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	<title>originalverkorkt &#187; Sangiovese</title>
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	<description>flüssige und überflüssige Eskapaden</description>
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		<title>Mixtour: Uhlen, G-Max, Loibenberg und zwei rote Überraschungen</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 09:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüner Veltliner]]></category>
		<category><![CDATA[Mixtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Nebbiolo]]></category>
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		<description><![CDATA[Weinwochen gibt es, an die erinnere ich mich immer gerne zurück. Eine solche fing kürzlich mit einer ziemlich verschnupften Prowein an. Sonntags war ich gar nicht da, am Montag habe ich nach der Bordeauxprobe abgebrochen, erst der letzte Veranstaltungstag hat wirklich was gebracht und da musste ich mich dann sputen, um wenigstens mein Basis-Programm ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weinwochen gibt es, an die erinnere ich mich immer gerne zurück. Eine solche fing kürzlich mit einer ziemlich verschnupften Prowein an. Sonntags war ich gar nicht da, am Montag habe ich nach der Bordeauxprobe abgebrochen, erst der letzte Veranstaltungstag hat wirklich was gebracht und da musste ich mich dann sputen, um wenigstens mein Basis-Programm erledigen zu können.</p>
<p>Am Donnerstag dieser Woche durfte ich dann abends in der Vinothek in Essen die bereits <a href="http://www.originalverkorkt.de/2011/03/dominus-1991-und-araujo-estate-eisele-vineyard-cabernet-2002/" target="_blank">beschriebene</a> 6-Liter-Flasche <em>Dominus 1991</em> öffnen, eine Offenbarung genauso wie der <em>2002 Araujo Estate</em>. Dabei habe ich dann in jenem Artikel den hervorragenden <em>2001er Cos d’Estournel</em> ebensowenig erwähnt wie den <em>Tom Eddy Napa Cabernet</em> und den <em>1986er Bella Oaks</em> von Heitz Cellars. Jeder für sich ein charaktervoller Wein, jedoch überragt von diesen beiden Spitzenweinen.</p>
<p>Worauf ich hinaus möchte ich die Probe, die mich dann am Samstag dieser Weinwoche noch erwartet hat. Fünf gereifte Weine unbekannter Provinienz im kleinen Kreis genossen. Fünf Stunden mit fünf Weinen. Das können viele nicht nachvollziehen und es mag auch ziemnlich nerdig sein aber ich liebe solche Abende. Raus aus dem Alltag für diese paar Stunden und rein in die Weine.</p>
<p>Der Abend begann mit drei Weißweinen. Und ich sage es vorweg, je länger wir uns mit den Weinen beschäftigt haben, umso unsicherer bin ich geworden. Am Anfang stand für mich fest, die ersten beiden sind Rieslinge und der dritte kommt von der Loire. Zwischenzeitlich habe ich den zweiten für einen Chardonnay aus dem Burgund gehalten ohne die Holzkomponente. Das hat also nicht gepasst und je länger der Wein sich entwickelt hat, desto mehr war ich wieder beim Riesling. Kalkigem Riesling. Riesling, der nicht zuletzt durch Kräuter und Zitrusaromen dominiert wurde. Leicht nussig war er, crémig, aber nicht zu stark. In gwissem Maße schlank und trotzdem mit ausgezeichneter Dichte und Länge und beeindruckender Harmonie. Wir waren uns zwar alle nicht sicher, was wir da im Glas hatten, aber wir waren uns einig darüber, dass dies ein großer Wein war. Daran bestand kein Zweifel. Es war der erste <em>G-Max</em> vom <strong><em>Klauspeter Keller</em></strong>: der <strong><em>2000er Hubacker Max</em></strong>.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/g-max_2000.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1677" title="g-max_2000" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/g-max_2000.jpg" alt="" width="590" height="374" /></a></p>
