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	<title>originalverkorkt &#187; Cinsault</title>
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	<description>flüssige und überflüssige Eskapaden</description>
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		<title>Weihnachtsdoppel 1: Schwertlilien mit Schokolade</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 13:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bioweine]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Cinsault]]></category>
		<category><![CDATA[Grenache / Garnacha]]></category>
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Heyl zu Herrnsheim gehört für mich mit zu den biologisch wirtschaftenden Weingütern, die ich am längsten kenne. Das Gut liegt in Nierstein und besitzt Flächen in den berühmten Lagen Ölberg, Rotenberg, Brudersberg und Pettental. Die Geschichte und die Qualität der Weine ist ein wenig wechselvoll, die Großen Gewächse aber sind fast immer ausgezeichnet. Mittlerweile ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2008/12/fleur_chocolate.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-487" title="fleur_chocolate" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2008/12/fleur_chocolate.jpg" alt="" width="500" height="366" /></a></p>
<p><a href="http://www.heyl-zu-herrnsheim.de/" target="_blank">Heyl zu Herrnsheim</a> gehört für mich mit zu den biologisch wirtschaftenden Weingütern, die ich am längsten kenne. Das Gut liegt in Nierstein und besitzt Flächen in den berühmten Lagen Ölberg, Rotenberg, Brudersberg und Pettental. Die Geschichte und die Qualität der Weine ist ein wenig wechselvoll, die Großen Gewächse aber sind fast immer ausgezeichnet. Mittlerweile ist es neben St. Anthony nur noch eine Marke eines Weinkonglomerates im Besitz eines Detlev Meyer.</p>
<p>1999, als die Weiß- und Spätburgunderreben zu diesem Wein gekeltert wurden, sah das noch anders aus. Da gehörte das Weingut noch der Familie Ahr.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2008/12/fleur_de_lys_1999.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-488" title="fleur_de_lys_1999" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2008/12/fleur_de_lys_1999.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Deutscher Sekt aus dem letzten Jahrhundert ist das hier. <em>Fleur de Lys</em>. Knapp 10 Jahre alt, knapp 60 Monate Hefelager, 2007 frisch degorgiert. Eine ungewöhnliche Flasche. Man merkt dem Sekt das Alter kaum an. Brioche, ganz leicht bestrichen mit feiner Aprikosenmarmelade, dazu eine Perlage, die ich eine Spur zu prickelnd finde. Aber ein schöner Tropfen, den man sich beim Matthias durchaus mal leisten kann. Ich wüsste auch gar nicht, wo man ihn sonst noch bekommen könnte. Er hat ihn übrigens zur achtzehnten Weinrallye <a href="http://www.viva-vino.de/biowein_blog/index.php?/categories/5-Dies-und-jenes" target="_blank">besprochen</a>, die <a href="http://www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2008/december/17/wein_rallye_18_die_zusammenfassung/index.htm" target="_blank">Nikos Weinwelten</a> ausgerufen hatten und für die ich mal wieder keine Zeit gefunden habe.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2008/12/chocolte_block.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-489" title="chocolte_block" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2008/12/chocolte_block.jpg" alt="" width="500" height="293" /></a></p>
<p>Dem <em>Chocolate Block</em> vom <a href="http://www.boekenhoutskloof.co.za/" target="_blank">Boekenhoutskloof</a> stand ich ein wenig reserviert gegenüber. Auch wenn teuer und rar, hatte ich ein wenig Angst davor, dass das nur ein Marketing-Gag sein könnte. Cooler Name, nix dahinter. Stimmt aber nicht. Der Name ist cool und der Wein auch. Und die Schokolade kann er nicht verhehlen. Dazu allerdings kommt eine ganze Palette dunkler Früchte, ein wenig Veilchen, Leder, Tabak, Kaffee und Minerale. Der Wein ist weniger dicht, als erwartet, dafür angenehm frischer, als vermutet. Aber liegen lassen sollte man ihn noch, er wirkt noch ein wenig verschlossen, wirkt wie ein Rhône-Blend in Südafrika, der sich nicht verstecken muss. Syrah 55 %, Grenache Noir 17 %, Cinsault 15 %, Cabernet 9 %, Viognier 4 %.</p>
<h5>Fleur de Lys, Heyl zu Herrnsheim, Sekt aus Weiss- und Spätburgunder, 1999, Rheinhessen, bei <a href="http://www.viva-vino.de/Biowein/Deutschland/Rheinhessen/Heyl-zu-Herrnsheim/Heyl-Sekt-Extra-Brut-Fleur-de-Lys::1003.html" target="_self">Viva-Vino</a></h5>
