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	<title>originalverkorkt &#187; Weinrallye</title>
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	<description>flüssige und überflüssige Eskapaden</description>
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		<title>Weinrallye No. 46: Feth-Wehrhof, Spätburgunder 2009 Trocken</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 10:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bioweine]]></category>
		<category><![CDATA[nach Rebsorten]]></category>
		<category><![CDATA[Pinot Noir / Spätburgunder]]></category>
		<category><![CDATA[Rot, Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Weinrallye]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt hätte ich doch beinahe die Weinrallye übersehen samt Thema und Datum, ich hatte das Gefühl, die letzten beiden wären gerade erst vorbei. Nun, nicht zuletzt dafür ist es ja gut, dass es Twitter gibt, dann kriegt man sowas doch noch mit.  Gastgeber der aktuellen Rallye ist das Weinreich-Blog, Ausrichter und Organisator wie immer ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt hätte ich doch beinahe die Weinrallye übersehen samt Thema und Datum, ich hatte das Gefühl, die letzten beiden wären gerade erst vorbei. Nun, nicht zuletzt dafür ist es ja gut, dass es Twitter gibt, dann kriegt man sowas doch noch mit.  Gastgeber der aktuellen Rallye ist das <em><a href="http://blog.wein-reich.info/2011/06/10/start-der-weinrallye-46-brot-und-butterweine/" target="_blank">Weinreich-Blog</a></em>, Ausrichter und Organisator wie immer <em>Thomas Lippert</em> vom <a href="http://winzerblog.de/weinrallye/" target="_blank">Winzerblog</a>.</p>
<p>Da ich eh gerade dabei war, ein Portrait des oben angekündigten Winzers zu schreiben, schaffe ich es spontan, von ihm einen seiner Gutsweine gesondert zu präsentieren, nämlich einen der schönsten neu entdeckten Brot- und Butter-Weine die ich in der letzten Zeit entdeckt habe. Es ist der <strong><em>2009er Spätburgunder trocken</em></strong> vom <strong><em><a href="http://www.weingut-wehrhof.de" target="_blank">Weingut Wehrhof </a></em></strong>in Worm-Pfeddersheim. Dieser alteingesessene Betrieb ist vor wenigen Monaten vom bisherigen, jungen Betriebsleiter <em>Florian Feth</em> übernommen worden und wird in der Mitte des Jahres mit dem Betrieb des Vaters, dem <em><a href="http://www.besondere-weine.de" target="_blank">Weingut Feth</a></em> in Flörsheim-Dalsheim verschmolzen.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/06/florian_feth.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1752" title="florian_feth" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/06/florian_feth.jpg" alt="" width="590" height="392" /></a></p>
<p><em>Florian Feth</em> führt im <em>Wehrhof</em> die Linie fort, die sein Vater schon in den ausgehenden Achtzigern begonnen hat. Er setzt auf Bio-Dynamie im Weinberg und entsprechende Arbeit im Keller. Während seine eigene <em>Edition F</em> schon seit Jahren aus entsprechend angebauten Reben erzeugt wird, befinden sich die restlichen Lagen noch in Umstellung Richtung <em>Demeter</em>.</p>
<p>Was mich bei <em>Florian Feths</em> Weinen vor allem beeindruckt, sind seine Rotweine, und ein Paradebeispiel dafür ist der Guts-Spätburgunder aus dem Pfeddersheimer Hochberg. Diesen gibt es ab Gut für sage und schreibe 6.50 Euro und optisch wirkt er so, als habe man eine Flasche aus einem Supermarktregal entwendet. Und doch ist es vielleicht der beste Pinot, den ich bisher unterhalb der 10 Euro-Grenze getrunken habe.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/06/wehrhof_spaetburgunder_2009.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1753" title="wehrhof_spaetburgunder_2009" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/06/wehrhof_spaetburgunder_2009.jpg" alt="" width="590" height="392" /></a></p>
<p>Ein ganz leichter Holzton schwingt in diesem Wein und untermalt den Früchtekorb von roten Beeren. Dabei finde ich es zum Einen sehr angenehm, dass einem diese Früchte nicht direkt aus dem Glas entgegen springen und zum Anderen, dass diese Früchte nicht von dieser typischen, meist etwas platten, alles überlagernden Erdbeer-Aromatik dominiert werden. In das Gesamtbild mischt sich eine feine Schokoladennote und ein ebenso gut eingebundene pfeffrige Würze. Am Gaumen beeindrucken die schön runden Tannine ebenso wie die Kraft und Länge. Wie gesagt, ich rede hier immer noch über einen Wein, der unter 7 Euro verkauft wird. Aber er könnte auch das Doppelte kosten und auch in dieser Preislage würde ich so einige Weine für diesen hier stehen lassen, denn es gibt auch in diesem Segment allzu viele Weine, die an die hier gebotene Finesse und Balance nicht heranreichen.</p>
<p>Ich bin also mehr als begeistert und wenn das kein Brot- und Butter-Wein ist, den man sich &#8211; ich zitiere einen typischen Spruch von <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Parker" target="_blank">Robert Mittelinitial Parker</a></em> &#8211; kistenweise in den Keller legen sollte, weiss ich es auch nicht. &#034;Great Value for Money!!&#034;</p>
<h5>In Kürze wird es zu Florian Feth und seiner Edition F noch einige Sätze mehr geben.</h5>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=1751&amp;md5=396fabe2b627dfeb44b9b4e5b73154e0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Weinrallye No. 45: The Dead Arm Shiraz 1999</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 10:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rot, Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotweine]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah / Shiraz]]></category>
		<category><![CDATA[Weinrallye]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich an Australien denke, bin ich immer ein wenig hin- und hergerissen. Einerseits waren die ersten Penfolds, die ich Anfang der Neunziger in Köln gekauft habe, mehrere Flaschen BIN 389, sehr schöne Weine, damals mit knapp über 20 DM das Ultimo für einen, der ebenfalls knapp über 20 war. Aber das hat sich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich an Australien denke, bin ich immer ein wenig hin- und hergerissen. Einerseits waren die ersten <em><a href="http://www.penfolds.com/brand_penfolds" target="_blank">Penfolds</a></em>, die ich Anfang der Neunziger in Köln gekauft habe, mehrere Flaschen <em>BIN 389</em>, sehr schöne Weine, damals mit knapp über 20 DM das Ultimo für einen, der ebenfalls knapp über 20 war. Aber das hat sich gelohnt, das waren gute Weinerfahrungen, und gut gehalten haben sich die Weine auch, die heute glaube ich so um die 40 Euro kosten. Damals, oder etwas später gab es <em><a href="http://www.wynns.com.au/age-verification.php?" target="_blank">Wynns</a></em> und <em><a href="http://www.tatachillawinery.com.au/" target="_blank">Tatachilla</a></em> bei <em><a href="http://www.jacques.de/" target="_blank">Jacques Weindepot</a></em>. Auch das waren gute Weine, nicht zu dicht, nicht zu marmeladig, mir haben die damals wirklich gut gefallen. Andererseits, und da komme ich wieder auf das Hin- und Hergerissene zurück, gab es dann ein paar Jahre, wo man nur noch diesen ganzen <em>Koonunga Hill-</em>ähnlichen Krempel fand. Zugeholzten Chardonnay der einem Gaumen beleidigt, fette Shiraz und Cabernets wie Fruchtlikör. <em>Lindemanns</em>, <em>Rousemount</em>, <em>Penfolds</em>. Massenware, gut im Markt plaziert, relativ teuer. Nee, das war nix für mich.