<p>Eine ganz andere Stilistik fand sich naturgemäß im <strong><em>2000er Winninger Uhlen</em></strong> von <em><strong>Heymann-Löwenstein</strong></em>. Eine goldgelbe, trockene Auslese stand neben dem eher hellgelben, absolut frischen <em>Max</em>. So goldgelb die Farbe, so klar auch die Alterungsnoten im Wein. Nicht übermächtig aber klar präsent: etwas schwarzer Tee, ein wenig Honig, leicht süße Butter. In der Nase beeindruckt der Wein deutlich stärker als der zurückhaltende <em>Max</em>. Der <em>Uhlen</em> wartet zu Beginn mit deutlichen Moccatönen auf, das Ganze geht über in eine Blütenaromatik und wird dann abgelöst von Aprikosen und Mirabellen in die sich zunehmend ein paar Kumquats mischen. Die finden sich neben den Alterungsnoten auch auf der Zunge. Neben reifem Apfel und dem Steinobst. Der Wein ist breiter als der <em>G-Max</em>, auch weniger mineralisch, er wirkt eher wieder der große, eteas dicklaibige Bruder des durchtrainierten Gesellen vom Hubacker. Trotzdem ein wunderschöner Wein, auch hier findet sich eine schöne Länge und viel Balance und Harmonie.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/uhlen_2002.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1678" title="uhlen_2002" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/uhlen_2002.jpg" alt="" width="590" height="331" /></a></p>
<p>Warum ich bei <strong><em>2003er Veltliner Smaragd Ried Loibenberg</em></strong> von<strong> <em>Emmrich Knoll</em></strong> an gereiften Chenin Blanc gedacht habe, weiss ich noch genau. Es war die Aromatik, das Mürbe gereifter Äpfel und Birnen, gerade der Birnen, die mich auf den Holzweg geführt haben. Zu dieser mürben Furcht gesellt sich eine feine Kräuteraromatik und, ganz amüsant, Vanillequark, speziell in der Nase. Mir gefiel die Mineralität dieses Weines, die Dichte, das leichte Aufschimmern von Süßholz am Gaumen. Doch leider findet sich eben dort, am Gaumen, etwas Alkoholisches und ein leichter Mangel an Säure. Das dürfte dem Jahrgang geschuldet sein und lässt den Veltliner im Trio etwas hinterherhecheln.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/loibenberg_2002.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1679" title="loibenberg_2002" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/loibenberg_2002.jpg" alt="" width="590" height="381" /></a></p>
<p>Die beiden Rotweine waren für mich, eigentlich für uns alle was das Raten anging ein Schuss in den Ofen. Bei beiden Weinen bin ich von Spätburgunder ausgegangen, beim ersten von deutschen Spätburgunder, den zweiten habe ich nach Frankreich einsortiert. Aber Pustekuchen, nix war’s mit Pinot.</p>
<p>Vielmehr hatten wir einen lang gereiften <strong><em>1985er Brunello</em> <em>di Montalcino</em></strong> im Glas. eine Riserva des Weingutes <strong><em><a href="http://www.pertimalisassetti.it/" target="_blank">Pertimali</a></em></strong>. Dessen Besitzer, die Sassettis, besitzen 16 Hektar Rebberge in den Hügellagen des Montosoli und gehörten Ende der 60er mit zu den Gründern des <em>Consorzio del Brunello di Montalcino</em>. Heute gehört Ihnen ebenso das Maremma-Weingut <em>La Querciolina</em>.</p>
<p>Dieser Brunello ist gereift, vollreif gewissermaßen, jedoch kein bisschen müde. Die Fruchtaromen sind in der Nase nur noch in Form eingekochter dunkler Früchte zu erahnen, hier bestimmen Tabak -ich denke sogar an Latakia, diese orientalisch-würzige Sorte -, Leder und Rauch die Palette. Die Früchte finden sich erst am Gaumen. die Nase ist dicht und eindringlich und es dauert lange, bis ich mich entschließe, einen Schluck zu nehmen. Dabei enttäuscht der Wein am Gaumen kein bisschen. Dichte Frucht, Brombeer vor allem aber auch ein wenig Erdbeere verweben sich mit weichem Holz, Kokok- und Vanillearomen. Die Tannine sind fein geschliffen, der Wein hat Länge und Dichte und macht enorm viel Spaß. ein Freund unseres Gastgebers hat den Wein dieses nicht übermäßig bekannten Weingutes damals gleich kistenweise gekauft, so überzeugt war er von der Jahrgangsqualität. er hat sich nicht getäuscht.