Ich bin, wie mittlerweile jeden Monat, zu Gast bei Don Alphonso. Heute geht es um Weinkellerromantik, beziehungsweise das genaue Gegenteil davon. Was ist eigentlich an Manipulationen im Keller möglich? Und was ist notwendig? Ein kurzer Abriss findet sich hier.
Das Schöne an der Auseinandersetzung mit Wein ist die Tatsache, dass die Weinwelt so weit und vielschichtig ist, dass man immer wieder die Möglichkeit hat, Neues zu entdecken. Nicht nur Weine, nein, ganze Weinlandschaften, die man möglicherweise nie auf dem Plan hatte und welche plötzlich durch eine Fügung auf der Landkarte erscheinen und unvermittelt in den Fokus rücken.
Bei mir sind im Januar Weine aus dem Gaillac im Brennglas aufgetaucht. Das Gaillac ist ein Anbaugebiet, eine Appellation im Südwesten Frankreichs. Dieser Südwesten, man kann das sehr schön en détail nachlesen in dem sehr gut recherchierten Buch South-West France – the Wines and Winemakers von Paul Strang, grenzt ein Gebiet ein, das irgendwo zwischen Bayonne an der Küste und Toulouse im Landesinneren liegt und sich hochzieht bis östlich von Bordeaux. Manch ein Gebiet mag bekannt sein, Montbazillac zum Beispiel und Jurançon, beides bekannt für teils ausgezeichnete Süßweine. Madiran oder Cahors bringt eher rustikale, teils urwüchsige Rotweine hervor die, man denke an Château Montus und andere Weine von Alain Brumont, auf Weltklasseniveau daherkommen können. Die Gascogne zeichnet sich im Wesentlichen durch günstige, fruchtig-süffige Weißweine aus. Von Gebieten wie Chalosse, Turan, Irouléguy oder Béarn hatte ich noch nie gehört. Und auch das Gaillac war mir lediglich durch zwei Weine bekannt, die ich vor langer Zeit mal probiert und vergessen hatte.
Im Januar dann durfte ich an einem sehr schönen Abend teilnehmen, zu dem ich einige Weine beigesteuert habe. Andere Weine des Abends kamen von Gaillac et Voisins, unter anderem der Wein, den ich heute Abend im Glas habe. Der Combes d’Avès 2005 von Michel Issaly zeigt all das, was besonders und was möglich ist im Gaillac. Das beginnt bei der Flaschenausstattung, betrifft die Rebsorten, die An- und Ausbaumethode und schließlich das, worauf es kommt: den Geschmack.
Michel Issaly, der Besitzer der Domaine de la Ramaye, ist in Frankreich wahrlich kein Unbekannter. Vielmehr ist er seit Jahren der Vorsitzende der Vignerons Independants, einer zunehmend größer werdenden Gruppe unabhängiger Winzer, die sich als Interessensverband positionieren und häufig gemeinsam auftreten, nicht zuletzt in Straßbourg – von Deutschland aus häufig am schnellsten zu erreichen – präsentiert sich die Vereinigung mindestens ein Mal im Jahr auf einer eigenen Publikumsmesse und es lohnt sich, dort mal vorbei zu schauen.
Issaly gehört neben Robert Plageoles und dem ausgesprochen unangepassten Patrice Lescarret, ich schrieb kürzlich hier ein paar Zeilen über ihn, zu einem Dreigestirn des Gaillac, dass man ohne Problem als Avantgarde bezeichnen darf. Es ist eine Avantgarde, die vorauseilt in dem sie zurückkehrt. Eine, die die alten, authochtonen Rebsorten des Gaillac wiederentdeckt und angebaut hat. Vor allem Robert Plageoles war es satt, im Südwesten genau die gleichen Rebsorten anzubauen wie es das darüber liegende Bordeaux tut, wo die normalen Winzer, die nicht auf Sterneniveau arbeiten, seit langem große Probleme haben, ihre Weine zu vermarkten. Warum also im Gaillac ebenfalls weiter Cabernet anbauen und Merlot? Warum nicht Mauzac, Duras oder Braucol? Ein Alleinstellungsmerkmal schaffen und parallel die Qualität steigern, im Weinberg und im Keller? Genau das tun die drei Winzer und sie können nicht über Absatzprobleme klagen. Vor allem in Paris sind die Weine der drei Winzer ausgesprochen angesagt. Issaly bewirtschaftet seine vier Hektar auf Kreide-Kalk Böden, Die Weinbergsarbeit erfolgt komplett von Hand, ebenso die Lese. Die Vergärung erfolgt mit eigenen Hefen und beim Combes d’Avès beispielsweise bleibt der Wein noch dreissig Tage nach dem Ende der Gährung auf der Maische. Danach wandert er drei Jahre lang in ältere Holzfässer. Auch wenn keine Biozertifizierung vermerkt ist, arbeitet Issaly streng nach den Prinzipien.
