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	<title>originalverkorkt &#187; Mourvèdre</title>
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	<description>flüssige und überflüssige Eskapaden</description>
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		<title>Weine des Südens (1) – Languedoc und Roussillion</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 17:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bioweine]]></category>
		<category><![CDATA[Carignan]]></category>
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		<description><![CDATA[Es passiert immer wieder, dass ich auf diesem Blog ins Schwelgen gerate über den französischen Süden. Dabei hat dies viel mit verblassenden Erinnerungen zu tun, viel zu lange war ich schon nicht mehr dort. Immer wieder nehme ich mir vor, mal wieder für einige Zeit durch Languedoc und Roussillion zu reisen, und dann wird ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es passiert immer wieder, dass ich auf diesem Blog ins Schwelgen gerate über den französischen Süden. Dabei hat dies viel mit verblassenden Erinnerungen zu tun, viel zu lange war ich schon nicht mehr dort. Immer wieder nehme ich mir vor, mal wieder für einige Zeit durch Languedoc und Roussillion zu reisen, und dann wird doch wieder nichts draus.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/landschaft_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1487" title="landschaft_1" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/landschaft_1.jpg" alt="" width="580" height="191" /></a></p>
<p>Allerdings gibt es manchmal Ersatzhandlungen. Diese besänftigen zwar nur kurzfristig die Sehnsucht, können aber für einen Abend glücklich machen. Speziell wenn dieser Ersatz mit gutem Wein zu tun hat. Wir haben uns kürzlich auf die Suche begeben nach gutem Wein aus den oben genannten Gebieten und haben spannende und zweifelhafte Errungenschaften gefunden. Wirklich glücklich sind wir erst zum Schluss geworden, aber das reicht ja im Zweifel, wenn man mit einem Lächeln auf den Lippen in die Federn sinkt.</p>
<p>Grenache Noir und Grenache Gris, Carignan und Cinsault, Syrah und Mourvèdre sind also die Rebsorten, die uns den Abend versüßen sollten und wir waren auf der Suche nach authentischen Weinen. Also Weinen, die von alten Reben stammen und weitgehend traditionell verarbeitet werden, im Zweifel werden dies kantigere Weine sein die nicht den weichen, runden, eher internationalen Stil pflegen. Und wir wollten wissen, ob uns das überhaupt gefällt.</p>
<p><em><strong>Le Lolo de l’Anhel 2008</strong></em> startet genau mit dieser Kantigkeit und Kraft. Schon im Glas ist dieser Wein undurchdringlich dicht zwischen dunkelviolett und schwarz, eine Grenache-Mourvèdre-Schwärze die nach Erde und nach Kräutern riecht. Dazu kommt der Duft fetter, vollreifer dunkler Früchte. Rustikal wirkt der Wein, mit etwas ruppigen Tanninen, gleichzeit birgt er eine ganz angenehme Frische. Je länger die Flasche geöffnet ist, desto stärker wird ein gewisser teeriger Moderton, der sich auch im Geschmack wiederfindet.</p>
<p><em>Clos de l’Anhel</em> ist eine ehemalige Schaffarm (Anhel heißt im Okzitanischen Schaf), liegt ganz in der Nähe des ehemaligen Benediktiner-Klosters <em>Lagrasse</em> im Tal der Orbrieu gegenüber der <em>Montagne d’Alaric</em>. Carignan, Syrah, Grenache und Mourvèdre werden von Sophie Guiraudon bio-dynamisch bewirtschaftet und im Holz ausgebaut.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/pech_redon.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1488" title="pech_redon" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/pech_redon.jpg" alt="" width="580" height="178" /></a></p>
<p>Das <em><strong>Château Pech-Redon</strong></em> gehört mit zu den ersten Weingütern, die ich überhaupt im <em>La Clape</em> besucht habe. <em>Christoph Bousquet</em> macht hier seit Jahren traditionelle, feine Weine. Seit 2004 ist <em>Bousquet</em> nach ECOCERT zertifiziert. Im Frühjahr diesen Jahres wurde er Opfer eines Anschlags. Genau gesagt hat man über Nacht seinen gesamten Fassbestand geleert, so dass mehrere Jahrgänge vernichtet wurden. Drüben beim Bacchantus <a href="http://baccantus.de/2010/03/02/sabotage-auf-chateau-pech-redon/" target="_blank">steht mehr</a> darüber.</p>
