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	<title>originalverkorkt &#187; Teroldego Rotaliano</title>
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	<description>flüssige und überflüssige Eskapaden</description>
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		<title>Wein aus Amphoren: Die Teroldego »Morei« und »Sgarzon« 2009 von Elisabetta Foradori</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 12:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bioweine]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt wenige Weine, die mich auf der Prowein 2011 tiefer beeindruckt hätten als die beiden Teroldegos Morei und Sgarzon.

Dass ich ein Fan der Weine von Elisabetta Foradori bin, ist kein Geheimnis, ich verkaufe sie entsprechend drüben im Laden und schreibe auch immer mal wieder über ihre anderen Weine. Der klassiche Teroldego und der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wenige Weine, die mich auf der Prowein 2011 tiefer beeindruckt hätten als die beiden Teroldegos <em>Morei</em> und <em>Sgarzon</em>.</p>
<p>Dass ich ein Fan der Weine von<em> Elisabetta Foradori</em> bin, ist kein Geheimnis, ich verkaufe sie entsprechend <a href="http://www.originalverkorkt.de/catalog/index.php?cPath=36_141" target="_blank">drüben</a> im Laden und schreibe auch immer mal wieder über ihre anderen Weine. Der klassiche <em>Teroldego</em> und der <em>Granato</em> sind schon Klassen für sich in ihren Preissegmenten, jetzt ist <em>Elisabetta Foradori </em>jedoch noch einen Schritt weiter gegangen. Sie hatneben einem weißwein aus authochtonen Rebsorten  &#8211; leider konnte ich ihn nicht mehr probieren &#8211; zwei <em>Teroldegos</em> auf Flasche gezogen, die schon jetzt, in ihrer Jugend eine große Faszination ausüben, so geschmeidig, charaktervoll, subtil und elegant wirken sie.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/morei_teroldego.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1714" title="morei_teroldego" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/morei_teroldego.jpg" alt="" width="590" height="392" /></a></p>
<p>Diese Weine wurden acht Monate lang in Amphoren ausgebaut. Es gibt viele Diskussionen über diese Form des Ausbaus und ich für mich selber kann sagen, dass ich der Idee eher skeptisch gegenüber stand, bisher, diese beiden Weine haben mir zunächst jedoch einmal gezeigt, dass durchaus große Weine entstehen können.</p>
<p><em>Foradoris</em> 400 Liter-Amphoren werden handgefertigt und wurden nicht, wie sonst eher üblich, in der Erde versenkt, sie stehen frei. Sie wurden mit 350 kg leicht angequetschtem Traubengut gefüllt. Während der Spontangeährung werden die Gefäße lediglich mit Tüchern abgedeckt, der Maischekuchen wurde täglich von Hand untergetaucht. Nach Abschluss der Gährung wurden die Amphoren dann verschlossen und der Wein blieb mit seinen Schalen für acht Monate in den Amphoren.</p>
<p>Für <em>Foradori</em> war es zunächst ein Wagnis und eine Herausforderung, mit Amphoren zu arbeiten. Sie hat vor sieben Jahren damit begonnen, zum gleichen Zeitpunkt, als sie die Arbeit in den Weinbergen auf Biodynamie ungestellt hat. Damals, so sagt sie, war die Qualität des Traubenmaterials noch nicht so gut, dass der Amphorenausbau stabil funktioniert hätte, heute sei das etwas anderes. Trotzdem müssen die Selektion und die Sauberkeit im Keller noch strikter sein als eh schon, die Arbeit mit den Amphoren sei subtiler.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/foradori_amphoren.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1715" title="foradori_amphoren" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/foradori_amphoren.jpg" alt="" width="590" height="299" /></a></p>
<p>So subtil, wie die Weine selbst, würde ich sagen. Die beiden Weine stehen sich da in nichts nach, tragen jedoch einen ganz eigenen Charakter in sich. Der <em>Sgarzo</em>, im Dialekt des Campo Rotaliano bedeutet dies so viel wie <em>Austrieb</em>, stammt aus der namensgleichen Einzellage. Das Klima ist kühler als beim <em>Morei</em>, entsprechend mischt sich eine Kühle und deutlichere Säure in das Bild als beim dunkleren, dichteren <em>Morei</em>, was im Dialekt <em>dunkel</em> bedeutet. Beiden fehlt das Holz, das man vom <em>Granato</em> gewohnt ist kein bisschen. Beide wirken jugendlich frisch. Und ich bin sehr gespannt, wie sich diese Weine entwickeln werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=1713&amp;md5=c9f69679bd6d14010a6639fddcc8c185" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Granato 2006, Foradori, Vigneti delle Dolomiti Rosso</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 22:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bioweine]]></category>