Beim Combes d’Avès finden sich zu 50% aus Duras, zu 50% Braucol. Dies ist ein Wein, der mit seinen €18.20 nicht gerade günstig ist, doch ist er jeden Cent wert. Ehrlich gesagt, würde ich diesen Wein gerne in eine Bordeaux-Blindverkostung von namhaften Cru-Bourgeois-Weingütern stellen und mal schauen, was da passiert. Das ist in gewissem Maße Bordeaux, wie ich es gerne hätte für den Preis. Dabei sehr eigenständig und tief. Was beeindruckt ist das Mineralische in diesem Wein, die Kühle bei gleichzeitig satter Frucht und Würze. Der Duft dunkler Früchte und dunkler Schokolade strömt aus dem Glas. Am Gaumen verdichtet sich das alles und bleibt lange gegenwärtig.
Auch wenn wir schon lange wieder zurück sind und die beiden Kollegen viel schneller waren als ich, schreibe ich trotzdem noch was über eines der Highlights meines Weinjahres. Mit meinen geschätzten Blogger-Kollegen Marquee (der entsprechende Artikel) und Matze (der entsprechende Artikel) habe ich die diesjährige Terres et Vins de Champagne besucht. Diese Veranstaltung ist ein Muss für jene, die kompromisslose Winzer-Champagner mögen. So liest sich die Teilnehmerliste dann auch wie das Who-is-who der alternativen Macher der Champagne, auch wenn ein paar Leute wie Laval, Lassaigne, Gautherot oder Bouchard nicht mit dabei sind, finden sich Léclapart und Agrapart ein, Bérèche, Lahaye, Tarlant, Horiot und diverse andere. Das Besondere dabei ist, dass sie neben den Champagnern auch die Stillweine mitbringen, also jene durchgegorenen Ausgangsweine, aus denen dann nachher der Champagner entsteht. Auch wenn mir nach einer gewissen Zeit die Zähne knirschten vor lauter Säure, ist es doch ausgesprochen interessant, die einzelnen Lagen, Rebsorten und Böden in Kombination und pur zu erleben. Die Böden spielen, der Name des Salons weißt schon daraufhin, eine wichtige Rolle, gerade weil viele der anwesenden Winzer Champagner aus einzelnen Jahrgängen und einzelnen Lagen herstellen. Für mich stachen fünf Winzer besonders heraus.
Terres et Vins de Champagne.Auch wenn die Weine von David Léclapart in ihrer Jugend – und alles, was nicht 10 Jahre alt ist, ist bei ihm jugendlich, würde ich behaupten – sehr schwer zu verstehen sind, so faszinieren doch Kraft und Substanz sowohl in den Vin Clairs, als auch in den jungen Champagnern. Zu probieren waren drei Weine aus Trépail. der feinfruchtige, leicht blütenaromatische l'Artiste, eine Chardonnay aus 2006, zur Hälfte in Holz, zur Hälfte in Edelstahl ausgebaut. Der tiefere, würzigere, crémigere, etwas nach Holz und Latakia-Tabak duftende l'Apôtre 2006, der aus einer älteren Parzelle inmitten des Weinbergs stammt, der sonst für l'Artiste genutzt wird. Schließlich l'Alchemiste 2006, ein sehr, sehr straighter Rosé-Champagner aus 100% roten Trauben, non-dosage, einer, der zwei Tage auf der Maische liegt, bevor er in Barriques gefüllt wird und entsprechend schon von der Farbe her eher an einen Clairet erinnert denn an die lachsfarbenen Rosé-Champagner, die man üblicherweise findet. Der 2006er ist ganz jung und verschlossen mit purer Kraft und doch feiner Stilistik. Es ist einer der Weine, der so gut wie gar nichts mit jenen Champagnern zu tun hat, die wir sonst kennen. Etwas feiner wirkt dagegen der l'Astre, ein noch kommender Rosé, der bisher nur als Ausgangswein zu probieren war, aber mit ziemlicher Sicherheit was Großes werden wird.
Der Wein und sein Meister: David Léclapart.Ähnlich tiefgründig rot kommt auch der Rosé de Riceys von Olivier Horiot daher. Der Rosé dieses jungen, charmanten Winzers ist die zu Bläschen gewordene Inkarnation jenes Stillweins, der eine eigene Appellation innerhalb der Champagne hat. Die Qualität der Champagner, die ich selber auch im Originalverkorkt-Shop verkauft hatte, ist fantastisch, gerade in den neuen Jahrgängen, die ich bisher nicht probiert hatte. Der Rosé schmeichelt schon mit seiner prägnanten, ausgesprochen intensiven Farbe. Duft und Geschmack präsentieren die Frische des noch jungen Jahrgangs, jedoch ebenso die Substanz dieses Weines. Er erinnert dabei ein wenig an junge, primärfruchtige elsässer Pinots oder jene aus dem Sancerre. Besonders bei Horiot ist die Mischung seiner Champagner. Der Biodynamiker setzt beispielsweise seinen 5 Senses aus fünf Traubensorten zusammen. Neben den üblichen Pinot Noir, Meunier und Chardonnay finden sich Pinot Blanc und Arbane. Auch Petit Meslier, eine weitere jener kleinen Champagnerrebsorten findet sich in seinen Weinbergen. Der 5 Senses ist dicht und voll, rauchig und markant, dabei viel zu jung. Ein Wein, der, wie auch der 2006er Pinot Noir, erst einmal ein paar Jahre im Keller verschwinden sollte.