<p>Der 2008er, den wir im Glas hatten hat uns allerdings nicht sonderlich überzeugt. Zumindest nicht zum jetzigen Zeitpunkt. In der Nase zunächst frisches UHU mit deutlichem Garrigueanteil. Dazu etwas süße Frucht, Nelken und andere orientalische Gewürze.  Am Gaumen wirkt er massiv sperrig und jung. Die Geschmackskomponenten aus Frucht, Gewürzen und Tanninen finden sich nicht. Es gibt keine Balance und Eleganz und je länger der Wein geöffnet ist, desto stärker, ja übermächtig wird die Gewürzkomponente.</p>
<p>Diese Gewürze finden sich auch im <em><strong>Navis</strong></em> der <em><strong>Domaine Mas d’Agalis</strong></em>, ein Vin de Pays du Coteaux du Saladou. Lionel Maurel bewirtschaftet hier seit 2006 3,5 Hektar alten Syrah, Grenache und Carignan. Und es ist erstaunlich, was man in so kurzer Zeit hinbekommen kann denn der <em>Navis</em> ist von 2007 und ein toller Wein.</p>
<p>Die Nase schon ist sehr verführerisch, weich und fein mit einem Touch geschnittenem Holz, Maggikraut, Süße und Gewürzen. Auch am Gaumen gibt es viele orientalische Gewürze, Frische und Saft und ein schönes Tannin. Ganz zum Schluss kommt eine leichte Bitternote. Je länger der Wein offen ist desto stärker findet sich eine Orangenlikör-Note im Wein. Ich finde, dieser Wein ist eine schöne Entdeckung.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/three_trees_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1489" title="three_trees_1" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/three_trees_1.jpg" alt="" width="580" height="146" /></a></p>
<p>Das würde ich auch für den zweiten Wein im Flight sagen obwohl dieser ganz, ganz anders ist. Weniger dicht und typisch für die Region. Da fehlen sowohl die Gewürze als auch die schweren Früchte. Hier sind es Sauerkirschen und zwar jede Menge, die den Wein ausmachen. Und auf die Nase kann man nicht setzen. die bleibt sehr zurückhaltend, und wenn, dann finde ich auch hier eher etwas leicht teerig-Modriges neben den Sauerkirschen. <em><strong>Three Trees</strong></em> heißt der Wein, und wenn ich auf das Etikett schaue, habe ich eher das Gefühl, eine Flasche Sake in der Hand zu halten, so kalligraphisch ist das Etikett gehalten.</p>
<p>Der Wein stammt von den Neuseeländern <em>Tom Lubbe</em> und <em>Sam Harrop</em> denen eigentlich die <em>Domaine Matassa</em> gehört. Auf dem Rückenetikett hier allerdings ist von der <em><strong>Domaine de Majas</strong></em> die Rede, was aller Wahrscheinlichkeit nach die Schwesterdomaine von <em>Matassa</em> ist. Definitiv hat <em>Tom Lubbe</em> den Wein gemacht, denn das steht hinten drauf. Dieser hat einst in der Domaine von <em>Gérard Gauby</em> gelernt hat (nachdem er vorher schon in Swartland, in Südafrika gelernt hatte) um danach dessen Schwester zu heiraten und sich im Süden Frankreich niederzulassen. Die Weine werden auf der Domaine bio-dynamisch angebaut und in ganz eigenem Stil ausgebaut, sprich, <em>Lubbe</em> beläst den Traubenmost während der alkoholischen Gärung nur kurz im Kontakt mit den Traubenhäuten. Entsprechend hat der Wein deutlich weniger Extrakt und Gerbstoffe als sämtliche andere Weine des Abends. Der Wein von Carignan- und Grenache-Reben wirkt sehr frisch mit einer gehörigen Sauerkirsch-Komponente und Fruchtsäure. Wir fanden sie sehr angenehm, auch wenn sich die Säure im Laufe des Abends etwas verselbständigt hat und weniger gezähmt wirkte als zu Beginn.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/three_trees_2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1490" title="three_trees_2" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/three_trees_2.jpg" alt="" width="580" height="220" /></a></p>
<p>Der weiße <em>Three Trees</em> hatte übrigens nicht viel mit der Beschreibung zu tun, die ich wiederum bei Bacchantus <a href="http://baccantus.de/2010/09/20/zur-weinrallye-tout-blanc/" target="_blank">gelesen</a> habe. Bei uns wirkte der Wein relativ matt und hat mir praktisch nichts gesagt.</p>
<p>Was zustande  kommt wenn sich eine Brasilianerin und ein Bretone treffen um Liebe und Wein zu machen, oder besser, um mit Liebe Wein zu machen, fanden wir im <em><strong>Amassa 2007</strong></em> der <em><strong>Domaine Ribiera</strong></em>. Die beiden trafen sich zunächst in Paris in der Gastronomie, wanderten dann irgendwann in die Nähe von Clermont l’Herault aus um dort ein Restaurant zu gründen um dann später auch noch ein 6.5 Hektargut zu bewirtschaften. Die Weine werden ohne Chemie hergestellt und kommen ungefiltert in die Flasche.</p>
