein der sich der 30 Euro-Marke annähert.</p>
<p>Um so schöner aber sind Dekanter und Bordeaux-Gläser von <em>Zalto</em>, die diese Woche eingetroffen sind und die ich gerne weiterempfehlen möchte.</p>
<h5>Clos du Marquis 2004, Domaines Delon, Saint Julien, sehr gut, Kaufempfehlung: nein, ca. 28 Euro<br />
Glasmanufaktur Zalto, Bordeaux-Glas, mundgeblasen, 30 Euro bei originalverkorkt<br />
Glasmanufaktur Zalto, Dekanter Axium, mundgeblasen, 63 Euro bei originalverkorkt</h5>
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