Stefan Sander führt ein rund 50 Hektar umfassendes Weingut in Rheinhessen. So langsam steigt sein Sohn Lukas mit ein. Der Großvater Ottoheinrich hat den Betrieb bereits 1956 konsequent auf biologischen Landbau umgestellt, sein Vater Gerhard hat 1986 die Biozertifizierung nach Naturland-Richtlinien durchgeführt. Das Weingut Sander, das schon immer am Marienkäfer auf dem Etikett zu erkennen war, gehört also zu den biologisch wirtschaftenden Pionierbetrieben. Wir sprechen über die Anfänge und die Motivationen des Großvaters, die Zeit der Umbrüche in der Biobranche von idealistischen Gründern, wie es mein Onkel Michael einst war und über den ich in den 1990ern das Weingut bereits kennengelernt habe bis hin zu den großen Bioketten, die ganz andere Weine einkaufen. Es geht aber auch um die Rettung historischer Sorten und welche Schildbürgerstreiche den Winzern diese wichtige Arbeit erschweren.

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