<p>Der Amassa riecht klassisch traditionell. Von Duft kann man bei diesem Gemisch aus Stall und Teer zunächst nicht sprechen. Im Mund wirkt der Wein zunächst weich und süß und massiv, lauter Attribute vollreifer dunkler Früchte, dann kommen die Tannine um die Ecke und der Wein legt die Mundhöhle erst einmal trocken, so astringierend ist er. Zum Schluss findet sich ein leicht störend wirkender Bitterton in einem insgesamt schönen Wein, der vom Mundgefühl her zum zweiten Wein im Flight passte.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/rebenreihe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1491" title="rebenreihe" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/rebenreihe.jpg" alt="" width="580" height="202" /></a></p>
<p>Der <em><strong>Emotion 2006</strong></em> von der <em><strong>Domaine Montplezy</strong></em> in der <em>Côte du Thongue</em> gelegen, beinhaltet noch mehr Gerbstoffe, die den Mund noch stärker austrocknen lassen als der <em>Amassa</em>. In der Nase fand ich Schokolade und Rumtopf, de facto wirkt der Wein in der Nase fast aufgespritet wie <em>Banyuls</em>. Im Mund finden sich dann glücklicherweise eher frische Sauerkirschen und die Süße, die wir im Duft fanden fehlt am Gaumen. Über die Massivität an Gerbstoffen allerdings kommt der Wein nicht hinweg, nicht am ersten Tag und auch nicht am zweiten. Erst am dritten wirken diese gemildert, dafür sind die Früchte aber nicht mehr frisch.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/mas_karolina.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1492" title="mas_karolina" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/mas_karolina.jpg" alt="" width="580" height="233" /></a></p>
<p>Mittlerweile sind wir bei 14,5% Alkohol angelangt, der erste Wein in der letzten Gruppe lag auf gleicher Höhe, der zweite musste schließlich 15% bändigen. Was er geschafft hat. Der <em><strong>Mas Karolina Roussillon Villages 2005</strong></em> von <em>Caroline Bonville</em> ist nur in einem eingeschränkten Maße so massiv, wie sein Alkoholgehalt vermuten lässt. In der Nase findet sich rote Frucht, Kräuter und vor allem Blütenduft und Veilchen mit leichter Klebstoffkomponente. Eher unaufdringlich wirkt dieser Wein, dessen Macherin aus dem Bordelais stammt wo sie auf <em>Château Marac </em>ebenfalls Wein macht. Der Wein wirkt entsprechend auch nobler und kühler als die eher ursprünglich wirkenden Weine der vorherigen Gruppen. Der Grenache Noir dieser Assemblage stammt vom schwarzen Mergel in Maury, Syrah vom Granit in Lesquerde und Carignan vom Schiefer in Rasiguères. Zusammen ergeben sie einen bei aller Wucht feinen Wein voll süßer Frucht und jeder Menge Mocca- und Schokoladenaromen. Er erinnert mich durchaus an guten Priorat, vor allem am zweiten Abend, wo sich der Wein gesetzt hat und noch ausgeglichener wirkt. Lustvoll ist dieses Kraftpaket und bei aller Opulenz immer mit genügend Kühle ausgestattet.</p>
<p>Der Partner des <em>Mas Karolina</em> war der Côtes de Roussillon Villages <em><strong>Mas de la Devèze 2005</strong></em>. Auch dieser Wein stammt von einem Zugereisten. Einem, der nach erfolgreichem Business zunächst mit Wein gehandelt hat um dann zusammen mit seiner Frau das Weinmachen in Beaune zu studieren und bei <em>Henri Jayers</em> im Vosnée-Romanée zu lernen. Mit diesem Wissen ist <em>Olivier Bernstein</em> nach Tautavel gegangen wo er mittlerweile 15 Hektar Ton-, Lehm- und Schieferböden kultiviert. Der <em>Mas</em> entsteht aus 30% alten Syrah-Reben und uralten Grenache-Reben, die im alten Barrique und Tonneaux ausgebaut werden. Dass dieser Mann im Burgund gelernt hat, merkt man und er muss ähnliche Vorlieben haben wie <em>Thomas Teibert </em>mit seiner <em>Domaine de l’Horizon</em>, die ich kürzlich schon <a href="http://www.originalverkorkt.de/2010/08/domaine-de-lhorizon-blanc-et-rouge-2007/" target="_blank">beschrieben</a> habe.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/la_deveze.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1493" title="la_deveze" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/11/la_deveze.jpg" alt="" width="580" height="268" /></a></p>