Links: Olivier Horiot, rechts: Benoit LahayeBenôit Lahaye, ebenfalls ein Winzer, dessen Weine ich im Programm hatte, stammt aus Bouzy, einem der von Pinot geprägten Orte, und so hat er neben 0,6 Hektar Chardonnay nur Pinot Noir Bestockung. Seine Einstiegscuvées, die ich teils für unter €30,- verkaufen konnte, sind sehr schöne, leicht voluminöse, crémige, von Pinot Noir geprägte, also leicht erdbeerdominierte Champagner, die deutlich weiniger sind als viele andere Champagner bei dieser Probe. Etwas ganz Besonderes am Tisch von Lahaye war der Jardin de la Grosse Pierre Brut Nature 2009. Es ist ein Wein, der von einer uralten Parzelle stammt und im gemischten Satz steht, sprich, der Rebsortenspiegel ist breit und Lahaye meinte, er wüsste selbst nicht so genau, was da alles stehen würde. Anerkannte Champagne Rebsorten sind, ich hatte es ja schon bei Horiot erwähnt die großen drei, Pinot Noir, Meunier und Chardonnay, dazu kommen rbanne und Petit Meslier, jedoch auch Pinot Blanc und Pinot Gris. Wer weiß, was da noch alles rumsteht… Der Champagne, der erstmals 2013 auf den Markt kommen wird, jedenfalls wirkt jetzt schon sehr charaktervoll, sehr eigenständig, sehr würzig.
Le CranBei einer Blanc de Blancs Probe im letzten Sommer hatte ich in der Probenfolge ganz vorne einen Wein, den ich bis dato noch nicht getrunken hatte. Es war ein Beaux Regards Brut Nature 2007 von Bérèche et Fils. Der Chardonnay-Champagner stammt von einer 9 Hektar-Domaine in der östlichen Montagne, unweit der Stadt Reims. Raphael Bérèche setzt seit 2007 auf Biodynamie, teils wird spontan vergoren, anderes wird mit den Spezialhefen des Biodynamikers Fleury vergoren. Die weine, die keine malolaktische Gärung durchlaufen werden unfiltriert abgefüllt, besonders ist, dass die Flaschen während der zweiten Gärung unter Kork und nicht unter Kronkorken arbeiten. Das Degorgieren erfolgt von Hand, die Dosage besteht aus traditionellem Liquer, nicht aus Most, wie sonst heute üblich.
Der Wein hat damals direkt die Geschmäcker gespalten, manche fanden in brilliant, andere mussten sich fast abwenden und das Gesicht verziehen – auf jeden Fall waren alle wach und bei der Sache nach dem Genuss des Weines. Das ist so ein bisschen wie riding on a razors edge. In der Nase pfeffrig, crémig, pikant, sogar mit einer leichten Honigsüße. Am Gaumen dann klar und kompromisslos. Knalltrocken, dabei höchst mineralisch, saftig mit viel Zitrus- bzw. Grapefruitaromen, grüner Apfel kommt dazu, dabei sehr balanciert. Auch diesmal wieder fand ich den Wein ausgezeichnet.
Raphael BérècheEtwas Großes wird wohl der Le Cran 2005 aus Ludes, ein 1er Cru aus Pinot Noir, Chardonnay und Meunier. Der Wein, ebenso schonend ausgebaut wie Bérèches andere Weine, hat in verschieden großen Fässern gelegen, genauer gesagt in 205er, 228ern und 500ern um nach der zweiten Gärung für 60 Monate sur latte zu liegen. Auch wenn es hier weder eine malolaktische Gärung gab und auch keine Batonnage, wirkt der Wein ausgesprochen burgundisch. Die Revue des Vins de France schreibt: "Vin fin et minéral à la texture délicate, savoureuse qui évoque un premier cru de Puligny-Montrachet en année fraîche." Das ist ziemlich genau getroffen. Obwohl das Holz noch dominiert, findet sich neben deutlicher Mineralität eine ganze Fülle von Banane, Ananas, etwas leicht kompottiges und buttriges. diesem Wein möchte gerne in einigen Jahren noch mal begegnen.
