Seit Beginn des Jahres schreibe ich für den Weinhändler Tesdorpf eine monatliche Kolumne. Da das im Zweifelsfall gar nicht alle mitbekommen, die dieses Blog lesen, verlinke ich einfach mal die ersten sechs Kolumnen und die aktuelle getrennt davon.
Kolumne #6: Moment mal, wurde Bordeaux nicht eigentlich zum Trinken gemacht?

“Der größte Vorteil, den Bordeaux eigentlich hat, ist doch, dass man dort größere Mengen Wein in hoher Qualität erzeugen kann. Stattdessen tut man weiterhin so, als sei man so knapp wie Burgund…”
Kolumne #5: Der Wein und die Gen Z

“Die Gen Z erwartet viel deutlicher, dass man sie wahrnimmt, dass man ihr etwas bietet, dass man mit ihr auf Augenhöhe in Kontakt tritt und dass das, was angeboten wird, authentisch ist…”
Kolumne #4: The Judgment of Paris

“Über Nacht vervielfachten sich die Bodenpreise im Napa, Steven Spurrier erhielt in diversen Weingütern Hausverbot, und es heißt, die Miteigentümerin der Domaine de la Romanée-Conti, Lalou Bize-Leroy, habe jahrelang nicht mehr mit Aubert de Villaine gesprochen. – Wie ein einzelnes Ereignis die Weinwelt veränderte…”
Kolumne #3: Der Penfolds-Moment

“Peter Gago ist das, was man eine Weinpersönlichkeit nennt und zwar auf eine ganz ruhige, zurückhaltende, britisch distinguierte, dafür aber nachhaltige Weise – weshalb er am Vorabend der ProWein in Düsseldorf von den Meininger Awards für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Allein das wäre schon ein Grund, über ihn zu schreiben.”
Kolumne #2: Cool Climate. Wo geht’s hin mit dem Weinbau?

“Keine Frage – die Anbaugebiete haben sich stark verändert, und in den nächsten Jahren wird das wieder passieren. Aufhalten kann man das nicht. Aber ist es nicht auch eine Chance für alle, neu zu denken, zu experimentieren, auszuprobieren?”
Kolumne #1: Trocken gelaufen im Januar

“Auf die Frage, ob wir was essen gehen wollen, kommt gerne die Antwort: Nein, nicht im Januar, da trinke ich keinen Alkohol. Somit wird für manche der Januar zu einer Art der Selbstkasteiung – aber gerne auch mit dem Gefühl moralischer Überlegenheit.”