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/P28001-001-Bitmap-CMYKA5.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1735" title="P28001-001-Bitmap-CMYK(A5)" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/P28001-001-Bitmap-CMYKA5.jpg" alt="" width="590" height="512" /></a></p>
<p>Der erste Wein, den ich neben altbekanntem, <a href="http://www.originalverkorkt.de/2009/01/christophs-und-holgis-mixtour-no-11/" target="_blank">hervorragendem </a><em><a href="http://www.originalverkorkt.de/2009/01/christophs-und-holgis-mixtour-no-11/" target="_blank">Wynns</a></em> dann mal wieder ausprobiert habe, war <em><a href="http://www.originalverkorkt.de/2007/04/darenberg-the-stump-jump-white-2005-mclaren-vale/" target="_blank">The Stump Jump</a></em> und <em><a href="http://www.originalverkorkt.de/2009/02/darenberg-the-love-grass-shiraz-2006-mclaren-vale-australien/" target="_blank">The Love Grass</a></em> von <em><a href="http://www.darenberg.com.au/" target="_blank">d’Arenberg</a></em>.</p>
<p>So stammt der Wein der Weinrallye No. 45 aus selbigem Hause. Es ist die einzige Flasche 1999er <strong><em>The Dead Arm Shiraz</em></strong>, die ich besitze. Der Wein, der diesen Shiraz als Doppel begleiten sollte und von dem wir schon vermuteten, dass er nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit sein würde, ein 1974er <em>Duhart-Milon-Rothschild</em>, hat diese Erwartungen voll und ganz erfüllt. Ein muffiges Etwas, dass nach kurzem Luftkontakt nicht mehr bietet als die Farbe und den Geruch von Rost. Die Weinrallye 45 übrigens wird von <a href="http://drunkenmonday.wordpress.com/" target="_blank">Drunken Monday</a> präsentiert. Ausrichter und G.O. ist, wie immer Thomas Lippert vom <a href="http://winzerblog.de" target="_blank">Winzerblog</a>.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/P30284-034-Bitmap-CMYKA5.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1734" title="P30284-034-Bitmap-CMYK(A5)" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/P30284-034-Bitmap-CMYKA5.jpg" alt="" width="590" height="440" /></a></p>
<p><em>D’Arenberg</em> und die Familie <em>Osborn</em> gehören mit zu den alteingesessenen Weinbauern im Mc Laren Vale. <em>Joseph Osborn</em> hat im Jahr 1912 die ersten 25 Hektar im Tal gekauft, sein Sohn <em>Frank</em>, eigentlich Arzt, hat den Besitz um weitere 53 Hektar erweitert. Zunächst hat er Fassware verkauft, dann trockenen Rotwein und Portwein nach Europa. Dessen Sohn <em>Francis</em> wiederum musste seinem Vater schon früh zur Hand gehen und nach dessem frühen Tod das Weingut übernehmen. <em>Francis</em>, genannt <em>d’Arry</em>, entschied sich, seinen Wein unter dem eigenem Label d’Arenberg, dem Nachnamen seiner Mutter zu verkaufen. Innerhalb von 20 Jahren hat er aus dem Betrieb eine national sehr beachtete Marke gemacht, international waren die Weine von <em>Down Under </em>in den Siezigern praktisch unbekannt.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/P31526-010-Bitmap-CMYKA4.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1733" title="P31526-010-Bitmap-CMYK(A4)" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/P31526-010-Bitmap-CMYKA4.jpg" alt="" width="590" height="443" /></a></p>
<p>Der heutige Chief Winemaker ist <em>Chester d’Arenberg Osborn (hier links)</em>, der sein Handwerk von Kindesbeinen an bei seinem Vater d’Arry <em>(hier rechts)</em> gelernt hat, der wiederum immer noch im Betrieb mitarbeitet. Nach Abschluss der Schule ist er einige Jahre durch verschiedene andere Betriebe in Australien und Europa getingelt, wie man das so macht, wenn man gut werden will, und setzt sein Konzept vom Weinmachen seit 1984 zu Hause um. Dieses Konzept ist sehr klar: traditionelle Weinbereitung und Weinbergsarbeit. Keine chemische Düngung, geringe Erträge, extensive Bodenbewirtschaftung. Sämtliche Weine werden mit alten Korbpressen gepresst. Die Pressen, mit denen <em>The Dead Arm Shiraz</em> aus den über hundert Jahre alten Weinstöcken gepresst wurde, eine <em>Coq</em> und eine <em>Tregoning</em>, stammen selber aus dem 19. Jahrhundert. Selbst die offene Fermentation und das Bearbeiten der Maische mit den Füßen wird hier für die teuren Weine des Hauses noch angewandt. Erstaunlich, bei einem doch relativ großen Betrieb. Wenn man dagegen in die kilometerlangen unterirdischen Fabrikhallen von <em>Penfolds</em> schaut, erlebt man praktisch einen Kulturschock.</p>
<p>Was ich bei übrigens bei d’Arenberg neben den Weinen mag, ist das Marketing, die Aufmachung, die immer wiederkehrende rote Schürze und die prägnanten Namen: <em>The Dead Arm, The Olive Grove, The Broken Fishplate, The Lucky Lizard</em> oder <em>The Laughin&#039; Magpie</em>.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/dead_arm_korken.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1732" title="dead_arm_korken" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/dead_arm_korken.jpg" alt="" width="590" height="331" /></a></p>
<p>Der Name <em>The Dead Arm</em> stammt von einer Pilzkrankheit, der <em>Eutypa Lata</em>, die dafür sorgt, das Arme des Weinstocks langsam absterben. Nicht so bei den unverwüstlichen alten Stöcken, die für diesen Wein genutzt werden. Wie gesagt, über hundert Jahre alt sind die Shiraz-Rebstöcke, deren Trauben nach mehrfacher Handlese in alten Korbpressen langsam gepresst werden und 22 Monate lang in neue französische und amerikanische Eiche wandern. Nach der Abfüllung darf man dem Wein glaube ich genau so viel Zeit gönnen, wie ich es jetzt getan habe. Da die Lese zwischen Februar und April stattgefunden hat ist der Wein jetzt exakt 12 Jahre alt, und entsprechend angenehm rund und mürbe sind die Tannine.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/dead_arm_shiraz_1999.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1731" title="dead_arm_shiraz_1999" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/dead_arm_shiraz_1999.jpg" alt="" width="590" height="362" /></a></p>
