originalverkorkt - flüssige und überflüssige Eskapaden



OVP017 – im Gespräch mit Gottfried Lamprecht, Winzer des Herrenhofs Lamprecht

20/Jun/14 12:30 kategorisiert in: Podcast

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Gottfried Lamprecht gehörte zu den ersten jungen österreichischen Winzern, die mir im Netz aufgefallen sind. Das ist jetzt einige wenige Jahre her, und auch heute noch ist er einer, der im Netz sehr aktiv ist. Ich habe den steirischen Winzer während der Vievinum getroffen, der alle zwei Jahre stattfindenden Weinmesse in Wien. Er war nicht mit einem Stand vor Ort, dafür war seine Ernte im letzten Jahr einfach zu bescheiden, denn vor allem der Hagel hat fast für einen Totalausfall gesorgt.

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Wir reden darüber, wie es ist, wenn man mit dem Kopf durch die Wand will. Denn die Anfänge des Winzers Gottfried Lamprecht liefen nicht ohne Probleme. Schließlich hat er dort Reben gepflanzt, wo lange nur Obstbäume standen. Dann hat er auch noch Rebsorten gepflanzt, die dort gar nicht mehr üblich waren. Dann kam der Gemischte Satz, der maischevergorene Wein, und, und, und. Es gibt also viele Themen rund um seine Arbeit, den Herrenhof Lamprecht und unangepasste Weine.

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In der nächsten Folge spreche ich dann endlich mit dem Weinhändler und Burgunderspezialisten Norbert Müller über genau das: Burgunder. An dieser Stelle sei nochmals Gottfried Lamprecht gedankt, der sich Zeit genommen hat, obwohl er eh schon wenig Zeit für RAW und Vievinum hatte.

 

OVP016 – im Gespräch mit Stephan Reinhardt über Lust am Wein, Weinjournalismus und seine Berufung in die Redaktion des Wine Advocate

19/Mai/14 15:52 kategorisiert in: Podcast

Teaser Podcast Originalverkorkt Nummer 16 mit Stephan Reinhardt

Eigentlich hatte ich mit Stephan über die Qualität des Weinjournalismus in Deutschland sprechen wollen, doch als wir vor einigen Wochen den Termin ausgemacht hatten, war das, was letzte Woche offiziell wurde, noch gar nicht spruchreif. Jetzt ist es raus und wir sprechen darüber. Denn Stephan ist seit einigen Tagen Mitglied im Redaktionsteam vom The Wine Advocate, jenem Medium, das Robert M. Parker jun. zum bedeutendsten Journal für Weinkritik gemacht hat, dass es weltweit gibt. Ein Deutscher war da bisher noch nie im Team, doch das hat sich jetzt geändert. Das ist gut für Stephan Reinhardt, aber das ist auch gut für den deutschen Wein, der zwar vorher mit David Schildknecht schon einen versierten Fürsprecher hatte, mit Stephan Reinhardt jedoch jemanden, der hier vor Ort einen noch besseren Überblick haben dürfte. Wir sprechen über Stephans Anfänge, sein Studium der Theaterwissenschaften, über seine Arbeit im Weinhandel und den Entschluss, Weinjournalist zu werden, über frühe Texte bis hin zur Veröffentlichungen des englischsprachigen Buches The Finest Wines of Germany. Spätestens mit diesem Buch ist er einem breiteren, englischsprachigen Publikum bekannt geworden. Dieses Publikum dürfte nun noch um Einiges wachsen.

Stephan Reinhardt neben der Glocke. Ein Symbolbild, denn dass, was er schreibt und bewertet, schallt in Zukunft deutlich lauter durch die internationale Weinwelt.
Stephan Reinhardt neben der großen Glocke. Ein Symbolbild, denn dass, was er schreibt und bewertet, schallt in Zukunft deutlich lauter durch die internationale Weinwelt.

 

Ich hätte ihm noch locker zwanzig weitere Fragen stellen können, doch das müssen wir das nächste Mal machen, denn schon rief die erste interkontinentale Telefonkonferenz und der Podcast ist sowieso schon anderthalb Stunden lang geworden.