<p>Das ist Burgund im Süden, voller Eleganz, feiner Frucht, Gewürzen, Leder, Teer und Lakritzen und einer herrlichen Ausgeglichenheit, zwischen der diesen Weinen naturgemäß innewohnenden Kraft und Wucht und den ausgezeichnet eingebundenen Tanninen, der Kühle und Länge. Ein großartiger Abschluss.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=1475&amp;md5=2bdd50912e4b600d194121af3d3f517c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Coume del Mas, Quadratur 2007, Languedoc</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 21:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine meiner frühesten Wein-Begegnungen mit Frankreich war eine Reise ins Languedoc und Roussillon. Ich habe in Sête gewohnt und von diesem Stützpunkt aus das Land bis hinunter zur spanischen Grenze erobert. Einer der Orte, den ich mit am schnellsten wieder verlassen habe, ist Collioure. Nicht, weil es dort hässlich gewesen wäre oder langweilig, nein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine meiner frühesten Wein-Begegnungen mit Frankreich war eine Reise ins <em>Languedoc</em> und <em>Roussillon</em>. Ich habe in <em>Sête</em> gewohnt und von diesem Stützpunkt aus das Land bis hinunter zur spanischen Grenze erobert. Einer der Orte, den ich mit am schnellsten wieder verlassen habe, ist <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Collioure" target="_blank">Collioure</a></em>. Nicht, weil es dort hässlich gewesen wäre oder langweilig, nein eher, weil es zu schön war, um wahr zu sein, und weil das vor langer Zeit auch diverse, in Paris ansässige Künstler erkannt hatten und dort  geraume Zeit verbracht haben. <em>Matisse</em> ist so einer und <em>Picasso</em>. Und auf den Spuren derer und weil es, wie gesagt, zu schön ist, drängeln sich dort die Massen. Ich bin dann schnell weitergereist, nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Banyuls-sur-Mer" target="_blank">Banyuls-sur-Mer</a>, den nächstgrößeren Ort, um dort in den Kellern der Templer eine Führung mitzumachen.</p>
<p><em>Banyuls</em>, um abzuschweifen, ist ein Wein, dessen Trauben in einem Zustand der Vertrocknung sehr spät geerntet werden. Um den Zucker zu erhalten, wird die Maischegärung durch Zugabe von Alkohol gestoppt. Dieser gespritete Wein, <em>Vin Doux Naturel,</em> genannt wird dann meist in Gärballons oder Fässern im Freien gelagert. Diese jeder Witterung ausgesetzten Weine oxidieren und altern nachvollziehbarerweise schneller als ihre geschützten Kollegen, was gewollt ist, um einen Effekt zu erzielen, der im katalanischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rancio" target="_blank">Rancio</a> genannt wird. Das Spannende an diesen Weinen ist, dass trotz aller Süße dieser Wein erstaunlich trocken ist im Abgang.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-819" title="coume_del_mas_quadratur_2006" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/10/coume_del_mas_quadratur_2006.jpg" alt="coume_del_mas_quadratur_2006" width="550" height="366" /></p>
<p>Aber ich komme eigentlich auf <em>Banyuls,</em> weil der in <em>Collioure</em> beheimatete <em>Philip Gard</em> einige uralte Rebflächen sein Eigen nennt, die genau zwischen diesen beiden Küstenorten beheimatet sind. Hier erzeugt er Weine, die mit zu den heutigen <em>Crus</em> des Südens zählen, in einer Reihe mit <em>Gauby</em> oder <em>Negly</em>, um nur zwei zu nennen. Die Weine sind teils sehr rar &#8211; vom <em>Abysses</em> gibt es gerade mal 1.300 Flaschen -, definitiv aber sind sie das Ergebnis feinster Weinbergsarbeit, zu der die Ertragsreduzierung zählt. Beim <em>Quadratur</em> sind es gerade noch 15 hl pro ha (!).</p>
<p>Da könnte man denken, dass da vielleicht nur ein wenig reduzierte Soße ins Glas läuft, übertrieben in allem. Aber das Gegenteil ist der Fall. Auch wenn der Wein &#8211; 45% <em>Grenache</em>, 40 % <em>Mourvèdre</em>, 15 % <em>Carignan</em> &#8211; dicht ist, dunkel in der Farbe, extraktreich, so ist er doch ausgesprochen subtil, alles andere als fett, und neben dem Duft von Gewürzen und Kräutern, Kaffee, schwarzen Oliven und ein klein bisschen Dörrobst überhaupt nicht überbordend. Das Feine ist die kühle Mineralik des Weines &#8211; er wächst auf braunem Schiefer -, der dem <em>Quadratur</em> eine Klarheit gibt, die großartig ist.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-820" title="daube de boeuf" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/10/daube-de-boeuf.jpg" alt="daube de boeuf" width="550" height="366" /></p>