		<category><![CDATA[nach Rebsorten]]></category>
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		<description><![CDATA[Elisabetta Foradori gehört mit zu den schillerndsten Persönlichkeiten der Weinbranche. Allein wenn man sie googlet, landet man bei ihrem Namen bei ca. 86.000 Treffern. Das liegt allerdings mitnichten daran, dass diese Frau zum Glamour neigt und Geschichten für die internationale Klatschpresse liefern würde. Es liegt viel mehr daran, dass sie eine Frau ist, die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.elisabettaforadori.com/" target="_blank"><em>Elisabetta Foradori</em></a> gehört mit zu den schillerndsten Persönlichkeiten der Weinbranche. Allein wenn man sie googlet, landet man bei ihrem Namen bei ca. 86.000 Treffern. Das liegt allerdings mitnichten daran, dass diese Frau zum Glamour neigt und Geschichten für die internationale Klatschpresse liefern würde. Es liegt viel mehr daran, dass sie eine Frau ist, die Spitzenweine macht und das seit über zwanzig Jahren, die dabei einen mitreißenden Charme besitzt und ihren Namen praktisch verschmolzen hat mit der autochthonen Rebsorte <em>Teroldego Rotaliano</em>, ja diese Sorte überhaupt erst in das Bewußtsein der Menschen gebracht hat mit unermüdlicher Arbeit und all dies auch schon lange unter biologischen, mittlerweile biodynamischen Grundsätzen bewirtschaftet. Dies zusammen ist durchaus ungewöhnlich.</p>
<p>Was ist die Grundlage für den Kult, der um diesen Wein mit Namen <em>Granato</em> betrieben wird? Ich habe es bereits erahnt beim kleinen Bruder des <em>Granato</em>, beim <em>Foradori Teroldego Rotaliano</em>, der ebenfalls zu 100 % aus Teroldego gekeltert wird, dabei entsprechend dem günstigen Preis jedoch nicht so streng selektioniert und 12 Monate in kleinen Holzfässern ausgebaut wird. Ich habe den aktuellen Jahrgang vor nicht allzu langer Zeit <a href=" http://www.originalverkorkt.de/2009/10/foradori-teroldego-rotaliano-doc-2007-trentino/" target="_blank">beschrieben</a> und war hin und weg.</p>
<p><em>Elisabetta Foradori</em>, ich beschreibe es noch mal kurz, hat 1985 in jungen Jahren, der Vater war früh gestorben, kurz nach dem Abschluss der Weinbauschule und einigen Besuchen bei anderen Winzern das elterliche Weingut übernommen. Bei diesen Besuchen hat sie gerade den Aufschwung des südfranzösischen Weinbaus mitbekommen, wo einzelne, später immer mehr Winzer begonnen hatten, Klasse statt Masse zu produzieren, und man eine Vermutung davon bekam, welches Potential in den südfranzösischen Böden in Verbindung mit dem dortigen Klima stecken könnte.</p>
<p>Sie hat genau hingeschaut damals und begonnen, den traditionellen Weinbau auf dem eigenen Weingut zu überdenken und Stück für Stück zu verändern. Das begann mit einer dichteren Bestockung und einem anderen Schnitt, um die Ertrag zu reduzieren. Das ging weiter mit der intensiven Auseinandersetzung mit dem heimischen Rebgut, nämlich mit dem <em>Teroldego</em>, der ausschließlich in der Ebene des <em>Campo Rotaliano</em> vorkommt und bisher praktisch ausschließlich Weine produziert hat, die man nicht lange im Gedächtnis behält. Sie war der Meinung, dass das auch anders ginge. So hat sie begonnen, eigene Klone des <em>Teroldego</em> herzustellen, um sie den einzelnen Parzellen ihres 16 Hektar-Gutes anzupassen und die genetische Vielfalt zu erhalten. Der nächste logische Schritt auf dem Weg, zu einem kompromisslosen, eigenständigen Qualitätsprodukt zu gelangen, war für sie, auf jegliche Chemie zu verzichten und sich mit der Biodynamie zu befassen. Zu diesem Qualitätsstreben gehört es auch, dass der Wein, der sich <em>Granato</em> nennt, was man nicht mit Granate übersetzt, sondern eher mit Granatapfel, nur in den wirklich guten Jahren erzeugt wird, ansonsten wird das Rebgut dem <em>Foradori</em> zugeschlagen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1225" title="granato_2006" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2010/01/granato_2006.jpg" alt="granato_2006" width="570" height="380" /></p>