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In der nächsten Folge spreche ich mit dem Weinhändler und Burgunderspezialisten Norbert Müller über genau das: Burgunder. An dieser Stelle sei nochmals Stephan Reinhardt gedankt, der sich bei allem, was gerade auf ihn einströmt, Zeit genommen hat für mich.

OVP015 – zu Tisch bei Stevan Paul. Wir trinken Champagner, sprechen über die richtigen Speisen dazu und schweifen ab…

27/Apr/14 12:00 kategorisiert in: Podcast

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Zu Tisch ist die Kategorie im Originalverkorkt-Podcast, wo ich mit Freunden oder Bekannten Weine probiere, über die Weine und Weingüter rede und außerdem über dies und das, was halt gerade ansteht. Es ist eine betont lockere Sendung, Unterhaltung und Wein pur. Mit Stevan Paul habe ich im Oktober 2012 die erste Sendung produziert, die außerhalb meines kleinen Universums stattgefunden hat und mit ihm begründe ich auch die Kategorie zu Tisch. Da Stevan Foodie ist, bietet es sich an, über die Kombination von Wein und Speisen zu reden – und genau das machen wir anhand dreier ganz unterschiedlicher Champagne von Pol Roger. Brut (White Foil), Rich und Pure sind die drei Stile, zu denen wir dies und das probieren. Darüber hinaus reden wir über das, was sich seit Oktober 2012 verändert hat, über Stevans verschiedene vegetarische Buchprojekte, über die Art, wie sich das Bloggen verändert hat und ebenso die Foodblogger-Szene. Es geht um Gastro- und Weinmessen und es gibt einen kurzen Abstecher zum Gin und die deutsche Barkuktur. Wie entwickelt sich Kulinarik und wie weit ist sie ein Schichten-Phänomen, was hat es auf sich mit einem 16€-Huhn und worum geht es bei Auf der Hand, dem neuen Projekt von Stevan? Auf jeden Fall reden wir hier exklusiv über sein nächste Veröffentlichung, und allein dabei lohnt es sich schon, reinzuhören.

Es gibt drei Champagne aus dem Hause Pol Roger: Den Brut des Hauses, auch White Foil genannt, den Rich, einen halbtrockenen Champagner und schließlich Pure, ohne Dosage.

Es gibt drei Champagne aus dem Hause Pol Roger: Den Brut des Hauses, auch White Foil genannt, den Rich, einen halbtrockenen Champagner und schließlich Pure, ohne Dosage.

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© Stefan Malzkorn/www.malzkornfoto.de

© Stefan Malzkorn/www.malzkornfoto.de

An dieser Stelle sei nochmals Stevan Paul gedankt, dessen gute Stube ich immer wieder gerne besuche.

OVP014 – Im Gespräch mit Jürgen Hammer über die Weinkostbar, die Berliner Weinbarszene, Naturweine und vieles mehr

06/Apr/14 12:00 kategorisiert in: Podcast

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Die heutige Epsiode dreht sich zunächst einmal rund um Naturweine, Orange Wines und die ganze Begriffsverwirrung, die auf dem Feld alternativer Weine gerade stattfindet. Zusammen mit Jürgen Hammer versuche ich, diese Begriffsverwirrung ein wenig zu lösen. Der langjährige Sommelier hat vor einigen Jahren mit seiner Frau eine eigene Weinbar in Berlin eröffnet. In seinem Kiez betreibt er die Weinkostbar und hat sich dort längst ein Publikum erworben, das offen ist für Weinexperimente. Neben Freakstoff sprechen wir natürlich über die sich verändernde Weinszene in Berlin, über seinen Werdegang, veränderte Wein-Vorlieben, das, was im eigenen Laden so läuft und was Jürgen Hammer auch anderen empfiehlt.

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In der nächsten Folge kehre  ich zurück in das Esszimmer von Stevan Paul. Mit dem Universalgenie in Sachen Kochen reden ich über den Einsatz von Champagne in Restaurant und Bar und wir schweifen ab – natürlich. An dieser Stelle sei nochmals Jürgen Hammer gedankt, der sich nach einem langen Tag in der Deutschen Wein- und Sommelierschule abends noch einmal Zeit genommen hat für mich.


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