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/barolo_i_brunello.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1680" title="barolo_i_brunello" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/barolo_i_brunello.jpg" alt="" width="590" height="370" /></a></p>
<p>Mindestens genau so beeindruckend ist der <strong><em>1982er Riserva la Serra di la Morra</em></strong>, ein Barolo von <strong><em>Gianni Voerzio</em></strong>. Ich habe bisher mit solch gealterten klassischen Barolo keine große Erfahrung, aber dieser Wein hat mich sehr beeindruckt. Das ist das Beste, was ich persönlich bisher aus der Gegend getrunken habe. 1982 und kein bisschen müde. Der Wein hat noch Kraft für weitere zwanzig Jahre. Die Frucht wirkt so frisch wie ein wenige Jahre alter Wein. Wir hätten übrigens bei beiden Weine nie gedacht, dass da was aus den 80ern stammen könnte, so frisch wirkten beide.</p>
<p>Auch hier findet sich Rauch, etwas Tabak und Leder in der Nase, mehr noch aber dominiert etwas Kalkiges. Ein wenig Jod kommt hinzu, etwas Lakritz, Bitterschokolade und eingelegte Sauerkirsche. Die findet sich in Likörform, ja in Kompottform auch am Gaumen wieder. Zusammen mit Mocca- und dunkeln Schokoladentönen, dabei bleibt der Wein jedoch mineralisch-kühl. Ein langer Wein der vor Selbstbewußtsein strotzt, eine beeindruckende Gestalt.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/voerzio.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1681" title="voerzio" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/voerzio.jpg" alt="" width="590" height="392" /></a></p>
<p>Pinot isses, dachte ich&#8230;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=1676&amp;md5=3ef7f65418cbf90402bd83e486d81231" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Colombaia, Vigna Nuova Rosso Toscana IGT 2008, Toskana</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 20:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bioweine]]></category>
		<category><![CDATA[nach Rebsorten]]></category>
		<category><![CDATA[Rot, Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Sangiovese]]></category>
		<category><![CDATA[Weine im eigenen Handel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich momentan die Frage nach meiner liebsten Weinregion beantworten müsste würde ich wohl drei aufzählen. Hier in Deutschland bleibt es Rheinhessen. Das hat sich auch auf Großem-Gewächs-Niveau wieder bestätigt. Da gab es einige Weine auf höchstem Niveau die mir ungemein gut gefallen haben. Was ich immer noch weiter entdecke, ist die Champagne. Es ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich momentan die Frage nach meiner liebsten Weinregion beantworten müsste würde ich wohl drei aufzählen. Hier in Deutschland bleibt es <em>Rheinhessen</em>. Das hat sich auch auf Großem-Gewächs-Niveau wieder bestätigt. Da gab es einige Weine auf höchstem Niveau die mir ungemein gut gefallen haben. Was ich immer noch weiter entdecke, ist die <em>Champagne</em>. Es ist faszinierend, wie vielschichtig diese Region ist.</p>
<p>Was bei mir gerade wieder neu in den Fokus rückt ist die <em>Toskana</em>. Ich werde nebenan im Shop in den nächsten Tag mal ein <em>Toskana-Paket</em> zusammenstellen; Wein für die Toskana-Fraktion gewissermaßen. Dabei werde ich hier parallel drei Weingüter vorstellen und mit <a href="http://www.colombaia.it" target="_blank">Colombaia</a> beginnen.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/10/colombaia_dante.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1458" title="colombaia_dante" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/10/colombaia_dante.jpg" alt="" width="570" height="339" /></a></p>