<p>Der 2006er <em>Granato,</em> den ich gerade im Glas habe und der sich im Laufe des Abends im Dekanter und im Glas hervorragend entwickelt hat, ist eigentlich noch zu jung. Man sollte ihn noch eine Zeit im Keller vergessen, wenn man welchen sein Eigen nennt. Einen Vorgeschmack auf das, was sich noch weiter entwickeln wird, aber gibt es natürlich und er führt das weiter, was im <em>Foradori Teroldego </em>schon zu erkennen war. Eine herrlich satte Frucht von dunklen Beeren steigt einem in die Nase, zusammen mit dem Trockenen von Bitterschokolade, Gewürzen und Kräutern. Dazu kommt etwas Leder und Tabak. Im Mund ist dieser Weine eine Wucht. Eine herrliche Zusammenkunft von Kraft und Finesse, Wärme und Samt, mineralischer Kühle und fruchtiger Dichte. Zu den Aromen von Schwarzkirsche, Brombeeren und Cassis gesellen sich ein wenig Grafit und schmelzende Schokolade. Dabei ist dieser Wein, der 18 Monate in Barriques gelagert hat, schon erstaunlich zugänglich, wenn auch noch nicht wirklich weise. Was sich beim kleinen Bruder schon gezeigt hat, ist der eigene Charakter, der diesen Wein wirklich zu einem besonderen macht. Wenn man bei der Beschreibung des Weines auf die Idee kommen sollte, man habe es mit einem fetten, wuchtigen Kerl zu tun, dann täuscht man sich. Der Granato wiegt nicht schwer, liegt bei moderaten 13 Volumenprozent und bleibt bei aller Präsenz durchaus filigran.</p>
<p>Große Klasse!</p>
<h5>Granato 2006, Foradori, Vigneti delle Dolomiti Rosso, Gibt es drüben im Shop</h5>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=1224&amp;md5=b181b871d4f839b8f22c788c31bf1571" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Foradori, Teroldego Rotaliano DOC 2007, Trentino</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 12:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rot, Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt Weine, die sind in ihrer Art so besonders, dass man kurzfrstig sprachlos bleibt. Das müssen nicht immer die Nimbus-Weine sein, die auf internationalem Weinsammler-Parkett zu Höchspreisen ersteigert werden und die der Normalsterbliche kaum zu Gesicht bekommt. Das können auch Weine sein, die nicht einmal die 20 Euro-Marke übersteigen. Zugegeben, das ist selten, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Weine, die sind in ihrer Art so besonders, dass man kurzfrstig sprachlos bleibt. Das müssen nicht immer die Nimbus-Weine sein, die auf internationalem Weinsammler-Parkett zu Höchspreisen ersteigert werden und die der Normalsterbliche kaum zu Gesicht bekommt. Das können auch Weine sein, die nicht einmal die 20 Euro-Marke übersteigen. Zugegeben, das ist selten, aber das gibt es, so behaupte ich. Ich hatte letzte Woche einen solchen Wein im Glas, einen, bei dem ich die ganze Zeit Beschwörungsformeln vor mich hin murmeln musste ob der dargebotenen Klasse. Einer also, den ich nicht so schnell vergessen werde.</p>
<p>Der<em> Teroldego Rotaliano</em> der zu einigem Ruhm gelangten Winzerin<em> </em><a href="http://www.elisabettaforadori.com/" target="_blank"><em>Elisabetta Foradori</em> </a>ist so ein Wein. Und es ist noch nicht mal ihr bester Wein. Der heißt <em>Granato</em> und ist in Italien eine Legende. Weshalb? Nicht zuletzt deshalb, weil diese Frau einen sehr ungewöhnlichen Weg gegangen ist, um einer Idee zu folgen. Sie baut nur eine Sorte an (ok, mittlerweile noch etwas Weißwein aus <span><em>Sauvignon</em> and <em>Incrocio Manzoni</em>), u</span>nd zwar eine, die überhaupt nicht wirklich zusammengebracht wurde mit hochklassigem Wein. <em>Elisabetta Foradori</em> allerdings war sich sicher, dass dort einiges Potential in der Rebsorte stecken müsse  &#8211; und sie hat Recht behalten. Die Zucht eigener Klone, die strikte Ertragsbegrenzung (ein Drittel der Erträge, die noch ihre Eltern aus den Stöcken gezogen hatten), der Umbau des Gutes auf biodynamische Landwirtschaft, all das hat in den Jahren einen Qualitätsschub bewirkt, der den <em>Granato</em> zu den begehrtesten Weinen Italiens hat werden lassen. Für einen <em>Granato</em> allerdings muss man schon so um die 40 Euro berappen, das fällt gemeinhin schwer.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-831" title="foradori_teroldego_2007" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2009/10/foradori_teroldego_2007.jpg" alt="foradori_teroldego_2007" width="550" height="366" /></p>
<p>Der einfache <em>Teroldego</em>, wenn man ihn als <em>einfach</em> bezeichnen darf, ist ein tiefdunkel-rubinroter Wein, aus dem man die Nase kaum noch herausnehmen mag. Der Duft dunkler Brombeeren strömt aus dem Glas, vermischt mit Zimt und etwas Vanille und Geräuchertem, dazu eine leichte Lakritznote. Dabei ist der Wein tief, erdig und würzig und wie ein samtenes Vlies, ohne jetzt irgendwie kuschelig daherzukommen. Das Zusammenspiel der Kräfte, die in diesem Wein schlummern, ist überwältigend.</p>
<p>Kitsch? Übertrieben? Mitnichten Euer Ehren, haben Sie Nachsicht mit mir, ich schwelge ja nur ein wenig …</p>
<h5>Foradori, Teroldego Rotaliano DOC 2007, Trentino, ausgezeichnet, 15,- Euro</h5>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=830&amp;md5=983d117661b5657c72cb160c6b51256d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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