<p>Es ist ein dunkelroter, tiefer Wein, dem die weiße Alterungsrandzone noch fast völlig fehlt, allerdings ist das Shiraz-Violette auch nicht mehr vorhanden. Auch in der Nase finden sich nur noch wenig Primäraromen, mehr gereiftes Holz, Zedernholz, ein süßer Kern, gekochte Früchte und schwarze Schoki, also die ohne viel Zucker. Schon die Nase zeigt eine gewisse Eleganz, und eine Bouquet, das mich gar nicht an Shiraz denken lässt. Im Mund setzt sich das fort. Ich denke eher an Bordeaux-Blends aus Kalifornien. Ja, elegant ist der Wein auch am Gaumen, zeigt eine schöne Präsenz, ist fein und dicht gewebt, die 14.5% Alkohol merkt man nicht, tragen vielleicht höchstens zur Süße bei. Hinter den dunkeln Beerenaromen macht sich wieder dunkle Schokolade breit, dazu ein Eukalyptuston, der sich in australischen Weinen ja auch durchaus häufiger zeigt. Eigentlich stimmt hier alles, die Breite und Länge, die Frische. Und doch sind wir nicht wirklich begeistert. Irgendwas fehlt ihm an Charakter, vielleicht wirkt er etwas zu rund, zu abgeschliffen die Ecken und Kanten? Ich bin mir nicht sicher. Am zweiten Tag probiere ich den Wein zu einem Steak vom Charolais-Rind. Das passt ausgezeichnet.</p>
<p>Der Korken übrigens ist ein Relikt aus vergangenen Tagen. Die Australier waren früh dran mit Schraubverschlüssen. Mittlerweile nehmen sie sie auch für die großen Weine, The Dead Arm, Penfolds Grange, Mitolo…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=1730&amp;md5=f42f7b12e989dd1e43ec7b25b4583906" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Weinrallye No. 44 &#8211; Die Zusammenfassung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 18:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rot, Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Weinrallye]]></category>
		<category><![CDATA[Weiss, Frankreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor auf drunkenmonday die Weinrallye No. 45 zum Thema Reifer Wein startet, möchte ich doch gerne jene Weinrallye  zusammenfassen, die ich zu geben die Ehre hatte. Auch wenn sich nicht alle, die sich im Vorfeld in der Facebook-Gruppe für Teilnahme entschieden hatten, tatsächlich teilnehmen konnten, gibt es doch eine stattliche Anzahl von 31 Artikeln, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor auf <em>drunkenmonday</em> die Weinrallye No. 45 zum Thema <em><a href="http://drunkenmonday.wordpress.com/2011/05/09/sonntag-der-22-mai-die-weinrallye-45-auf-drunkenmonday/" target="_blank">Reifer Wein</a></em> startet, möchte ich doch gerne jene Weinrallye  zusammenfassen, die ich zu geben die Ehre hatte. Auch wenn sich nicht alle, die sich im Vorfeld in der Facebook-Gruppe für Teilnahme entschieden hatten, tatsächlich teilnehmen konnten, gibt es doch eine stattliche Anzahl von 31 Artikeln, die das Thema »Die Rhône – der Fluss, der Wein, die Winzer« von ganz unterschiedlichen Seiten aus beleuchtet haben.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/weinrallye_44_21.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1659" title="weinrallye_44_2" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/weinrallye_44_21.jpg" alt="" width="570" height="239" /></a></p>
<p><em>Matthias</em>, einer der ziemlich neuen Blogger in dieser Runde, aber einer, der ausgesprochen regelmäßig, kurzweilig und gut informiert unter <strong><em>Chez Matze</em></strong> über Genussfreude, Weine und vor allem auch die Menschen dahinter schreibt, hat seinen <a href="http://chezmatze.wordpress.com/2011/04/30/weinrallye-44-die-schwerwiegenden-folgen-des-rhonewein-genusses/" target="_blank">Artikel</a> als erster ins Rennen geworfen, pünktlich um kurz nach Null Uhr. Er hat einen ganz persönlichen Ansatz gewählt, eigentlich so etwas wie sein Weinerweckungserlebnis notiert mit einem Wein, dem er heute, »mehrere tausend Flaschen« später wohl kaum Beachtung schenken würde, damals aber eine ganze Leidenschaft ausgelöst hat. Ich kann das sehr gut nachvollziehen wenn ich an meinen ersten bewussten Kontakt mit Wein zurückdenke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Peter Züllig</em></strong>, Vielreisender und Vielschreiber in Sachen Wein, nicht zuletzt durch seine Artikel bei Wein Plus jedem Weinliebhaber ein Begriff, schreibt als Gastautor ebenfalls sehr persönlich über die Rhône. Unter dem Titel <a href="http://www.originalverkorkt.de/2011/04/weinrallye-no-44-universitaet-kuehltuerme-und-traditionsbewusste-winzer/" target="_blank">»Universität, Kühltürme und traditionsbewusste Winzer«</a> bricht er eine Lanze für die Université du Vin, einem Ort, der »einzigartig ist in seiner Offenheit, Kultur, Handel, Gastronomie und Önologie«, er schreibt genauso über den nahe gelegenen blinden Fleck in dieser Landschaft, das Atomkraftwerk Tricastin und die Mahnung zum sorgfältigen Umgang mit dieser Technik in einer so einzigartigen Kulturlandschaft.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/rhone_3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1717" title="rhone_3" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/rhone_3.jpg" alt="" width="590" height="456" /></a></p>
<p>Einen ganz weit über die Landschaft schweifenden Blick findet sich in den drei Artikeln bei <strong><em>baccantus</em></strong>. Neben einem <a href="http://baccantus.de/2011/04/29/feminine-weine-aus-dem-rhone-tal/" target="_blank">Text</a> über das Gut Camille Cayran, einer Domaine in der AOC Cairanne nimmt uns Gernod Freund mit auf eine <a href="http://baccantus.de/2011/04/29/weinrallye-44-eine-vinophile-reise-durch-die-rhone-mit-gernot-freund/" target="_blank">persönliche Reise</a> durch das Gebiet, die auch zu jenem Winzer führt, dessen Wein La Petite Ourse ich später am Tag noch mal aufgreife. Sehr schön und lesenswert ist ebenfalls der Baccantus-Artikel <a href="http://baccantus.de/2011/04/29/weinrallye-44-die-rhone-ein-weites-feld-ein-langer-fluss/" target="_blank">»Die Rhône – ein weites Feld, ein langer Fluss«</a>, der ebenso einen Überblick über Lagen, Böden und Besonderheiten der verschiedenen Appellationen gibt wie der Artikel von <strong><em>Generation Wein</em></strong>, der dem Flusslauf folgt, hierhin und dorthin abschweift und neben Informationen zum Fluss, zum Wein und dessen Appellationen immer auch einige interessante Beispielweine der Gebiete <a href="http://www.generation-wein.com/wordpress/das-tal-der-rhone/" target="_blank">erläutert</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige spannende Decouvertes, Entdeckungen finden sich in den <a href="http://de.wordpress.com/tag/decouvertes-en-valle-du-rhone/" target="_blank">Artikeln</a> des