Die Weine, die mir und auch Torsten am meisten zugesagt haben stammen von einem, dessen Weine ich schon immer mal probieren wollte. Pascal Agrapart, der, wie so viele (zumindest auch Lahaye, Horiot, Léclapart, Tarlant, Doquet) an diesem Tag in einem blau-weiß quergestreifen Pullover, der ihm nicht wirklich stand, seine Weine anbot, besitzt 10 Hektar an der Côte de Blancs. Seine Weine schließen an das an, was beim Le Cran schon prägnant war: die burgundische Note. Etwas Holz ist im Spiel, Mineralität; die Weine sind weinig, nicht so straight und pur wie die meisten anderen Biodynamie-Winzerchampagner, etwas breiter sind sie, aber nicht zu breit.
Pascal AgrapartAgraparts Champagner stammen von insgesamt 60 Parzellen in Avize, Oger, Cramant und Oiry, aus Vertus, Avenay, Val d'Or und Mardeuil. All diese Parzellen werden einzeln ausgebaut. Der Anbau erfolgt ganz nahe an der Biodynamie, auch wenn der Begriff nicht fällt. Agraparts Trauben werden sehr reif geerntet, was deutlich zum charakter beiträgt denn die Weine wirken so, als ob sie ein Quantum Dosage hätten, in der Tag sind sie aber eher extra-brut bis non dosé. Die großen Weine wie Minéral, Vénus oder L’Avizeoise werden in großen Holzfässern ausgebaut, die kleinen Champagner wie der Les Sept Crus oder der Terroirs, den wir beim Podcast probiert haben, vergären im Edelstahl. Auch wenn ich die drei großen Weine von Agrapart nicht mehr im Detail notiert habe, bleibt ein ausgezeichneter Gesamteindruck komplexer, hoch aromatischer, mineralischer Weine, die ich sehr gerne noch mal Stück für Stück in ruhe in Augenschein nehmen möchte.
Weiter ging es bei uns dann mit einem leicht angeschickerten Gang durch die Gemeinde. Ay wirkt mitten am Tag verlassen, die Bordsteine sind hochgeklappt. Genauso wie in den anderen Gemeinden der Côte de Blancs, durch die Torsten und ich noch am nächsten Tag kutschiert sind, während Matthias sich längst nach Paris abgesetzt hatte.
Unspektakuläre Landschaft 1Wir sind auf der Suche nach dem Clos de Mesnil und finden ihn ganz zum Schluss, nachdem wir gefühlt sämtliche zugelassenen Wege in Mesnil-sur-Oger durchfahren haben, durch Zufall. Der Clos, einer der teuersten Weinberge der Welt, wirkt absolut unspäktakulär und hat genau gar nichts von dem Glamour, der um Krugs berühmten Einzellagen-Champagner verbreitet wird. Aber warum sollte er auch?
Unspektakuläre Landschaft 2: Clos de MesnilWir jedenfalls hatten zwei sehr schöne Tage bei dieser Tour, die natürlich viel zu kurz war. Ein Übernachtungstipp ist bei dieser Tour genau so herausgekommen wie eine Schlemmerrunde, denn bevor wir uns abends dem Podcast gewidmet haben, sind wir durch den bestens ausgestatteten E.Leclerc gewandert und haben all das gekauft, was man bei uns meist vergeblich sucht.
Selten zu finden: Lyra-Bindung.
Für viele Weintrinker endet das Anbaugebiet Mosel bei Trier. Bis dorthin reichen die klassifizierten Lagen und der Riesling ist noch ausgezeichnet, was dann kommt ist Elbling-Land und daher zu vernachlässigen. Da biegt man lieber bei Konz ab und fährt an die Saar. Wer nur Riesling trinkt, hat damit nicht unrecht und die Weinberge in Wellen, Wehr oder Perl sind dann tatsächlich eher uninteressant. Wer aber mal etwas anderes von der Mosel probieren möchte, etwas, was ihm bisher unbekannt ist, sollte diesen Bereich an der luxemburgischen Grenze mal genauer unter die Lupe nehmen. Dieses Land ist das Land der alten Rebsorte Elbling, aber auch das Land der Burgundersorten, speziell des Auxerrois. Die Sorten werden auf beiden Seiten der Mosel angebaut, sie haben Tradition und diese Tradition ist dem Boden geschuldet, auf dem sie wachsen. Hier findet sich kein Schiefer mehr, hier wechselt der Devonschiefer zum Muschelkalk.
Einer der ansässigen Winzer ist Stephan Steinmetz. Erfahren habe ich von ihm auf einem Bloggertreffen mit meinen sehr geschätzten Kollegen Torsten und Matthias und es war Torsten, der damals einen mehr als respektablen Spätburgunder aus dem Hause Steinmetz beigesteuert hat, ich habe es damals erwähnt. Darüber hinaus findet sich der Name Steinmetz immer wieder im demokratischen Weinbuch des Rainer Balcerowiak, der auf Steimetz' Elbling als Essensbegleiter zu Spargel schwört. Und da der Mann meiner Mutter aus Perl stammt, dem letzten deutschen Weinort an der Mosel, hat er mir beim Heimatbesuch vor einiger Zeit mal ein paar Flaschen mitgebracht.