<h5>The Chocolate Block, 2006, Boekenhoutskloof, Franschhoek, Südafrika, <a href="http://www.capewineland.de/" target="_self">Capewineland</a></h5>
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		<title>Christophs und Holgis Mixtour No. 8: Pre-Christmas Drinking</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Dec 2007 00:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abschweifungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zinfandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer beiderseits ziemlich durchzechten Nacht trafen wir uns gestern kurz vor Weihnachten zum ritualisierten Weihnachtsweinabend. Auf dem Programm stand ein  2005er Sonoma Zinfandel von Seghesio. Seit meinem Weinerweckungserlebnis vor mittlerweile ca. 15 Jahren, damals war es ein Sebastiani Zinfandel, habe ich – so glaube ich – keine Zinfandel Flasche mehr geöffnet. Um so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer beiderseits ziemlich durchzechten Nacht trafen wir uns gestern kurz vor Weihnachten zum ritualisierten Weihnachtsweinabend. Auf dem Programm stand ein  <em>2005er Sonoma Zinfandel</em> von <em>Seghesio</em>. Seit meinem Weinerweckungserlebnis vor mittlerweile ca. 15 Jahren, damals war es ein <em>Sebastiani</em> Zinfandel, habe ich – so glaube ich – keine Zinfandel Flasche mehr geöffnet. Um so gespannter war ich, was uns erwartete.</p>
<p><a class="thickbox" title="Seghesio Sonoma Zinfandel 2005" href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/seghesio_zinfandel_2005.jpg"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/seghesio_zinfandel_2005.thumbnail.jpg" alt="Seghesio Sonoma Zinfandel 2005" /></a></p>
<p>Der Wein hatte einen ziemlich intensiven Duft nach Zeder und Eukalyptus, verbunden mit schwer zu definierenden Kräutern. Da gab es nichts zu erahnen, sondern das sprang einem förmlich ins Gesicht. Im Mund dann ein Marmeladen-Toast von Himbeeren, Blaubeeren (?) und gezuckertes Allerlei. Ich dachte zuerst, es wären Mandeln vom Weihnachtsmarkt, aber vielleicht war es nur gesüßtes Popcorn. Popcorn, ja, ein Popcorn-Wein. Oder besser: Ein Popcornkino-Wein. Der Hauptdarsteller findet eine Bettgefährtin. Die ist ziemlich aufreizend-sexy und weiß, was sie an diesem Abend will. Man hat Spaß, alles ist irgendwie klar und bleibt doch anonym. Es geht nichts in die Tiefe – und das soll es auch nicht. Und nachher ist es schnell vergessen. Der Sex der beiden Darsteller und der Film eh.</p>
<p>Da hatte der zweite Wein schon mehr zu bieten. Der ist vordergründig ein Marketingprodukt mit Namen <em>Wanted Gang</em>. Name und Etikett erinnern an billigen New-World-Weinfusel. Das ist eine Flasche, die ich nie im Laden kaufen würde. Ich habe sie zusammen mit dem nächsten Wein über den <em>WeinPlus</em>-Weinstammtisch zugeschickt bekommen.</p>
<p>Das Amüsante und zugleich Fragwürdige ist, dass der Wein gar nicht aus den USA oder Australien oder sonst woher kommt, sondern von der südlichen Rhône. Und die Winzer betreiben die renommierten Güter Chateau de Saint Cosme, Chateau Pesquié und das Chateau Montfaucon. Und aus den guten Weinen dieser Güter haben sie so was wie eine Supercuvée kreiert. Wenn man auf die Website schaut, findet man diese in englischer, japanischer und koreanischer Sprache, womit klar wäre, wo das Zielpublikum lebt. Und die ganze Aufmachung ist wohl das Ergebnis von Marktanalysen und der Zusammenarbeit von BWLern und einer Werbeagentur. Also, ich finde es einigermaßen abstoßend, da zu vordergründig gewollt.</p>
<p><a class="thickbox" title="Wanted Gang Gigondas 2005" href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/wanted_gang_2005.jpg"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/wanted_gang_2005.thumbnail.jpg" alt="Wanted Gang Gigondas 2005" /></a></p>
<p>Der Wein, der in dieser Flasche schlummert, ist allerdings ein tolles Tröpfchen, da konnten wir nicht meckern. Zusammengesetzt aus Grenache, Syrah, Cinsault, Carignan, Mourvèdre, Counoise und Clairette, spiegelt er all das wider, was einen Rhônewein ausmacht. Die Härte, die Würze, das Pfeffer, das Volumen, die Kräuter. Dabei feine Säure und feine Tannine, obwohl im Moment noch zu jung. Leicht röstig und leicht rauchig, aber gut ausgewogen. Ähnlich dem 15 % Vol.-Koloss Zinfandel hat der <em>Wanted Gang</em> 2005er ordentliche 14,5 % Alkohol, nur dass man es ihm nicht so anmerkt; denn er wirkt viel frischer, viel entspannter, viel tiefer. Das schreit nach einer längeren Beziehung, wenn der Preis nicht wäre – und das Etikett.</p>