<p><em>Colombaia</em> ist das Weingut von Dante und Helena Lomazzi. Dante Lomazzi stammt aus einer alten Weinhändler-Familie die sich hauptsächlich mit dem Transport und Verkauf von Fassware einen Namen gemacht hat. Als der Vertrieb von Fassware allerdings immer mehr das Geschäft von großen Firmen wurde begann der Niedergang des vergleichsweise kleinen Handelshauses Lomazzi. Dantes Vater hat das Geschäft weiter zurück gefahren und wieder stärker selbst angebaut, auf sehr einfachem Niveau.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/10/colombaia_alt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1456" title="colombaia_alt" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/10/colombaia_alt.jpg" alt="" width="570" height="198" /></a></p>
<p>Dante hatte da eher einen anderen Entwurf. Er wollte Qualitätswein herstellen, klein aber fein. Das ist es, was er nun mit seiner Frau Helena umsetzt. Ein biologisch bewirtschafteter Weinberg wie ein großer Garten – gerade mal vier Hektar groß ist diese Garage-Winery, ganz in der Nähe von Colle di Val d’Elsa, bestockt mit Sangiovese, Colorino, Malvasia Nera, Canaiolo und etwas Trebbiano und Malvasia für den Weißen.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/10/colombaia_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1457" title="colombaia_1" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/10/colombaia_1.jpg" alt="" width="570" height="228" /></a></p>
<p>Der Wein von den jungen Sangiovese-Rebstöcken, der <em>Vigna Nuova Rosso</em> ist ein Ausdruck des Muschelkalk-Bodens, ein ganz frischer, mineralischer, fruchtbetonter Wein der deutlich nach Himbeeren und Kirschen riecht, mit einem Blättchen Minze und drei Blatt Veilchen dazu und darüber ein klein wenig gemahlener Pfeffer und ein wenig Vanillestaub. Er hat einen schön satten Fruchtgeschmack und eine gute Länge. Der Wein lag 12 Monaten in großen Fässern aus slawonischer Eiche und wurde spontan vergoren. Dieser Wein ist der einfache Wein des Gutes. Es ist ein richtig schöner Wein.</p>
<h5>Die Weine gehören zum Angebot des <a href="http://www.originalverkorkt.de/catalog/index.php?cPath=36_144" target="_blank">Originalverkorkt-Shops</a></h5>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=1454&amp;md5=ffc66ff118f37078b3d06b6eb10dff61" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mixtour auf italienisch mit griechischem Beiwerk und französischem Abschluss</title>
		<link>http://www.originalverkorkt.de/2009/04/mixtour-auf-italienisch-mit-griechischem-beiwerk-und-franzoesischem-abschluss/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 12:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abschweifungen]]></category>
		<category><![CDATA[Chenin Blanc]]></category>
		<category><![CDATA[Mixtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Muscat]]></category>
		<category><![CDATA[Rot, Italien]]></category>
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		<category><![CDATA[Sangiovese]]></category>
		<category><![CDATA[Weiss, Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Weiss, Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Weissweine]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Siggi habe ich in Bonn glücklicherweise jemand gefunden, der genauso weinvernarrt ist wie ich selber, einen, der sich mit einem Weinatlas ins Bett legt und diesen durchliest wie andere Krimis und der sich auch mal ’ne gute Flasche vom Munde abspart.