Stephan Steinmetz, den ich leider noch nicht persönlich kennenlernen konnte, was aber dringend mal nötig ist, denke ich, hat mit 22 Jahren den elterlich Betrieb übernommen und ist angetreten, in einer Region, die nicht unbedingt berühmt ist für seine Qualitäten, ein wenig daran zu ändern. Wer seine Website anschaut und auch die Flaschenausstattung, sieht direkt, dass da jemand einen Sinn für eine frische Ästhetik hat, die in diesem Teil des Weinlandes auch eher selten vorkommt. Was aber ist eine gute Flaschenausstattung wert, wenn der Wein darin nicht taugt? Nichts.
Ich öffne also Steinmetz' Liaison Crémant. Er hat die französischsprachige Bezeichnung für diese Cuvée aus Spät- und Weißburgunder gewählt und auch da zeigt sich, dass er etwas weiter denkt. Was als Duft in die Nase steigt hat dann auch tatsächlich mit den typischen Rieslingsekten, die ich von der Mosel kenne, wenig zu tun. Eine leichte Hefenote verbindet sich mit ein paar floralen Noten, sowiedem Duft von Erd- und Himbeeren. Dazu kommt etwas Zitrus und Apfel. Der Apfel wird am Gaumen etwas dominanter, dazu finden sich leichte Brioche und Pinotfrucht. Der Crémant ist brut, hat also ein durchaus wahrnehmbare Süße, und auch wenn ich persönlich gerne ganz trockene Schaumweine trinken finde ich diesen Wein sehr verführerisch. Er hat eine schöne Perlage, er hat eine angenehme Balance zwischen Frische, Säure, Süße und Frucht und ist gleichzeitig unkompliziert und spannend.
Die Liaison ist neben dem Spätburgunder Steinmetz' teuerster Wein, er kostet €10.50 und er ist sein Geld mehr als wert. Für diesen Preis ist dieser nach Methode Traditionelle ausgebaute Crémant eine absolute Empfehlung.
Jetzt dachte ich, ich hätte mir mit dem mobilen Tascam DR-40 einen Gefallen getan, doch sind die internen Mikros so schlecht, dass es immer irgendwie Rauschen gibt – oder es ist zu leise. Also, wieder eine technisch schlechte, inhaltlich dafür umso spannendere Sendung. Zwei Bloggerkollegen und Freunde sind mit mir nach Épernay gefahren um – Schnapsidee – an einer Verkostung unabhängiger Champagne-Winzer teilzunehmen. Das mag verrückt klingen, ist es aber nicht, denn, wer sich tatsächlich für das Thema interessiert, könnte an keinem besseren Ort sein als bei Terres et Vins de Champagne. Eine gutes Dutzend erstklassiger, unabhängiger Winzer lotet die Grenzen des Weinbaus in der Champagne aus – das ist, bzw. war ausgesprochen interessant.
Zu Gast sind zwei, mit denen ich die Lust an verqueren, zumindest spannenden und charaktervollen Weinen teile. Torsten Goffins Ideen von Wein, Genuss und Lebensart findet man unter allem Anfang… Zudem schreibt er seit einiger Zeit auch unter Glasklare Gefühle.
Matthias Neske ist spät zum Bloggen gekommen, dafür aber intensiv und ausschweifend. Er ist ein Sammler ungewöhnlicher Geschmackserlebnisse und verortet diese in seinem Blog. Da er viel unterwegs ist finden sich diese Orte aus der ganzen Welt in seinem Blog Chezmatze. Was Wein angeht, so schreibt er vor allem über jene Weine, die meist aus dem Raster der üblichen Weinschreiber fallen. Er sucht – und findet – die Charakterköpfe.
Wir starten mit einer kurzen Replik auf die Anfänge des persönlichen Bloggens um dann einen Schwenk zu machen auf den ersten Wein und den Grund für diese persönliche Auswahl. Torsten stellt einen Schaumwein aus dem Gaillac vor. Der Préambulles 2010 Domaine de Causse Marines wird nach altem Verfahren, der Methode Ancestrale hergestellt und ist sein Beitrag zur Weinrallye No. 50, bei der sich diesmal alles um vin naturel dreht. Näheres zur Weinrallye findet sich hier, das Blog der Ausrichterin Iris Rutz-Rudel gibt es hier.
Da wir in der Champagne sind, darf auch der Champagner nicht fehlen. Wir haben den Wein eines Winzers ausgewählt, der uns auf der Terre et Vins de Champagne ausserordentlich gut gefallen hat: Champagne Agrapart. Pascal Agraparts Weine, beispielsweise den probierten Terroirs Extra Brut Blanc de Blancs Grand Cru, gibt es nur bei einem Händler in Deutschland, nämlich hier. Agraparts Weine sind keine Freakweine sondern sehr eigenständige, sehr weinige Champagner, nicht die straighten, knochentrockenen, extrem mineralischen, kalkig-kreidigen Freakweine. Übrigens hat Torsten seinen Artikel über unsere Champagne-Tour längst fertig und ebenso steht Matthias' Artikel im Netz, nur ich habe es mal wieder nicht geschafft.