<p>Dazu<em> Daube de Boeuf</em> mit Brot, Rindsragout mit Gewürzen aus der Region. Denn die Tage werden wieder länger, es wird trüber, regnerischer &#8211; und so ein Ragout ist herrlich!</p>
<h5>Coume del Mas, Quadratur 2007, Languedoc, hervorragend, 28,50 Euro <a href="http://www.extraprima-weinversand.de/catalog/index.php/cat/c376_Domaine-de-la-Coume-del-Mas.html" target="_blank">hier</a></h5>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=818&amp;md5=04bc463df13df66af219c368b3fea502" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Telmo Rodriguez, Al Muvedre 2007, Tinto Joven, Alicante</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 16:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mourvèdre]]></category>
		<category><![CDATA[Rot, Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>

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		<description><![CDATA[Telmo Rodriguez' Beitrag zur Fünf-Euro-Debatte ist ein beindruckend frischer und fruchtiger Wein aus der Ursprungsregion der Monastrell-Traube, die im Süden Frankreichs Mouvedre genannt wird und mit zu den wichtigen Trauben im Mittelmeerraum zählt. In der Gegend von Alicante hat er alte Terrassen mit alten Rebstöcken wiederentdeckt und quasi renoviert.



Pinard de Picard rühmt den 2006er ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Telmo Rodriguez</em>&#039; Beitrag zur Fünf-Euro-Debatte ist ein beindruckend frischer und fruchtiger Wein aus der Ursprungsregion der Monastrell-Traube, die im Süden Frankreichs Mouvedre genannt wird und mit zu den wichtigen Trauben im Mittelmeerraum zählt. In der Gegend von Alicante hat er alte Terrassen mit alten Rebstöcken wiederentdeckt und quasi renoviert.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/03/al_muvedre_2007.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-576" title="al_muvedre_2007" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/03/al_muvedre_2007.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://www.pinard-de-picard.de/wein_highlights/weinhighlights_09.02.25_Rodriguez.html" target="_blank">Pinard de Picard</a> rühmt den 2006er Jahrgang mit folgenden Worten: &#034;… begeistert mit seiner wollüstig-opulenten, herrlich in der Süße balancierten Frucht mit betörenden Anklängen an dunkle Beeren, Walnüsse, Schokolade, schwarze Trüffel, Tabakkiste und getrocknete Kräuter, zart unterlegt mit dem Aroma von getrockneten Datteln, Feigen und Pflaumenmus.&#034; Hey , das hört sich irgendwie so an, als müsste ich einen komplex-opulenten 50-Euro Wein von der Rhône oder sonst woher im Glase haben.</p>
<p>Mitnichten! Das ist dann doch ein bisschen zu viel des Guten. Ich sage mal so: <em>Al Muvedre</em> besticht durch eine ziemlich gelungene Kombination aus Frische, roten Früchten, Kräuteraromen und einer wilden Leichtigkeit. Dagegen kommt die Supermarktfraktion dieser Preisklasse kaum an. Soviel steht fest.</p>
<h5>Telmo Rodriguez, Al Muvedre 2007, Tinto Joven, Alicante, 4,95 Euro bei <a href="http://www.internetoase.de/Spanien/Alicante/Al_Muvedre_T._Rodr%EDguez/index.html" target="_blank">Silke</a></h5>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=558&amp;md5=e82bf3e811fe15bebfc9f9d0e09fa7a7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Chateau de la Negly, L&#039;Ancely 2001, Coteaux du Languedoc</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 22:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abschweifungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mourvèdre]]></category>

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		<description><![CDATA[Denke ich an den Anlass der Öffnung dieser Flasche Wein zurück, kann ich nicht behaupten, neutral verkostet zu haben, im Zweifel war ich wohl nicht ganz bei Sinnen. Aber es ist ein größerer Rest in der Flasche geblieben, der sich am nächsten Tag noch zu verkosten gelohnt hat.