Blogs von <em><strong>K&amp;M Gutsweine</strong></em>. <em>Bernd Klingenbrunn</em> erläutert sehr ausführlich seine 2011er Reise in das Gebiet, schreibt über Winzer und Weine, unter anderem auch über <em>Saint Jean du Barroux</em> und seinen Winzer <em>Phillip Gimel</em>, dessen <em>La Pierre Noire</em> ich der <em>Brise Cailloux</em> von <em>Matthieu Barret</em> gegenüberstelle um noch mal <a href="http://www.originalverkorkt.de/2011/04/weinrallye-no-44-brise-cailloux-vs-la-pierre-noire/">aufzuzeigen</a>, wie unterschiedlich die Weine der beiden Gebiete doch grundsätzlich sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kommen wir also zu jenen Artikeln und jenen Blogs, bei denen ganz konkret genossene Weine im Vordergrund stehen. <em>Robert</em> <a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2011/04/30/weinrallye-44-die-rhone-–-der-flus-der-wein-die-winzer/">schreibt</a> auf dem von mir sehr verehrten Blog <em><strong>Lamia Cucina</strong></em> &#8211; man sollte dieses Blog einfach mal zum Spaß und dann hoffentlich zum Ernst per RSS abonnieren, der Mann veröffentlicht praktisch jeden Tag einen guten Artikel &#8211; über Kochwein, Alltagswein und einen edleren Tropfen aus dem Gigondas. Der Kochkurs Köln widmet sich ebenfalls der südlichen Rhône, holt einen gereiften raren weißen Châteauneuf-du-Pape aus dem Keller und ist verwundert. Auch <strong><em>Bolli’s Kitchen</em></strong> <a href="http://www.bolliskitchen.com/2011/04/weinrallye-n-44-die-rhone-der-fluss-die.html">widmet sich</a> einem Wein der südlichen Rhône, genauer gesagt aus dem Ventoux – und schickt den Artikel dazu direkt aus dem Herzen des Luberon. Ebenfalls einem Ventoux <a href="http://cucina-casalinga.blogspot.com/2011/04/orca-2008-marrenon.html">widmet sic</a>h das Blog <strong><em>Cucina Casalinga</em></strong>, nicht zuletzt durch klare Beeinflussung von Bolli’s Kitchen.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/rhone_2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1718" title="rhone_2" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/rhone_2.jpg" alt="" width="590" height="468" /></a></p>
<p>Keine Verkostungsmühen scheut <em>Thomas Günther </em>von<strong><em> weinverkostungen.de</em></strong>, der einen <a href="http://weinverkostungen.de/weinrallye-44-teil-i-domaine-des-pasquiers-cotes-du-rhone/">einfachen Côtes du Rhône</a> einer Dorflage gegenüber stellt, einem <a href="http://weinverkostungen.de/ogier-rasteau-2009/">Rasteau von Ogier</a>. Den nächsten <em>Côtes du Rhône Villages</em>, einen <em>Plan de Dieu </em><a href="http://www.ch9dp.de/wordpress/?p=369" target="_blank">finden</a> wir bei <em><strong>Noch’n Weinblog</strong></em>, den nächsten, einen <em>Côtes du Rhône Village Cairanne</em> bei <strong><em>Vinissimus</em></strong>, der einen <em>Côtes du Rhône</em> von <em>Nicolas Croze</em> als Begleitung <a href="http://vinissimus.blogspot.com/2011/04/weinrallye-44-rhone.html" target="_blank">daneben stellt</a>. <em>Thomas Lippert</em>, Gründer des <strong><em>Winzerblogs</em></strong> und Initiator der Weinrallye himmelt schon früh am Tag seinen PC samt fast fertigem Weinrallye-Artikel und hat Schwierigkeiten, überhaupt teilzunehmen, scheut aber keine Mühen und <a href="http://winzerblog.de/mas-des-boislauzon-3241/" target="_blank">wirft</a> schließlich noch einen <em>Mas des Boislauzon</em>, einen 2005er <em>Chateauneuf-du-Pape</em> ins Rennen. Der nächste südliche Wein – es wird schnell klar, die saftigen, sonnenverwöhnten Weine dominieren ganz eindeutig – ist noch mal ein Weißer, ein weißer <em>Côtes du Rhône</em> aus Courthezon. Das sind Weine, die man, wenn man es nicht besser weiss, schnell in die Schublade alkohollastig, dumpf, schwer schiebt, die aber genauso auch fein und frisch, mineralisch und tänzelnd sein können, ich habe es vor wenigen Tagen beim Genuss eines weißen Sablet noch erlebt. Und diese <a href="http://www.mankannsessen.de/content/weinrallye-44-la-bastide-st-dominique-côtes-du-rhône-blanc-2010" target="_blank">Erfahrung</a> macht auch das Blog <strong><em>Man kann’s essen</em></strong> mit ihrem La Bastide von St Dominique.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einen kurzen <a href="http://marcodatini.posterous.com/eine-kurze-geschichte-uber-chateauneuf-die-pa" target="_blank">Abriss</a> der Geschichte des Châteauneuf-du-Pape liefert der Historiker unter uns Weinschreibern, <strong><em>Marco Datini</em></strong>. Allerdings belässt er es nicht bei dieser geschichtlichen Exkursion. Vielmehr schiebt er eine Beaucastel-Vertikale hinterher die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/rhone_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1719" title="rhone_1" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/05/rhone_1.jpg" alt="" width="590" height="429" /></a></p>
<p><em>Marqueee</em>, der auf <strong><em>Allem Anfang…</em></strong> über die wichtigen Dinge des Lebens schreibt, <a href="http://allemanfang.tumblr.com/post/5065662148/weinrallye-44-ein-bastard-mit-stammbuch-a-k-a-aoc" target="_blank">widmet sich</a> nun endlich und als einziger einem Rosé aus der Gegend und zwar einem ganz klassisch alteingesessenen, einem <em>AOC Tavel</em>, also einer Cru-Lage die eine reine Rosé-Appellation ist und mit diesem Status durchaus Seltenheitswert besitzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fahren wir einige dutzend Kilometer weiter Richtung Quelle stoßen wir auf die reinsortigen Syrah, wo wir wieder bei <em>Thomas Günther</em> und seinem Blog <strong><em>Weinverkostungen.de</em></strong> wären, denn <a href="http://weinverkostungen.de/domaine-mucyn-crozes-hermitage/" target="_blank">Artikel drei</a> und <a href="http://weinverkostungen.de/m-chapoutier-cornas-1999/" target="_blank">Artikel vier</a> widmen sich je einem Wein aus dem <em>Crozes-Hermitage</em> und einem aus dem <em>Cornas</em>. <strong><em>Drunken Monday</em></strong> <a href="http://drunkenmonday.wordpress.com/2011/04/30/weinrallye-44-der-beste-wein-der-welt-kommt-von-der-rhone/" target="_blank">hofft</a>, irgendwann einmal den besten Wein der Welt probieren zu dürfen, der, wenn man <em><a href="http://www.cellartracker.com/new/default.asp" target="_blank">Cellertracker</a></em> entsprechend der Querschnittspunktzahl der Mitglieder auswertet, ein <em>1988 E. Guigal Côte-Rôtie »La Mouline«</em> sein müsste. Tja, das war es schon von der nördlichen Rhône, wenn man den von mir gewählten <em>Cornas</em> noch <a href="http://www.originalverkorkt.de/2011/04/weinrallye-no-44-brise-cailloux-vs-la-pierre-noire/" target="_blank">mit dazu</a> nimmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch damit sind wir keineswegs am Ende. Denn <strong><em>Christian Schiller</em></strong> wirft noch mal einen ganz anderen <a href="http://schiller-wine.blogspot.com/2011/04/meeting-rhone-ranger-and-tasting-his.html" target="_blank">Focus</a> auf die Rhône. Er besucht nicht das Tal und seine Winzer, er besucht einen Winzer in Kalifornien, um präzise zu sein trifft er <em>Sherman Thacher</em>, Besitzer der Thacher Vineyards in Paso Robles, und der gehört zur Gruppe der Rhone-Ranger, einer Gruppe von Winzern, die sich den Rebsorten der Rhône widmen und Wein in ähnlichem Stil in Kalifornien anbauen, was ja durchaus <em>in</em> ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dirk Würtz</em>’ Gastschreiberin <strong><em>Cordula Eich</em></strong> widmet sich nicht den <a href="http://www.superschoppen.com/" target="_blank">Super Schnäppchen</a> aus dem Gebiet, sondern vielmehr dem ganz ungewöhnlichem, möglichem Flugverkehr und dessen ganz unwahrscheinlichen Folgen, aber <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2011/04/30/weinrallye-44-die-rhone/" target="_blank">lest</a> selbst, während ich hier den Schlusspunkt setze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ach nein, nicht ich, <a href="http://ultes.posterous.com/ein-stein-aus-chateauneuf-du-pape" target="_blank">den Schlusspunkt setzt der Ultes</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und ich? Ich übergebe den Staffelstab an <strong><em><a href="http://drunkenmonday.wordpress.com/2011/04/23/weinrallye-45-im-mai-bei-drunkenmonday/" target="_blank">Drunken Monday</a></em></strong> und gehe mal runter in den Keller um die Flaschen zum nächsten Thema rauszusuchen…</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=1716&amp;md5=00d6f4ff77362626a63b15461206337e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Weinrallye No. 44: Der Überblick über sämtliche Veröffentlichungen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 06:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weinrallye]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war Weinrallye. Zum Thema Rhône gab es insgesamt 30 Veröffentlichungen. Besonders hervor stechen Baccantus mit drei Veröffentlichungen, K&#38;M Gutsweine mit einer Reihe von vier Texten und Weinverkostungen mit ebenfalls vier Postings. Neben der Menge an Veröffentlichungen  gefällt mir jedoch auch der Mix an Inhalten. Neben ganz persönlichen Betrachtungen wie bei Chezmatze oder ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war Weinrallye. Zum Thema Rhône gab es insgesamt 30 Veröffentlichungen. Besonders hervor stechen <em>Baccantus</em> mit drei Veröffentlichungen, <em>K&amp;M Gutsweine</em> mit einer Reihe von vier Texten und <em>Weinverkostungen</em> mit ebenfalls vier Postings. Neben der Menge an Veröffentlichungen  gefällt mir jedoch auch der Mix an Inhalten. Neben ganz persönlichen Betrachtungen wie bei <em>Chezmatze</em> oder <em>Peter Züllig</em> und einer Reihe von Weinempfehlungen finden sich auch ganz  ungewöhnliche Verknüpfungen, wie zum Beispiel das Portrait eines  Rhone-Rangers bei <em>Christian Schiller</em>. Also, bis zur entgültigen  Zusammenfassung gibt es hier zunächst den Überblick über die Blogs  und Themen, die teilgenommen haben.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/weinrallye_44_21.jpg"><img title="weinrallye_44_2" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/weinrallye_44_21.jpg" alt="" width="570" height="239" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1. Chezmatze: <a href="http://chezmatze.wordpress.com/2011/04/30/weinrallye-44-die-schwerwiegenden-folgen-des-rhonewein-genusses/" target="_blank">Die schwerwiegenden Folgen des Rotweingenusses</a></p>
<p>2. Peter Züllig: <a href="http://www.originalverkorkt.de/2011/04/weinrallye-no-44-universitaet-kuehltuerme-und-traditionsbewusste-winzer/" target="_blank">Universität, Kühltürme und traditionsbewußte Winzer</a></p>
<p>3. Baccantus 1: <a href="http://baccantus.de/2011/04/29/feminine-weine-aus-dem-rhone-tal/" target="_blank">Feminine Weine aus dem Rhône-Tal</a></p>
<p>4. Baccantus 2: <a href="http://baccantus.de/2011/04/29/weinrallye-44-die-rhone-ein-weites-feld-ein-langer-fluss/" target="_blank">Die Rhône &#8211; ein weites Feld, ein langer Fluß</a></p>
<p>5. Baccantus 3: <a href="http://baccantus.de/2011/04/29/weinrallye-44-eine-vinophile-reise-durch-die-rhone-mit-gernot-freund/" target="_blank">Eine vinophile Reise durch die Rhône mit Gernot Freund</a></p>
<p>6. Christian Schiller: <a href="http://schiller-wine.blogspot.com/2011/04/meeting-rhone-ranger-and-tasting-his.html" target="_blank">Meeting a Rhone Ranger and tasting his Wines</a></p>
<p>7. Lamiacucina: <a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2011/04/30/weinrallye-44-die-rhone-%E2%80%93-der-flus-der-wein-die-winzer/" target="_blank">Die Rhône &#8211; der Fluß, der Wein, die Winzer</a></p>
<p>8. Kochkurs Köln: <a href="http://www.kochkurs-koeln.de/weinrallye-nr-44-die-rhone-%E2%80%93-der-flus-der-wein-die-winzer/" target="_blank">Die Rhône &#8211; der Fluß, der Wein, die Winzer</a></p>
<p>9. Generation Wein: <a href="http://www.generation-wein.com/wordpress/das-tal-der-rhone/" target="_blank">Das Tal der Rhône</a></p>
<p>10. Drunken Monday: <a href="http://drunkenmonday.wordpress.com/2011/04/30/weinrallye-44-der-beste-wein-der-welt-kommt-von-der-rhone/" target="_blank">Der &#034;beste&#034; Wein der Welt kommt von der Rhône</a></p>
<p>11. Allem Anfang&#8230;: <a href="http://allemanfang.tumblr.com/post/5065662148/weinrallye-44-ein-bastard-mit-stammbuch-a-k-a-aoc" target="_blank">Ein Bastard mit Stammbuch &#8211; a.k.a. AOC Tavel</a></p>
<p>12. Würtz-Wein/Cordula Eich: <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2011/04/30/weinrallye-44-die-rhone/" target="_blank">Die Rhône und die Aliens</a></p>
<p>13. Originalverkorkt: <a href="http://www.originalverkorkt.de/2011/04/weinrallye-no-44-brise-cailloux-vs-la-pierre-noire/" target="_blank">Brise Cailloux vs. La Pierre Noire</a></p>
<p>14. Bollis Kitchen: <a href="http://www.bolliskitchen.com/2011/04/weinrallye-n-44-die-rhone-der-fluss-die.html" target="_blank">&#8230;AOC Ventoux</a></p>
<p>15. Weinverkostungen 1: <a href="http://weinverkostungen.de/weinrallye-44-teil-i-domaine-des-pasquiers-cotes-du-rhone/" target="_blank">Domaine des Pasquiers &#8211; Côtes du Rhône</a></p>
<p>16. Weinverkostungen 2: <a href="http://weinverkostungen.de/ogier-rasteau-2009/" target="_blank">Ogier, Rasteau 2009</a></p>
<p>17. Marco Datini: <a href="http://marcodatini.posterous.com/eine-kurze-geschichte-uber-chateauneuf-die-pa" target="_blank">Eine kurze Geschichte über Chateauneuf [...] und eine Vertikale</a></p>