Weitere Themen: Vignerons Independants – Castelmaure, Corbières, im Hypermarché Leclerc, Castelmaure bei Jacques und Michel Tardieus Castelmaure bei Gute Weine Lobenberg – Der Edekaner Fritz Zickuhr empfiehlt: Hans-Bert Espes und Silke Wolfs Shelter Winery, 2008er Spätburgunder, Flaschennummer 3642 – Die Grafen Neipperg: Württemberg, St. Émilion und Bulgarien – Domaine Bessa Valley, Weinbau in Bulgarien – Enira 2008 – Der Parker-Stil – Enira Reserva 2007
Was es hier in Deutschland als Szene überhaupt nicht gibt, ist in Frankreich und den angelsächsischen Ländern Gegenstand von Bewunderung und Begeisterung, genauso gut aber auch von Ablehnung und Verhöhnung. Die Rede ist vom vin naturel, vom natural wine, für den es in Deutschland nicht einmal ein entsprechendes sprachliches Pendant gibt, da die direkte Übersetzung – im Podcast wird es genauer erklärt – schon thematisch besetzt ist. So, wie wir das Pendant vermissen, vermissen wir auch die Winzer, die sich damit beschäftigen. Eigentlich müssen wir also über die Grenzen schauen, um das zu betrachten und probieren zu können, was uns als thematische Vorgabe in der 50sten Ausgabe der Weinrallye erwartet. Vorgegeben hat das Thema Iris Rutz-Rudel, Niederrheinerin, doch schon lange in Frankreich lebend, Winzerin, Bloggerin und bekennende Naturwein-Freundin. Wer ihr Blog verfolgt, findet schon den ein oder anderen Artikel und Verweis zu dieser Art von Wein, bei der schon im Vorfeld der Weinrallye klar wurde, dass vielen nicht klar ist, was Naturwein eigentlich ist. Ist es Biowein? Bestimmt. Ist es biodynamisch erzeugter Wein? Nicht unbedingt. Was ist eigentlich das Natürliche in dieser Art von Wein?

Tatsache ist, dass es keine allgemein gültige Definition dieser Form der Weinbereitung gibt und ehrlich gesagt, finde ich das auch gut so. Das Thema ist nach allen Seiten hin offen und wenn man sich auf was einigen will so ist es, dass ein vin naturel so wenig wie möglich manipuliert wurde, sei es im Weinberg, sei es im Keller. Um es jedoch für diesen Anlass ein wenig klarer zu machen verweise ich gerne auf die Seite der Association des Vins Naturels, die folgende Erklärung bietet: Die Winzer der AVN haben ein Ideal: Weine entstehen zu lassen ohne Zusatzstoffe. Aus Respekt vor der Natur wird im Weinberg ökologisch oder biodynamisch gearbeitet. Die Traubenlese erfolgt per Hand, lediglich der Einsatz wilder Hefen, also eine Spontanvergärung ist erlaubt. Es werden keine Praktiken im Keller angewandt, die das Wesen der Traube auf brutale oder traumatisierende Weise verändern. Gemeint sind Praktiken wie Umkehrosmose, Crossflowfiltration, Flash-Pasteurisierung und andere mögliche Kellertechniken. Darüber hinaus sollen keine Enzyme in den Wein gelangen und die Zugabe von Schwefel wird auf ein Minimum begrenzt. Sind in der EU Mengen von Schwefel von 150mg/Liter bei Rotwein und bis zu 400mg/Liter bei Weißwein erlaubt, wird bei den Vin Naturels auf 30 bzw. 40 Milligramm begrenzt.
Etwas weiter geht die Definition von Weinautor und Sommelier Mats Rudolf auf The Gastropean. Ich zitiere hier nur die Headlines, und verweise auf die eigentliche Seite, in der die Überschriften noch näher erläutert werden.
1. Naturweine werden aus dem Wunsch heraus geboren einen unverfälschten Eindruck eines Gebietes oder eines Weinbergs abzubilden.
2. Die Entstehung von Naturwein ist nicht zielorientiert, nicht zweckbezogen, es gibt keine gewünschte Richtung in die der Wein geschoben werden soll, es gibt lediglich eine Fülle von Möglichkeiten.
3. Die Definition, was ein besonders gelungener Naturwein sein könnte, bleibt sehr offen.
4. Naturwein sollte grundsätzlich gut schmecken und bekömmlich sein.
5. Naturwein wird grundsätzlich ohne Beigabe chemischer Stoffe angebaut.
6. Naturwein wird grundsätzlich ohne Hilfe von Reinzuchthefen, Filterung, Klärung, Zugabe von Enzymen und der Hilfe von Umkehrosmose und ähnlichem ausgebaut.