Er jedenfalls hatte mich eingeladen zu Essen und Wein – und ich habe ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Siggi habe ich in Bonn glücklicherweise jemand gefunden, der genauso weinvernarrt ist wie ich selber, einen, der sich mit einem Weinatlas ins Bett legt und diesen durchliest wie andere Krimis und der sich auch mal ’ne gute Flasche vom Munde abspart.</p>
<p>Er jedenfalls hatte mich eingeladen zu Essen und Wein – und ich habe es nicht bereut.</p>
<p>Blind verkostet gab es vorab einen Schluck von einem im großen Holzfass ausgebauten Weißburgunder der <em><a href="http://www.kellerei-terlan.com/deu/terlan_praegt_weine.php" target="_blank">Cantina Terlan</a></em>. Ein feiner, nach Birnen und Äpfeln duftender <em>Pinot Bianco,</em> dem die leicht würzige Holznote sehr gut tut.</p>
<p>Was Siggi dann zu gefüllten Kalbsrouladen und Polenta gereicht hat, war aller Ehren wert.</p>
<p>Der 2000er <em>Fontalloro</em> von <em><a href="http://www.felsina.it/deutsch/home.html" target="_blank">Felsina</a></em>, einer der berühmten Tafelweine aus dem <em>Chianti</em>, 100 % Sangiovese, wartet auf mit kräftigem Duft nach Süß- und Sauerkirschen. Dazu ein wenig vom typischen Geruch nach Stall, Schweiß und Leder. Später kommt etwas Kräuteriges hinzu und ein bisschen Eukalyptus. Er wirkt fest und stark zu Beginn, baut dann aber im Laufe des Abends ab. Nichtsdestotrotz ein beeindruckender Wein.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/04/fontalloro_asinone_pola.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-590" title="fontalloro_asinone_pola" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/04/fontalloro_asinone_pola.jpg" alt="" width="500" height="605" /></a></p>
<p>Der 1999er <em>Poliziano</em> von <em>Asinone</em>, ein <em>Vino Nobile de Montepulciano</em>, gilt bei Einigen als Referenzwein in Sache Vino Nobile. Erstmals 1985 abgefüllt, zeigt er Jahr für Jahr kontinuierlich eine Klasse, wie sie andere Erzeuger nicht so stringent hinkriegen. Der Wein besteht aus den autochtonen Rebsorten <em>Prugnolo Gentile</em>, <em>Canaiolo</em> und <em>Mammolo</em>.</p>
<p>Zunächst einmal ist dieser Wein ein ungeheuerer Nasenschmeichler. Kirsche und Pflaume, weich und dunkel, Schokolade kommt hinzu und ein angenehmer Hauch von Kühle weht herein, als ob jemand im Hintergrund die Tür öffnet. Ein wenig Leder findet sich ein und später Marzipan in diesem Tropfen, der immer noch feste Tannine und straffe Säure besitzt. Ein ungemein tiefer, klarer, harmonischer Wein.</p>
<p>Zu einem ungewöhnlichen, in Jamie Olivers Italienbuch gefundenden, einfach zuzubereitenden Dessert von Vanilleeis mit Olivenöl und Fleur du Sel – die drei Ingredienzien sollten von sehr guter Qualität sein, dann überzeugen sie durch einen überraschenden und faszinierenden Geschmack – gab es einen <em>Muscat de Lemnos</em> von <em>Ktima Hatzigeorgiou</em>. Dieser Wein lag dem Weihnachtsstammtischpaket von WeinPlus bei und erhielt in der Wertung 92 Punkte. Diese konnten wir nicht wirklich nachvollziehen. Der Wein wirkt überkandiert und vordergründig. Sehr, sehr viele vollreife Aprikosen gehen eine Allianz ein mit einigen Bitterorangen und Datteln. Neben viel Süße erhaschen wir eine Bitternote, etwas von Crema Catalan und Kandiertem. Nicht wirklich tief und harmonisch. Die Harmonie zeigt sich erst eine Woche später, als ich den Wein noch mal aus dem Kühlschrank hole.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/04/la_lune_sassoniere_2006_pola.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-589" title="la_lune_sassoniere_2006_pola" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/04/la_lune_sassoniere_2006_pola.jpg" alt="" width="500" height="605" /></a></p>