<p>Neben diesem Wein gab es im <em>WeinPlus</em>-Paket noch etwas ziemlich Rares: Einen 1955 Rivesaltes. Frisch abgefüllt und gestern von uns frisch entkorkt. Und das ist dann eher der Deneuve-Aspekt beim Wein. Alles andere als taufrisch. Aber immer noch seeehr sexy. Ein paar Falten, die oxidativen Noten, der bernsteinfarbene goldbraune Teint.</p>
<p><a class="thickbox" title="Rivesaltes Nectar 1955" href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/rivesaltes_1955.jpg"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/rivesaltes_1955.thumbnail.jpg" alt="Rivesaltes Nectar 1955" /></a></p>
<p>Ein intensiver Duft nach Walnüssen und Kandis und Salz. Im Mund dann kandierte Früchte, ebenfalls Walnüsse und leichtes Salz, rosinig. Und die alte Dame ist noch lange nicht müde, da steckt noch viel Kraft drin, viel Vitalität. Der Geschmack hallt lange, lange nach und das rockt!</p>
<p>Frohe Weihnachten allerseits.</p>
<p><em>2005 Sonoma Zinfandel, Seghesio Family Vineyards, Kalifornien, 15,0 % Vol.</em></p>
<p><em>2005 Wanted Gang, Vin de Table, Gigondas, 14,5 % Vol.</em></p>
<p><em>1955 Nectar du Prieuré, Cuvée de  L’Homme de Tautavel, Domaine Mounié, Rivesaltes, 16 % Vol.</em></p>
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		<title>Christophs und Holgis Mixtour No. 7</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Dec 2007 23:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bioweine]]></category>
		<category><![CDATA[Cinsault]]></category>
		<category><![CDATA[Grenache / Garnacha]]></category>
		<category><![CDATA[Mixtouren]]></category>
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		<category><![CDATA[Pinot Noir / Spätburgunder]]></category>
		<category><![CDATA[Rot, Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Holger in Frankfurt wohnt (vorher Berlin), sehen wir uns glücklicherweise wieder häufiger und kommen eben auch häufiger dazu, ein bis zwei Gläser Wein zusammen zu trinken.
Begonnen haben wir mit einem Rest Wein vom Vortag. Einem Großkarlbacher Burgweg 2000 Spätburgunder vom Weingut Knipser. Während die Mittelhaardt bis vor nicht allzu langer Zeit noch ein völlig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Holger in Frankfurt wohnt (vorher Berlin), sehen wir uns glücklicherweise wieder häufiger und kommen eben auch häufiger dazu, ein bis zwei Gläser Wein zusammen zu trinken.</p>
<p>Begonnen haben wir mit einem Rest Wein vom Vortag. Einem <em>Großkarlbacher Burgweg 2000 Spätburgunder</em> vom <em>Weingut Knipser</em>. Während die Mittelhaardt bis vor nicht allzu langer Zeit noch ein völlig unentdecktes Gebiet für mich war, haben die Weine von Bürklin-Wolf begonnen, das zu ändern. Zum Glück.</p>
<p>Der Spätburgunder von Knipser ist ein schönes Beispiel für einen gelungenen Ausbau im Holzfass. Nicht zu viel Holz, aber der klare Geschmack nach Röstung. Dazu gibt es bei diesem Wein Blaubeergelee mit Zwetschgen und einer feinen Säure. Schön. Der 2000er sollte aber auch so langsam getrunken werden.</p>
<p><a class="thickbox" title="Knipser Spaetburgunder 2000" href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/knipser_spaetburgunder_2000.jpg"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/knipser_spaetburgunder_2000.thumbnail.jpg" alt="Knipser Spaetburgunder 2000" /></a></p>
<p>Aufgemacht haben wir dann eine Flasche <em>La Font de Papier 2000</em> der <em>Clos du Joncuas</em>. Ein gediegener, rustikaler Vacqueras, zwar schon sieben Jahre alt, aber mit dem deutlichen Wunsch, noch eine Zeit im Keller liegen zu bleiben. 14 % Alkohol, Syrah, Cinsault und Mourvedre. Geschmack nach Johannisbeeren, einem Hauch Lakritz, in Kräuter und Pfeffer eingebettet, dazu Tabak und Leder. Seeehr kräftig und voll, aber nicht zu viel des Guten.</p>
<p><a class="thickbox" title="Vacqueras_closdujoncouas_2000" href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/vaqueras_fontdepapier_2002.jpg"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/vaqueras_fontdepapier_2002.thumbnail.jpg" alt="Vacqueras_closdujoncouas_2000" /></a></p>
<p><em>Clos du Joncuas</em> liegt im Gigondas und produziert seit vielen Jahren klassische Süd-Rhone Weine nach Bio-Richtlinien, Weine die ich wirklich gerne mag. Neben <em>Le Clos du Caveau</em> mein Favorit in dieser Ecke.</p>
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