<p>18. K&amp;M Gutsweine: <a href="http://de.wordpress.com/tag/decouvertes-en-valle-du-rhone/" target="_blank">Decouvertes en Valle du Rhône</a> (vier Artikel)</p>
<p>19. Noch’n Weinblog: <a href="http://www.ch9dp.de/wordpress/?p=369" target="_blank">Plan de Dieu</a></p>
<p>20. Man kann’s essen: <a href="http://www.mankannsessen.de/content/weinrallye-44-la-bastide-st-dominique-c%C3%B4tes-du-rh%C3%B4ne-blanc-2010" target="_blank">La Bastide St. Dominique Blanc 2010</a></p>
<p>21. Cucina Casalinga: <a href="http://cucina-casalinga.blogspot.com/2011/04/orca-2008-marrenon.html" target="_blank">Orca 2008 Marrenon</a></p>
<p>22. Originalverkorkt: <a href="http://www.originalverkorkt.de/2011/04/weinrallye-no-44-la-petite-ourse/" target="_blank">La Petite Ourse</a></p>
<p>23. Weinverkostungen: <a href="http://weinverkostungen.de/domaine-mucyn-crozes-hermitage/" target="_blank">Domaine Mucyn, Crozes-Hermitage</a></p>
<p>24. Weinverkostungen: <a href="http://weinverkostungen.de/m-chapoutier-cornas-1999/" target="_blank">Chapoutier, Cornas 1999</a></p>
<p>25. Winzerblog: <a href="http://winzerblog.de/mas-des-boislauzon-3241/" target="_blank">Mas de Boislauzon</a></p>
<p>26. Vinissimus: <a href="http://vinissimus.blogspot.com/2011/04/weinrallye-44-rhone.html" target="_blank">Rhone</a></p>
<p>27. Ultes’ Posterous: <a href="http://ultes.posterous.com/ein-stein-aus-chateauneuf-du-pape" target="_blank">Ein Stein aus Châteauneuf-du-Pape</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sollte ich jemanden aktuell übersehen haben kann das daran liegen,   dass der jeweilige Artikel nicht mit dem Weinrallye-Artikel verlinkt   ist, ich also kein Pingback erhalten und ich keine eMail erhalten habe.   Am besten nach der Veröffentlichung des Artikels kurz einen Hinweis an   info(ät)originalverkorkt.de schicken.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=1710&amp;md5=755a24badd5497809465c14980180192" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Weinrallye No. 44: Brise Cailloux vs. La Pierre Noire</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 10:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bioweine]]></category>
		<category><![CDATA[Grenache / Garnacha]]></category>
		<category><![CDATA[Rot, Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah / Shiraz]]></category>
		<category><![CDATA[Weine im eigenen Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Weinrallye]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist Weinrallye und ich freue mich sehr über das positive Feedback, dass die Themenauswahl hervorgerufen hat. Die Weine und Winzer der Rhône sind das Thema und allein in der Facebook-Gruppe gibt es schon 30 Zusagen. Wir werden das Thema heute also von vielen, auch ungewöhnlichen Seiten aus beleuchten können.

Ich für meinen Teil möchte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist Weinrallye und ich freue mich sehr über das positive Feedback, dass die Themenauswahl hervorgerufen hat. Die Weine und Winzer der Rhône sind das Thema und allein in der Facebook-Gruppe gibt es schon 30 Zusagen. Wir werden das Thema heute also von vielen, auch ungewöhnlichen Seiten aus beleuchten können.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/weinrallye_44_21.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1659" title="weinrallye_44_2" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/weinrallye_44_21.jpg" alt="" width="570" height="239" /></a></p>
<p>Ich für meinen Teil möchte zwei Weine der Nord- und der Südrhône gegenüberstellen. Es sind zwei Weine, die man nicht mal so eben aufmacht. Das sind eher Tropfen, die bewusst genossen werden wollen, zum Osterfest, mit Wein-Freunden oder zu anderen besonderen Anlässen wie beispielsweise einer Weinrallye.</p>
<p>Mit den Weinen möchte ich zwei Winzer vorstellen, die mit ihrer Arbeit und ihren Lagen jeweils zur Gebietsspitze gehören. Gemeinsam ist ihnen, dass sie nach den Ideen der Biodynamie wirtschaften. Der Stil ihrer Weine allerdings könnte kaum unterschiedlicher sein, was nicht zuletzt den so unterschiedlichen Bedingungen geschuldet ist, die es an Nord- und Südrhône gibt und Vergleiche zwischen den beiden Gebieten kaum sinnvoll erscheinen lassen.</p>
<p>Ähnlich der Weinrallye ist der Aufmacher der aktuellen <a href="http://www.larvf.com/" target="_blank"><em>Revue du Vin de France</em></a> die Rhône: In diesem Fall die Nordrhône und ihre Syrah. Wer zum Artikel blättert, stößt auf eine großformatige Abbildung des Weines, den ich hier präsentieren möchte. Es ist die 2008er Ausgabe des <em>Brise Cailloux</em>. Ein Wein der <a href="http://domaineducoulet.voila.net/" target="_blank">Domaine du Coulet</a> von <em>Matthieu Barret</em>. Dessen <em>No Wines Land</em> hatte ich als Einstimmung auf die Rallye kürzlich schon <a href="http://www.originalverkorkt.de/2011/04/no-wines-land-2007-domaine-du-coulet-cotes-du-rhone/" target="_blank">vorgestellt</a>.</p>
<h6><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/barret_lagen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1688" title="barret_lagen" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/barret_lagen.jpg" alt="" width="590" height="397" /></a>© Vinaturel: Steillagen im Cornas</h6>
<p><em>Matthieu Barret</em> besitzt insgesamt 12,9 Hektar Lagen, deren Filetstücke, die Lieux-dits »Les Mazards«, »Les Reynards«, »Les Arlettes«, »Les Eygas« und »Pieds la vigne« alle samt im Cornas liegen. Die Appellation Cornas wird selbst in der <em>Revue du Vin de France</em> als Aussenseiter gegenüber Côte-Rôtie und Hermitage betitelt. Auch wenn sie vor langer Zeit einmal Weltruf genossen hat und zu den ältesten Weinregionen Frankreichs zählen dürfte, wurde das Gebiet, deren heutiger Namne aus dem Keltischen stammen dürfte und so viel wie »verbrannte Erde« bedeutet, schon vor über 2.000 Jahren erwähnt. Übrigens soll auch Karl der Große schon vor Ort einen Wohl auf die Winzer ausgesprochen haben und bis ins 19. Jahrhundert hinein stand Cornas, was den Ruf betrifft neben Châteauneu-du-Pape.</p>
<h6><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/barret_ausbau.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1689" title="barret_ausbau" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/barret_ausbau.jpg" alt="" width="590" height="478" /></a>© Vinaturel: Betonei trifft Eichenfässer</h6>