Auch wenn sie noch eine etwas ungeübte, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Denke ich an den Anlass der Öffnung dieser Flasche Wein zurück, kann ich nicht behaupten, neutral verkostet zu haben, im Zweifel war ich wohl nicht ganz bei Sinnen. Aber es ist ein größerer Rest in der Flasche geblieben, der sich am nächsten Tag noch zu verkosten gelohnt hat.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2008/12/chateau_de_la_negly_l_ancely.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-476" title="chateau_de_la_negly_l_ancely" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2008/12/chateau_de_la_negly_l_ancely.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Auch wenn sie noch eine etwas ungeübte, dafür aber beeindruckende Nase ihr Eigen nennt, bleibt ihr doch der große Anteil von Himbeeren und Brombeeren mit ein wenig Duft von Zedern und Kräutern nicht verschlossen. Eine gute Wahl jedenfalls war diese Flasche für ein gemeinsam zubereitetes Abendessen, in dessem Vorfeld das Hirschkalb in einem ebenfalls südfranzösischen Rotwein und lauter feinem Gemüse und Kräutern stundenlang vor sich hingeköchelt hat.</p>
<p>Der Wein des languedocschen Vorzeigebetriebs ist sündhaft teuer, aber nicht annähernd sündhaft gut. Wenn ich so was um die 50 Euro ausgebe, erwarte ich mir entweder mehr Kraft oder mehr Eleganz. Im Zweifel beides. Ein schöner Wein ist es, kein Frage, eine schöne Balance aus Frucht und Kräutern und Röstaromen und Wildheit. Aber er hat keine Größe. Und wenn ich einen annähernd perfekten Vertreter südfranzösischen Könnens suche, dann suche ich mir lieber die um fünfunddreißig Schleifen günstigere, aber kaum weniger beeindruckende <a href="http://www.originalverkorkt.de/2008/01/manchmal-ist-der-wein-eine-landschaft/" target="_blank">«La Falaise«</a> aus und bin auch glücklich.</p>
<p>Aber wer mal einen reinsortigen Mourvedre höherer Güte sucht, mag sich trotzdem mal ein Fläschchen davon in den Keller legen.</p>
<h5>Chateau de la Negly, L&#039;Ancely 2001, Coteaux du Languedoc,  ca. 50 Euro</h5>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=475&amp;md5=5674dd74ce36ae02fce4551b847237f0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Christophs und Holgis Mixtour No. 9: Frankreichs Süden, Fortsetzung</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 15:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grenache / Garnacha]]></category>
		<category><![CDATA[Merlot]]></category>
		<category><![CDATA[Mixtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Mourvèdre]]></category>
		<category><![CDATA[Rot, Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
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		<category><![CDATA[Syrah / Shiraz]]></category>
		<category><![CDATA[Weiss, Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Weissweine]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern gab’s südfranzösische Weine mit ein wenig authentischem Slowfood. Speziell ich wollte ja sehr gerne meine Sofa-Weinreise fortsetzen und hatte dann eingeladen zu:

Chateau de la Negly, Brise de la Mer 2005, eine Cuvée aus Granache Blanc, Clairette und Rousanne

Domaine des Perrières, Ansata 2003, eine Cuvée aus Syrah, Merlot, Grenache

Pierre Clavel, La Copa Santa 2005, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern gab’s südfranzösische Weine mit ein wenig authentischem Slowfood. Speziell ich wollte ja sehr gerne meine Sofa-Weinreise fortsetzen und hatte dann eingeladen zu:</p>
<p>Chateau de la Negly, <em>Brise de la Mer 2005</em>, eine Cuvée aus Granache Blanc, Clairette und Rousanne</p>