<p>Zum Schluss dann, mitten in der Nacht quasi gehen wir noch mal in den Keller und verharren vor dem Flaschenarsenal, entscheiden uns schließlich für eine Flasche<em> La Lune</em> 2006 der <em>Ferme de la Sassonière</em>, also für einen Chenin Blanc aus dem Anjoù.</p>
<p>Dieser nach Demeter-Richtlinien erzeugte Wein hat mich nicht ganz überzeugt. Direkt nach dem Öffnen ein wenig UHU-Noten und Pflaume. Die Aromen vergehen schnell und weichen der Süße, feiner Mineralik und dem Geruch reifer Birnen. Vielleicht etwas Aprikose. Der Wein trägt eine beschwingte Leichtigkeit in sich, wirkt zunächst sehr harmonisch. Viel Frucht paart sich mit einer klaren Mineralik. Doch ist er mir zu zurückhaltend, schüchtern fast, freundlich, aber mit zu wenig Biss. Und plötzlich dann löst er sich in seine Bestandteile auf …</p>
<h5>Terlaner Weißburgunder Vorberg, 2004, DOC, Kellerei Terlan, Südtirol</h5>
<h5>Fontalloro, 2000, IGT, Felsina, Toscana</h5>
<h5>Poliziano, 1999, Vino Nobile de Montepulciano, Asinone</h5>
<h5>La Lune, 2006, La Ferme de la Sassonière, Anjoù</h5>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=587&amp;md5=e235f043e5d2796cee1454a27068060e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Weinrallye #5: Dr. Bürklin-Wolf, Villa Bürklin 2005, Pfalz</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 23:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bioweine]]></category>
		<category><![CDATA[Rot, Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
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		<category><![CDATA[Weinrallye]]></category>

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Wolf Hosbach hat mit seinem Blog Hausmannskost den 5. Teil der Weinrallye eingeleitet und uns auf die Suche geschickt nach Weinen, die zwar in der Toskana und in Umbrien leicht zu bekommen sind, außerhalb dieser Anbaugebiete aber eher eine Seltenheit darstellen. Er hat uns aufgefordert, auf die Suche nach Weinen zu gehen, die aus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="thickbox" title="Weinrallye_Logo" href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/10/weinrallye.jpg"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/10/weinrallye.jpg" alt="Weinrallye_Logo" /></a></p>
<p>Wolf Hosbach hat mit seinem Blog <a href="http://hausmannskost.blogg.de/" target="_blank">Hausmannskost</a> den 5. Teil der Weinrallye eingeleitet und uns auf die Suche geschickt nach Weinen, die zwar in der Toskana und in Umbrien leicht zu bekommen sind, außerhalb dieser Anbaugebiete aber eher eine Seltenheit darstellen. Er hat uns aufgefordert, auf die Suche nach Weinen zu gehen, die aus der <em>Sangiovese</em>-Traube gekeltert werden, jener Traube, die in der Toskana den Chianti charakterisiert, den Brunello de Montalcino, den Morellino di Scansano, den Vino Nobile de Montepulciano, um nur einige zu nennen. Kurz, <em>Sangiovese</em>, »das Blut vom Jupiter«, ist eine der alten, klassischen Rebsorten, mit 10 % der Gesamtanbaufläche in Italien eine der wichtigen und hochgeachteten Rebsorten, die in guten Jahren alkoholreiche, dunkelrote Weine mit lebendiger Säure und einer klaren, feinen Tanninstruktur hervorbringt. Neben den großen sortenreinen Spitzengewächsen findet man die Sangiovese genauso in dünnen Massenweinen und, mit Erfolg verschnitten, beispielsweise in den Supertuscans wie dem <em>Tignanello</em>.</p>
<p>Die Weine, die ausgewählt werden, sollen aber ausgerechnet nicht aus den Kernanbaugebieten stammen. Keine leichte Aufgabe. Auf der Suche nach einem solchen Wein habe ich mich an die Website von <a href="http://www.mitolowines.com.au/" target="_blank">Mitolo</a> erinnert. Mitolo gehört zu den neuen erfolgreichen jungen Weingütern in Australien, die von Ben Glaetzer betreut werden und für moderne, wuchtige, aber nicht unelegante Syrah stehen. Ben Glaetzer experimentiert gerne und hat für Mitolo einen Sangiovese Rosé gekeltert. Den hätte ich gerne vorgestellt, doch leider habe ich ihn hier nicht finden können.</p>