7. Die Zugabe von Schwefel zur Stabilisierung des Weines sollte entfallen bzw. auf ein Mindestmaß begrenzt sein.
8. Naturwein sollte frei und lebendig sein.
9. Naturwein sollte nicht statisch definiert sein sondern eine Idee, die sich weiterentwickelt.
So weit also die Theorie. Für die Praxis habe ich mir zwei Weine ausgesucht, die diesem Ideal durchaus entsprechen sollten.
Foto: © La Biancara/Lorenzo RuiLa Biancara de Angelino Maule, Sassaia Vino Bianco 2008
Angelino Maule betreibt auf La Biancara zusammen mit seiner Frau und mittlerweile seinen Söhnen seit den 1980er Jahren Weinbau in Venetien, genau gesagt in den Hügeln von Sorio di Gambellara, irgendwo zischen Vincenza und Verona. Seinen ersten Wein, den weißen Sassaia, der von der authochtonen Traubensorte Garganega plus etwas Trebbiano stammt, hat er erstmals 1988 abgefüllt. Garganega dürfte den wenigsten als Traubensorte bekannt sein, wohl aber der Stoff, für den diese Traube meist herhalten muss und aus dem Weinalpträume entstehen können – Soave. Maules Sassaia hat mit dem gemeinen Soave etwa so wenig zu tun wie Fructi-Schampoo mit Weleda Sole-Zahncrème. Der Sassaia ist ein trüber, purer Stoff mit einem gewöhnungsbedürftigen Geruch, der in etwa dem gleicht, wenn man feuchtes Heu auf einen alten Flokati ablegt. Dieser Duft, bzw. Geruch wird nicht gänzlich verschwinden, auch wenn man den Wein dekantiert und stehen lässt. Man wird herausgefordert und doch lohnt es sich, den Wein zu trinken. Denn er überrascht nach der gewöhnungsbedüftigen Nase mit einer gleichzeitigen Weichheit und Mineralität. Der Wein hat nicht viel Säure, es findet sich eine auf leichte Oxydation hinweisende Birnenaromatik, dazu ein wenig reife Zitrone und Melone. Beeindruckend ist der Extraktreichtum des Weines und die Mineralität der Vulkanböden. Einem Vin Naturel dürfte dieser Wein von der gesamten Idee und Machart jedenfalls entsprechen. Hier entwickelt sich eine authochtone Rebsorte zu Wein. Der Mensch greift so wenig wie möglich ein (nicht mal eine Temperaturkontrolle bei der Vergärung gibt es). Aus diesem Prozess entwickelt sich ein eigenwilliger Wein voller Charakter, ein Kleinod in einer Landschaft voller Industrieweine.
Foto: © La Biancara/Lorenzo RuiDomaine de Causse Marines de Patrice Lescarret, Rasdu 8002
Was dem einen seine Garganega, ist dem anderen seine Ondenc, seine Mauzac, seine Braucol, Duras oder Prunelard. Nie gehört? Ich bis vor kurzem auch nicht. Dabei entstehen aus diesen, ehemals im Gaillac typischen Rebsorten einige der charaktervollsten Weine Frankreichs, wage ich mal zu behaupten. Wer meint, im Bordeaux, im Burgund, an der Rhône oder im Languedoc das Meiste zu kennen, sollte sich wohl mal in den fast unbekannten Südwesten der französischen Republik aufmachen. Kurz hinter Toulouse Richtung Atlantik bis hoch nach Bordeaux erstreckt sich eine Weinlandschaft, deren Erzeugnisse interessanter Weise vor allem in die USA und nach Canada verkauft werden, auch wenn sie mit dem parkertypischen Idealen so ziemlich gar nichts zu tun haben. Von diesem Konglomerat an Appellationen kannte ich das Jurançon, das Madiran, das Cahors oder das Bergerac, weniger die Appellation Gaillac, Tursan oder Chalosse. Und auch von den bekannteren habe ich mir nie wirklich einen Eindruck verschafft. Ich bin allerdings dabei, das zu ändern. Was das Gaillac angeht, bekomme ich freundliche Hilfe von einem Weinhändler aus Köln, der sich darauf spezialisiert hat und von dem wir auch einen Schaumwein für unseren Podcast erworben hatten. Dieser Schaumwein aus Mauzac, nach Methode Ancestrale vinifiziert, stammt aus dem Weingut Domaine de Causse Marines, ebenso der Wein, den ich heute noch vorstellen möchte. Der Winzer, Patrice Lescarret gehört zum Trio Infernale des Gaillac, einem unangepassten Dreigestirn, die es quasi darauf anlegen, dass Ihre Weine von offiziellen Kommissionen zurückgewiesen werden. Der Wein, den ich gerade im Glas habe ist dann auch nur ein kleiner Landwein für knapp 18 Euro. Der reinsortige Rasdu stammt aus dem Jahr 8002 und irgendwie stimmt offiziell an dem Wein so gut wie nichts.