<p>Domaine des Perrières, <em>Ansata 2003</em>, eine Cuvée aus Syrah, Merlot, Grenache</p>
<p>Pierre Clavel, <em>La Copa Santa 2005</em>, eine Cuvée aus  Syrah, Grenache, Mourvèdre</p>
<p><a class="thickbox" title="Südfranzösiche Weine und Speisen" href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2008/02/suedfrankreich_kueche_und_weine.jpg"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2008/02/suedfrankreich_kueche_und_weine.thumbnail.jpg" alt="Südfranzösiche Weine und Speisen" /></a></p>
<p>Dazu hatte ich einen Salat gemacht mit warmen Paprikas und Sardinen in einer Senf-Vinaigrette sowie eine Tarte mit verschiedenerlei Pilzen, Lorbeer, Thymian und Ziegenfrischkäse.</p>
<p>Die <em>Brise de la Mer</em> erinnert stark an weißes, mit Butter gesättigtes Toast, auf das jemand eine Schicht Birnenquark geschmiert hat (und der Birnenquark im Speziellen erinnert an den leicht unnatürlichen Geruch von Fruchtzwergen der ersten Generation). Trotz des Fruchtzwerggeruchs fanden wir das sehr einladend, dummerweise wird dieses Geruchserlebnis nicht durch ein entsprechendes Geschmackserlebnis unterstützt. Da bleibt der Wein einigermaßen nichtssagend. Er schweigt und schweigt und lässt sich auch  im Dekanter nichts entlocken und die Zeit heilt da auch keine Wunden – am nächsten Tag ist es nicht besser. Die Qualität, würde ich mal behaupten, bleibt weit hinter der der Rotweine zurück.</p>
<p>Derweil besticht der Ziegenkäse, den ich statt Räucherspeck – so wird es wohl im Original kredenzt – als Gegenpol zum Thymian in die Tartefüllung gemischt hatte und den ein etwas ausgeprägterer Weißwein wunderbar hätte unterstützen können. Na ja. Nehmen wir stattdessen den <em>Ansata</em>.</p>
<p>Marc Kreydenweiss ist eine Institution im Elsaß, die Domaine Kreydenweiss wird in der 22. Generation geführt, das Gut arbeitet komplett bio-dynamisch und erzeugt werden sehr terroirgeprägte Rieslinge, Pinot Gris und Gewürztraminer von teilweise fantastischer Qualität. Deshalb war ich gespannt, was Kreydenweiss wohl in Südfrankreich erzeugen würde und das, was da aus dem Dekanter strömte, versprach viel.</p>
<p>Wir mussten die Nase gar nicht direkt über die Öffnung halten, es genügte, den Dekanter auf den Tisch zu stellen, und es roch nach Kirsche, Brombeeren und morschem Holz<a href="http://holgi.blogger.de/stories/1056838/" target="_blank">™</a>, vermischt mit ein wenig südlichen Kräutern. Am Gaumen die gleichen Aromen in deutlich abgeschwächter Form. Dazu kamen starke Tannine und eine Säure, die lange nachhielt. Auch hier: Was der Wein verspricht, kann er erstmal nicht halten. Ich hatte die Hoffnung, dass er sich im Laufe des Abends entwickeln würde. Tat er erstmal nur geringfügig und wir waren ein wenig enttäuscht. Nun, einen Tag später schütte ich ihn noch mal ins Glas. Wieder dieser wunderbare Geruch und – im Mund ganz anders als gestern. Weich, rund, die Säure wunderbar eingebunden, ebenso die Tannine. Heute würde ich denen zustimmen (Eichelmann etc.), die dem Wein eine Note über 90 gegeben haben, und es macht wohl Sinn, dem Wein noch seine Zeit zu geben und ihn erst in vielleicht zwei Jahren wieder hervorzuholen.</p>
<p>Das gilt auch für den <em>Copa Santa</em>. Der 2005er ist noch viel zu jung. Der Wein ist noch eingermaßen verschlossen, noch zu starke Säure und Tannine. Am zweiten Tag merke ich, dass er sich ein Stück weiter geöffnet hat, und wenn ich in den schummrigen Raum schaue, der hinter der Tür liegt, dann erfahre ich eine jetzt schon angenehme Verbindung von Thymian, geröstetem Kaffee, Wildbeeren und Mineralen. Bin gespannt, was sich in zwei, drei Jahen tun wird.</p>