<p><a class="thickbox" title="Mitolo Jester Sangiovese" href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/11/mitolo_jester_sangiovese.jpg"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/11/mitolo_jester_sangiovese.thumbnail.jpg" alt="Mitolo Jester Sangiovese" /></a></p>
<p>Überhaupt bin ich in Bonn erst einmal nicht fündig geworden. Ich hätte mich ja auch für einen Wein aus Südafrika entschieden, um es Mario Scheuermann gleichzutun, der schon angekündigt hatte, sich für einen Wein vom Kap zu entscheiden. Oder vielleicht den Varietal von TerraMater, einen Verschnitt aus Sangiovese und Cabernet aus dem Maipo-Tal in Chile. Allein, ich bin nicht rangekommen an den Stoff.</p>
<p><a class="thickbox" title="Bouchard Hannibal" href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/11/bouchard_hannibal.jpg"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/11/bouchard_hannibal.thumbnail.jpg" alt="Bouchard Hannibal" /></a></p>
<p>Nach längerer Suche bin ich dann beim Weingut Dr. Bürklin-Wolf gelandet. Da hätte ich einen Sangiovese (-Verschnitt) kaum erwartet. Aber dieses Weingut, dessen Weine mir immer mehr ans Herz wachsen, hat auch einen Sangiovese im Programm, wenn auch heimlich; denn auf dem Etikett sucht man nach einem Hinweis auf die Rebsorten vergeblich.</p>
<p>Das Weingut <a href="http://www.buerklin-wolf.de" target="_blank">Dr. Bürklin-Wolf</a> ist mit 110 ha (!) Rebbestand das größte im Privatbesitz befindliche Weingut Deutschlands. Es befindet sich in der Mittelhaardt, dem Herzen der Pfalz, und wurde Mitte des 16. Jahrhunderts gegründet. Die Weinberge liegen in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg. Darunter sind auch die im Alleinbesitz befindlichen Lagen Wachenheimer Rechbächel und der Gaisböhl in Ruppertsberg. 1990 übernahmen Bettina Bürklin-von Guradze und ihr Ehemann Christian von Guradze die Führung des Weinguts und läuteten in den Neunzigern eine Sinneswandel in Anbau, Produktion, Ausstattung und Bezeichnung der Weine ein. Dieser Sinneswandel ist die Rückbesinnung auf alte Werte, auf Tradition, auf den naturnahen Ausbau, auf die eigene Klassifizierung der Gewächse und die Stärkung der Einzellagen. Dies alles ohne rückwärtsgewandt zu sein, vielmehr mit dem Blick nach vorne. Es entstehen kraftvolle, subtile Gewächse, die den Geist der Landschaft und des Bodens in sich tragen, ebenso wie moderne Weine, Cuvées wie der, dem ich mich gleich widme.</p>
<p>»<a href="http://www.buerklin-wolf.de/philosophie/fs_philosophie.htm" target="_blank">Die Rückbesinnung auf den Begriff Terroir ist für uns nicht einfach ein Lippenbekenntnis, sondern seit vielen Jahren unser Ausdruck des Respekts für unseren Boden und dessen Natur […]</a>«. Der Weg innnerhalb diesen Wertewandels zu einem konsequent bio-dynamischen Anbau vollzog sich bis 2005, dem Jahr, in dem das Weingut als erstes deutsches Aufnahme fand in den französischen Verband der biodynamisch arbeitenden Weingüter BIODYVIN.</p>
<p>Neben dem Anbau des Rieslings widmet sich die Familie seit langer Zeit ebenso verschiedenen Rotweinsorten. Zunächst mit Erfolg dem Spätburgunder in den Achtzigern,  dann folgten 1991 Cabernet Sauvignon, 1994 Merlot und Cabernet Franc, 1997 Sangiovese, 2001 Tempranillo und Grenache sowie im Jahr 2002 Shiraz. Im Frühjahr 2003 wurde                der Nebbiolo gepflanzt. Auf Grund des sich ändernden Klimas reifen die verschiedenen Sorten in immer besserer Qualität heran.</p>
<p><a class="thickbox" title="Villa Bürklin rot" href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/11/buerklinwolf_villa_rot_2005.jpg"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2007/11/buerklinwolf_villa_rot_2005.thumbnail.jpg" alt="Villa Bürklin rot" /></a></p>