<p>Lange Zeit wurden auf den steilen, terrassierten Hanglagen mit den für die Nordrhône so typischen Granit- und Kalksteinböden keine oder ausgesprochen wenige Weine von internationalem Rang hergestellt, die Appellation ist klein (550 ha), nur um die 100 Hektar werden überhaupt bearbeitet. Mittlerweile aber finden diese urwüchsigen Gewächse wieder immer mehr Liebhaber und auch die Qualität der kleinen Handvoll Winzer steigt stetig. Der Arbeitsaufwand kann mit dem verglichen werden, der die Steillagenwinzer an der Mosel jährlich erwartet, entsprechend wenige Winzer unterziehen sich der Tortur, finden sich doch zu Füßen des Cornas in der Ebene Lagen, die viel einfacher zu bearbeiten sind – auch wenn die Qualität entsprechend geringer ist.</p>
<p><em>Matthieu Barret</em> jedenfalls hat sich 1999 dazu entschieden, sein Dutzend Hektar im Cornas zu erwerben, 2001 hat er auf Biodynamie umgestellt. Die Erträge seiner Lagen liegen teils unter 17 hl/ha, entsprechend dicht sind die Weine.</p>
<h6><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/barret.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1690" title="barret" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/barret.jpg" alt="" width="590" height="408" /></a>© Vinaturel: Matthieu Barret</h6>
<p>Der Cornas<em> Brise Cailloux</em> stammt je zur Hälfte von den Einzellagen »Les Arlettes« und »Les Mazards«. Aus der ersten Lagen stammen die jüngeren Reben (7-20 Jahre alt), der Syrah aus »Les Mazards« ist älter. Der Wein wird zu 70% entrappt, 30% wird mit Stiel vergoren, die Weine werden 12 Monate lang zur Hälfte in Eiche, zur Hälfte im Betonei vergoren. Was heraus kommt ist Nordrhône, ja Cornas pur. Wir sprechen von einem 2008er <em>Brise Cailloux</em>, der eigentlich noch zu jung ist und sich noch entsprechend wild und ruppig gebärdet. Schweißige Lederaromen und ein Korb voller Gewürze bestimmen die Nase, speziell Nelkenaromen treten hervor. Je länger der Wein sich öffnen kann desto feiner und kräutriger wird die Nase. Im Geschmack findet sich zunächst wenig Frucht, viel mehr schwarze Schokolade, wiederum Nelken und andere orientalische Gewürze. Sollte der Name der Traubensorte tatsächlich vom Namen der persischen Stadt Shiraz abstammen kann man das hier nachvollziehen.</p>
<p>Die Tannine sind, ich erwähnte es, noch ein wenig ruppig, zu jung ist der Wein eigentlich, langsam, ganz langsam mischt sich saure Kirsche und rote Johannisbeere in das Geschmacksbild. Dies ist ein Terroirwein par excellence und ein Highlight für Syrah-Freunde, würde ich behaupten. So ungeschminkt Schöne findet man diese Sorte selten. Besonders beeindruckend bei all der Dichte und Kraft ist, dass der Wein dies bei lediglich 12,1% (!)Alkoholgehalt schafft. Ach ja, die erwähnte <em>Revue du Vin de France</em> hat diesen Wein auf den ersten Platz der probierten Cornasweine gesetzt.</p>
<h6><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/die_beiden_kontrahenten.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1694" title="die_beiden_kontrahenten" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/die_beiden_kontrahenten.jpg" alt="" width="590" height="346" /></a>Barret vs. Gimel</h6>
<p>In der gleichen Preisklasse – zwischen 25 und 30 Euro – liegt der <em>SJB5</em>, seit kurzem<em> La Pierre Noire</em> genannt. Dieser Wein verkörpert den Süden der Rhône wie es der Cornas für den Norden schafft. Hier ist alles üppiger, weicher, wärmer, auch alkoholreicher. Ich habe schon lange keinen Wein der Südrhône mehr so genossen wie dieses Monument aus dem Ventoux. Streng genommen gehört die Appellation zur Provence, liegt aber so dicht, auch stilistisch, am Châteauneuf du Pape, dass man den Wein nur so vergleichen kann.</p>
<p>Wir haben 85 % hochreifen Grenache im Glas, gemeinsam vergoren mit 15 % Syrah. Ähnlich wie bei Barret ist die Ertragsmenge extrem gering, sie liegt bei lediglich 15 hl/ha. Dass man dabei Weine von Weltklasse überhaupt für 25 Euro im Verkauf herstellen kann ist erstaunlich. <em>Philippe Gimel</em> schafft es trotzdem. Dieser zurückhaltende Winzer, den ich kürzlich bei der Prowein treffen konnte, hat ein Talent wie wenige, er ist leise und doch voller Enthusiasmus, er ist absolut überzeugt von dem was er tut und überzeugend in der Art, wie er es vermittelt. Gelernt hat er unter anderem im Châteauneuf bei <em>Beaucastel</em> und dessen Weinmacher Claude Gouam hat ihn auch überzeugt, die 15 ha Lagen unterhalb des Mont Ventoux zu erwerben. Dieser Berg spielt eine wichtige Rolle im Mikroklima seiner Lagen, ebenso der Mistral, der hier 100 Tage im Jahr weht. Der Untergrund der Weinberge changiert zwischen rotem, gelbem, blauem und grauem Lehm, der Wasserabfluss ist hervorragend, der Lehm speichert immer genügend Feuchtigkeit.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/ventoux.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1691" title="ventoux" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/ventoux.jpg" alt="" width="590" height="219" /></a></p>
<p>Wie schon erwähnt wird hier bei <a href="http://saintjeandubarroux.com/" target="_blank"><em>Saint Jean du Barroux</em></a> Biodynamie betrieben, ausgebracht wird zwei Jahre alter Schafdung und zerschredderte Reben, die Erde ruht regelmäßig für ein halbes Jahr, dann wird einmal gepflügt, den Rest regelt die Natur. In den Weinbergen wurden einmal 200 Pflanzenarten gezählt.</p>
<p><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/sjb_trauben.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1692" title="sjb_trauben" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/sjb_trauben.jpg" alt="" width="590" height="297" /></a></p>
<p>Der<em> SJB5</em>, wie auch seine anderen Weine werden in Beton-, Emailletanks und in alten Eichenfässern ausgebaut. In den ersten Jahren ist der Wein ruppig, nicht zuletzt verdankt er das der Tatsache, dass er kaum entrappt wird. Jetzt aber im Alter von (nur) fünf Jahren zeigt sich der Wein schon fein und elegant. Es ist eine Freude, ihn zu trinken. Aus dem Glas strömt Fruchtsüße und etwas, was mich an Salbenbasis erinnert. Nach kurzer Zeit öffnet sich der Wein und eine pfeffrige Würze mischt sich zu den fetten, reifen Früchten. Im Geschmack wirken die Früchte fort, verbunden mit Schokolade und Mokka, die Alkoholsüße der 14.5% findet man am hinteren Gaumen, das ist vielleicht noch der Jugendlichkeit geschuldet. Beeindruckend ist die mineralische Kühle, die Frische, die Säurestruktur, die Elganz und der wirkliche lange Abgang.</p>
<h6><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/gimel.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1693" title="gimel" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/gimel.jpg" alt="" width="590" height="491" /></a>© Philippe Gimel: Gimel in seinem Fasskeller</h6>
<p>Im Gegensatz zum Syrahpurismus des <em>Brise Cailloux</em> ist hier alles im Übermaß vorhanden, das ist Romanik versus Barock. Das ist beides Rhône, das ist beides voller Leben und das ist genau das, was ich an diesen beiden Gebieten mag.</p>