Die beiden anderen Haudegen sind der Vorsitzende der französischen Vignerons Independant, Michel Issaly, dessen Weine ich mal an anderer Stelle gesondert vorstellen werde, sowie Vater und Sohn Plageoles, die eigenhändig dafür gesorgt haben, dass die oben erwähnten Traubensorten im Gaillac wieder angebaut werden. Sie wurden jahrzehntelang diskriminiert und zugunsten von, wie sollte es anders sein, Cabernet und Merlot heraus gerupft. Robert Plageoles hat viele Rebsorten mühselig wieder aufgetrieben und angebaut und die Familie baut mittlerweile fünfzehn rebsortenreine Weine aus. Die Muscadelle Doux, die ich am letzten Sonntag im Rahmen eines Weinabends ausgeschenkt habe, war sensationell gut und dürfte viele gestandene Sauternes (Muscadelle ist neben Semillon und Sauvignon Blanc auch die dritte Rebsorte im Sauternes) blass und einfältig aussehen lassen – nicht nur was den Preis betrifft, sondern vor allem die Komplexität und das wunderbaren Frucht-Säurespiel.
Zurück zur Domaine de Causse Marines. Dessen Besitzer Patrice Lescarret dürfte einer der schrägsten Vögel der dortigen Weinszene sein. Und auch einer mit einer ganzen Menge Feinde. Ein Zugezogener, der keinen Hehl davon macht, dass er die Arbeit der meisten Winzer dort unten nicht sonderlich wertschätzt. Er ist einer, der potentielle Kunden vom Hof schmeisst weil er überhaupt kein Lust auf überflüssiges, unqualifiziertes Gefasel hat. Er beleidigt auch gerne mal Verkoster und Wettbewerbe. Von vielen anderen wird er jedoch für die Qualität seiner Weine hoch geachtet, vor allem für seine süßen. Erstaunlich ist dabei, dass er trotz aller Resistenz gegenüber Obrigkeiten und Verbänden Teil des französischen Demeter-Verbandes ist. Wobei die, so sagte man mir, gegenüber manch anderer nationalen Verbänden recht entspannt sein sollen.
Der Rasdu 8002, ein Tafelwein aus 100% Duras des Jahrgangs 2008 jedenfalls darf getrost zu den vin naturels gezählt werden: Biodynamische Weinbergsarbeit, dann sehr schonender Ausbau. Nicht einmal geschwefelt wurde er, speziell »a ces Parisiens adeptes du «nihilisme». Und noch einer schöner Satz in seiner Weinbeschreibung: »Les barriques ont toujours et encore été oubliées à Bordeaux par le transporteur.«
Wenn ich die Nase ins Glas stecke, denke ich an Waldboden, an Erde, an Waldfrüchte und eine wilde Landschaft. Der Duft erinnert mich an den des Tannat – auch eine Sorte die man selten probiert, ebenfalls aus dem Südwesten. Dieser Duras ist ein eigenwilliger, uriger Wein voller Frucht, präsenter Säure und Tanninen, gleichzeitig ungebändigt und weich. Einer, der nicht zu schwer und kompliziert ist und trotzdem in Erinnerung bleibt.
Ich bin gespannt, wie sich die Weinszene rund um den vin naturel entwickeln wird. Es tut sich jedenfalls sehr viel. In den USA sind die Weine in bestimmten Szene-Lokalen ebenso angesagt wie schon länger in London und vor allem Paris. Da gibt es dann auch einige Pariser, die es sich nicht nehmen lassen, ein wenig Rebfläche zu erwerben und nach Gutdünken einigen Weine zu erzeugen die total natürlich sind – und auch getrunken werden – von jedem Weinliebhaber aber zurückgewiesen werden würde ob ihrer unflätigen Fehlerhaftigkeit. Das nimmt dann gerne ein so streitbarer wie eingebildeter Winzer wie der Biodynamiker Chapoutier zum Anlass, mal quer schnell quer gegen die gesamte Szene zu feuern. Aber was soll's. Das ist auch der, der öffentlich behauptet, die einzigen, die was von Riesling verstehen würden, wären die Elsässer.
Übrigens, drüben in Österreich befassen sich schon so einige Winzer mit dem Thema. Warum also nicht hier? Vielleicht gibt es ja mal den ein oder anderen Winzer, der sich zu diesem Thema äußern mag. Ich behalte mir das Thema mal für ein Podcast vor. Kann ich also zum Schluss nur noch ein paar Empfehlungen geben:
Als Website:
Als Buch:
Alice Fiering: Naked Wine
Jamie Goode and Sam Harrop: Authentic Wine
Paul Strang: Sout-West France
Carnet de Vigne Omnivore 3e Cuvée
Zur Weinrallye gibt es alles Lesenswerte im Winzerblog, beim Thomas Lippert, denn der hat sie ins Leben gerufen.