<p>Ausdruck dessen ist der Villa Bürklin, ein Verschnitt aus Spätburgunder, Dornfelder und Sangiovese, ein Wein, wie ich ihn aus deutschen Landen bisher nicht getrunken habe. Beim Öffnen der Flasche zunächst ein Geruch von frisch geschnittenem Rhabarber, der jedoch schnell verfliegt. Dann kommt die Kirsche ins Spiel, sowohl in der Farbe als auch in der Nase. Dazu ein paar eingestreute getrocknete Kräuter. Am Gaumen schön saftig, ganz leichtes Holz – der Wein wurde zu 50 % im großen Faß und zu 50 % in Barriques ausgebaut – sehr schön ausbalanciert, ohne jetzt zu tiefgründig zu sein. Mit um die 7 Euro ist das ein Wein, der mir wirklich Spaß gemacht hat, was mir bei deutschen Rotweinen immer noch viel zu selten passiert, da sie für meinen Geschmack entweder zu dünn und oberflächlich oder zu breit und auf international getrimmt oder zu teuer sind. Der Wein hier ist modern, ohne beliebig zu sein, hat eine schön Portion Schwere und Kraft, ohne wuchtig zu sein. Er verbindet die Klasse des deutschen Spätburgunders mit den oben beschriebenen Vorzügen der Sangiovese-Traube, ist fruchtig, kirschig ohne Kitsch.</p>
<p>Das ist dann wirklich schön, wenn man bei einer Weinrallye auf so einen netten, bezahlbaren Tropfen stößt, und da bin ich auch gar nicht mehr böse, dass Wolf Hosbach den Wein schon in seiner ersten Zusammenfassung am 22.10.2007 als Tipp von Mario Scheuermann verraten hat und ich meiner Vorfreude ein wenig beraubt war.</p>
<p>Nachtrag: Ich habe mich an die Website von <a href="http://www.mitolowines.com.au/" target="_blank">Mitolo</a> erinnert weil sie nach meinem Geschmack ausgezeichnet gestaltet ist. Ich habe die Seite von <a href="http://www.buerklin-wolf.de" target="_blank">Bürklin-Wolf</a> verlinkt weil sie eine Fülle von Informationen bietet. Das Beste dieser beiden Seiten würde ich gerne mal bei einem deutschen Weingut finden.</p>
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		<title>Villa di Geggiano, Chianti 2005</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 19:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bioweine]]></category>
		<category><![CDATA[Rot, Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Sangiovese]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist die letzte Flasche Wein aus dem Probierpaket von Delinat. Und neben dem Blaufränkisch finde ich diesen einfachen Chianti am überzeugendsten.

Schönes Sangiovese-Kirschrot. Leichter Duft nach Kirsche. Ein kleines bisschen dunkler Pfeffer und eine angenehme Würze. Frisch-fruchtig auf der Zunge und, wie auch auf der Delinat-Seite beschrieben, mit würzigem Abgang.

Fazit für das Paket: Die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist die letzte Flasche Wein aus dem Probierpaket von Delinat. Und neben dem Blaufränkisch finde ich diesen einfachen Chianti am überzeugendsten.</p>
<p>Schönes Sangiovese-Kirschrot. Leichter Duft nach Kirsche. Ein kleines bisschen dunkler Pfeffer und eine angenehme Würze. Frisch-fruchtig auf der Zunge und, wie auch auf der <a href="http://www.delinat.com/weine/2624.05.html">Delinat</a>-Seite beschrieben, mit würzigem Abgang.</p>
<p>Fazit für das Paket: Die klassischen Weine bzw. sortenreinen Gewächse sagten mir stärker zu als die Blends. Schön der Chianti und der Blaufränkisch, ebenfalls der Bordeaux, wenn auch zu teuer, wie ich finde. Der Wein aus der La Mancha fiel komplett durch, der Sizilianer und der Wein von Albet y Noya waren mir zu modern gemacht. Für den Preis von 35 Euro lohnt es sich allemal, die Weine zu probieren und dabei auch mal das Gesamtprogramm von Delinat zu betrachten.</p>
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