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		<title>Weinrallye No. 44: Universität, Kühltürme und traditionsbewusste Winzer</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 22:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weinrallye]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Peter Züllig

Die Rhone zählt zu den berühmtesten „Weinflüssen“ Europas. Sie entspringt hoch oben in den Schweizer Bergen, durchzieht zuerst das Wallis, das grösste Weinanbaugebiet der Schweiz, und endet schliesslich in der Provence, der Wiege des französischen Weins. Gut achthundert Kilometer, immer wieder vorbei an ganz unterschiedlichen Landschaften, Rebbergen, Weingegenden. Angefangen im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Gastbeitrag von Peter Züllig</em></p>
<p>Die Rhone zählt zu den berühmtesten „Weinflüssen“ Europas. Sie entspringt hoch oben in den Schweizer Bergen, durchzieht zuerst das Wallis, das grösste Weinanbaugebiet der Schweiz, und endet schliesslich in der Provence, der Wiege des französischen Weins. Gut achthundert Kilometer, immer wieder vorbei an ganz unterschiedlichen Landschaften, Rebbergen, Weingegenden. Angefangen im engen Tal des Wallis, wo noch hochgeschätzte autochthone Reben wachsen, bis hinunter zu den fruchtigen Rosés, die jeden mediterranen Sommer begleiten.</p>
<h6><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/chateauneuf_du_pape.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1696" title="chateauneuf_du_pape" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/chateauneuf_du_pape.jpg" alt="" width="590" height="443" /></a>Landschaft Châteauneuf-du-Pape</h6>
<p>Eigentlich verstehen wir unter „Rhone-Weinen“ aber jene kräftigen, tanninreichen Rotweine, die in den grossen, zum Teil auch steilen Rebflächen im mittleren und unteren Teil der Rhone, von Lion bis Avignon, angebaut werden. Die Appellationen Châteauneuf-du-Pape hat wohl den klingendsten Namen und die Rebsorten Syrah und Grenache die grösste Bedeutung.<br />
Dies alles ist jedem Freund französischer Weine wohl geläufig, genau so wie die Tatsache, dass an der Rhône in allen Appellationen hervorragende Weine zu finden sind. Weine – wie sagt man so schön – zu moderaten Preisen und mit eigenem Charakter. Vor allem in der südlichen Rhone ist das Selbstbewusstsein der Winzer und ihre Verankerung in der Region ein entscheidender Faktor. Ein Indiz dafür ist die Tatsache, dass bei jedem (Wein)Anlass – so sicher wie das Amen in der Kirche – „Coupo Santo“, die Nationalhymne der Provence angestimmt wird, wie eine spontane Aufnahme bei den Winzern von Rasteau auf dem Weinschiff an der „Découvertes en Vallée du Rhône“ zeigt. (http://www.youtube.com/watch?v=nENDpq7p52g).</p>
<h6><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/universite_du_vin.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1697" title="universite_du_vin" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/universite_du_vin.jpg" alt="" width="590" height="388" /></a>Vorlesung an der Université du Vin</h6>
<p>Die „Université du Vin“ in Suze de la Rousse – auf einem Schloss aus dem 12.Jahrhundert, mitten in einer herrlichen Weinlandschaft, zeugt vom unbändigen Willen, Weinkultur zu pflegen und zu erhalten, auch Wissen und Tradition immer wieder weiter zugeben . Auf der Universität werden nicht nur Winzer ausgebildet, Önologen zu ihren Diplomen geführt, das Weinmanagement entwickelt und gelehrt, Weinsensorik geübt und – das scheint hier anders zu sein, als an vielen vergleichbaren Ausbildungsstätten –  sondern auch Weinliebhaber in speziellen Kursen weitergebildet. Der Ort ist einzigartig in seiner Offenheit für Kultur, Handel, Gastronomie und Önologie.</p>
<h6><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/akw.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1698" title="akw" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/akw.jpg" alt="" width="590" height="249" /></a>AKW Tricastin</h6>
<p>Einzig etwas wird in Suze de la Rousse kaum je erwähnt, besonders nicht in diesen Tagen: Tricastin. Coteaux du Tricastin ist nicht nur eine grosse Weinregion (mit einer Jahresproduktion von ca. 100‘000 Hektoliter Wein). Es ist auch der Standort eines Atomkraftwerks mit vier Blöcken und einer Urananreicherungsanlage. Normalerweise wird dieses Zusammenstossen von Agrikultur und Nukleartechnik verdrängt, die latente Angst und Besorgnis der Weinbauern verschwiegen. Als ich einmal auf der Universität war (Suze de la Rousse liegt in Tricastin), durften wir kein Wasser trinken. Vorsichtsmassnahme, weil gerade ein Störfall stattgefunden hat und zuerst das Grundwasser untersucht werden musste. Da hat man plötzlich nicht mehr geschwiegen. Die Winzer bangten um ihre Ernte, um ihren Verdienst. Inzwischen ist es wieder ruhig – cours en normal. Das Leben geht weiter, die Weinernte 2010 ist auf dem Markt. Von verseuchtem Wasser spricht niemand mehr.<br />
Warum ich dies alles erzähle, warum ich keinen der vielen, so unterschiedlichen Weine des Rhonetals hervorhebe, auf das Podest stelle? Warum ich nicht erzähle, vom Mittagessen bei der „Burgruine des Papstes“ und den einfachen, aber guten Weinen, die wir mit dem Önologen der Université verkostet haben, warum ich nichts sage über die Besuche des Château de la Nerthe oder der Domaine de la Vieilles Julienne oder gar von der Spurensuche nach dem ebenso berühmten wie eigenwilligen Henri Bonneau?</p>
<h6><a href="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/dozent.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1699" title="dozent" src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/uploads/2011/04/dozent.jpg" alt="" width="590" height="442" /></a>Dozent der Université du Vin</h6>
<p>Ganz einfach, weil ich glaube, die Rhône ist als Weingebiet so vielfältig und in ihrer Art so einmalig, dass sich hier – gerade hier – lohnt, immer wieder Kurs auf den Schlosshügel der „Université du Vin“ zu nehmen und in den Räumen und auf den Terrassen das „Land des Weins“ zu entdecken oder zu enträtseln. Die Kühltürme von Tricastin erinnern dabei immer wieder, wie viel wir – ohne sorgfältigen Umgang mit der Technik und mit der Natur – zu verlieren haben.<br />
<em>Peter Züllig</em></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.originalverkorkt.de/?flattrss_redirect&amp;id=1695&amp;md5=c177756c93ddf6ce887396f768d3c84b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.originalverkorkt.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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