<p>Bis dahin werde ich <em>Cado</em> trinken. Aber dazu später mehr.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=216&amp;md5=5372eccfa7521699ba3ead848aabb055" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Christophs und Holgis Mixtour No. 7</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Dec 2007 23:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bioweine]]></category>
		<category><![CDATA[Cinsault]]></category>
		<category><![CDATA[Grenache / Garnacha]]></category>
		<category><![CDATA[Mixtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Mourvèdre]]></category>
		<category><![CDATA[Pinot Noir / Spätburgunder]]></category>
		<category><![CDATA[Rot, Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rot, Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Holger in Frankfurt wohnt (vorher Berlin), sehen wir uns glücklicherweise wieder häufiger und kommen eben auch häufiger dazu, ein bis zwei Gläser Wein zusammen zu trinken.

Begonnen haben wir mit einem Rest Wein vom Vortag. Einem Großkarlbacher Burgweg 2000 Spätburgunder vom Weingut Knipser. Während die Mittelhaardt bis vor nicht allzu langer Zeit noch ein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Holger in Frankfurt wohnt (vorher Berlin), sehen wir uns glücklicherweise wieder häufiger und kommen eben auch häufiger dazu, ein bis zwei Gläser Wein zusammen zu trinken.</p>
<p>Begonnen haben wir mit einem Rest Wein vom Vortag. Einem <em>Großkarlbacher Burgweg 2000 Spätburgunder</em> vom <em>Weingut Knipser</em>. Während die Mittelhaardt bis vor nicht allzu langer Zeit noch ein völlig unentdecktes Gebiet für mich war, haben die Weine von Bürklin-Wolf begonnen, das zu ändern. Zum Glück.</p>
<p>Der Spätburgunder von Knipser ist ein schönes Beispiel für einen gelungenen Ausbau im Holzfass. Nicht zu viel Holz, aber der klare Geschmack nach Röstung. Dazu gibt es bei diesem Wein Blaubeergelee mit Zwetschgen und einer feinen Säure. Schön. Der 2000er sollte aber auch so langsam getrunken werden.</p>
<p><a class="thickbox" title="Knipser Spaetburgunder 2000" href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/knipser_spaetburgunder_2000.jpg"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/knipser_spaetburgunder_2000.thumbnail.jpg" alt="Knipser Spaetburgunder 2000" /></a></p>
<p>Aufgemacht haben wir dann eine Flasche <em>La Font de Papier 2000</em> der <em>Clos du Joncuas</em>. Ein gediegener, rustikaler Vacqueras, zwar schon sieben Jahre alt, aber mit dem deutlichen Wunsch, noch eine Zeit im Keller liegen zu bleiben. 14 % Alkohol, Syrah, Cinsault und Mourvedre. Geschmack nach Johannisbeeren, einem Hauch Lakritz, in Kräuter und Pfeffer eingebettet, dazu Tabak und Leder. Seeehr kräftig und voll, aber nicht zu viel des Guten.</p>
<p><a class="thickbox" title="Vacqueras_closdujoncouas_2000" href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/vaqueras_fontdepapier_2002.jpg"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/12/vaqueras_fontdepapier_2002.thumbnail.jpg" alt="Vacqueras_closdujoncouas_2000" /></a></p>
<p><em>Clos du Joncuas</em> liegt im Gigondas und produziert seit vielen Jahren klassische Süd-Rhone Weine nach Bio-Richtlinien, Weine die ich wirklich gerne mag. Neben <em>Le Clos du Caveau</em> mein Favorit in dieser Ecke.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=134&amp;md5=f092c2d05364b1ca55652c9f0a3126c8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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